Der Juni beginnt wie der Mai endet

Schwül und gewittrig!

Der wärmste Mai seit 1868 ist zu Ende (Quelle ZAMG). Ob  der Juni ein Ausgleichsverhalten und eine Gegenbewegung bringt, steht noch in den Sternen. Aber eine Normalisierung des Temperaturniveaus halte ich für durchaus wahrscheinlich.

In den Ostalpen dominieren weiterhin geringe Druckunterschiede bei einer subtropische und hochlabil geschichtete Luftmasse.  Die Ausbildung von Gewittern mit Unwetterpotential (Starkregen und Hagel) bleibt somit über das Wochenende hinaus bestehen. 

Die Chance, dass sich die GWL im Verlauf der ersten Junidekade ändert und ein erlösender Luftmassenwechsel mit Stabilisierung erfolgt, besteht………das „Wann“ und „Wie schnell“ ist aber noch ungewiss. Ich erwarte eine  mögliche Umstellung   in mehreren Schritten.
In meiner Wochenprognose werde ich auf die möglichen Szenarien detaillierter eingehen.

 

Synoptische Überblick für die nächsten Tage:

Die Entwicklung der Druckverteilung in den kommenden Tagen zeigt eine Verlagerung des hohen LD´s auf den Nordatlantik, wo sich bis So vorübergehend eine Omegalage einstellt.  In den  Ostalpenraum strömt an der Vorderseite des persistenten Höhentiefs vor der atlantischen Westküste weiterhin hochlabile Warmluft. Gleichzeitig gerät Skandinavien von N her zunehmend unter Tiefdruckeinfluss:

01.06.2018.gfs-0-60

 

Bis Di kann sich im Gradientenfeld des Atlantikhochs und des Skandinavientiefs kühle und stabilere Meeresluft bis an die NO-Grenze Österreichs schieben:

01.06.2018.gfs-0-108

 

Ob sich die „Subtropenbrühe“ in weiterer Folge zurückdrängen lässt, steht aber noch in den Sternen.
Auf Spekulationen möchte ich mich noch nicht einlassen, meine Einschätzung erfolgt mit der Wochenprognose.

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