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Wochenprognose: zunehmender Hochdruckeinfluss mit West-Ost Temperaturgefälle

Nach den teils ergiebigen Niederschlägen nimmt der Hochdruckeinfluss von W langsam zu und ab der zweiten Wochenhälfte wird es im gesamten Land frühlingshaft mild.

 

Dies bedeutet ideales Wachstumswetter für die Natur………..

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…………..und langsame Entspannung der Lawinensituation im Hochgebirge.

 

Überblick über die bevorstehende Wetterwoche anhand der Ensemblerechnung des aktuellen GFS-Modelllaufes für den Gitterpunkt „Oberes Triestingtal“:

11.03.2017.ens

 

Synoptische Analyse:

An der Rückseite des nach O abziehenden Troges verbleibt der O von Österreich  heute Sa und morgen So noch in einer kühlen nördlichen Strömung. Die herangeführte Luft wird zwar langsam trockener, steuert aber noch Wolkenfelder an die Alpennordseite. Aufgrund des großen vertikalen Temperaturgradients (Temperaturabnahme mit der Höhe) ist sie thermisch aktiv und begünstigt im Tagesgang in den windschwachen Gebieten die Cumuluswolkenbildung. Entlang des Alpenostrandes bleibt es windig:

11.03.2017.gfs-0-12

 

Die Temperaturkarte in ca. 1500m zeigt das W-O Temperaturgefälle. Auffallend ist auch die Wärmeblase, die sich von NW-Afrika nach Spanien, wo z.T. schon über 30° C gemessen werden, erstreckt. Hoffentlich kein Fingerzeig für den weiteren Frühjahrsverlauf bei uns:

11.03.2017.gfs-1-12

 

Das W-O Temperaturgefälle über Österreich bleibt auch zu Wochenbeginn erhalten. Der äußerste O liegt im Einflussbereich von Höhenkaltluft, die sich von Osteuropa zum Balkan erstreck und nur langsam erwärmt. Hier muss deshalb weiterhin mit einigen Wolken gerechnet werden, während nach W zu und in den Alpen strahlender Sonnenschein herrscht. Generell wird es windschwach und trocken.

Mitte der kommenden Woche  liegt ein abgeschlossenens Hochdruckgebiet über WE/ME  und verlagert sich im weiteren Verlauf nach O.  Die nächste Störung, die die Ostalpen voraussichtlich am kommenden Wochenende erreicht, liegt noch weit draußen am Atlantik:

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Die Luftmassengrenze über den Ostalpen hält sich bis Mi und wird erst in der zweiten Wochenhälfte endgültig nach O abgedrängt:

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Am Do herrscht österreichweit sonniges und mildes Wetter.

Auch am Fr überwiegt bei einer nördlichen Westlage noch schwacher antizyklonaler Einfluss. Eine Störung liegt über WE und wird voraussichtlich am kommenden Wochenende zu einer Wetterverschlechterung führen:

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