Wochenprognose: Hundstage läuten Hitzewelle ein

Die Hundstage (23.07.-23.08) stehen umgangsspachlich für die heißesten Tage eines europäischen Sommers. Heuer werden sie – zumindest in den letzten Julitagen und wahrscheinlich auch Anfang August  – ihrem Namen voll gerecht werden.  Sa/So und am Beginn der Hundstage zum Wochenanfang  wird in den Ostalpen ihre Entfaltung durch den zyklonale Einfluss eines Höhentroges noch verhindert. Ab Mitte kommender Woche dehnt sich ein Höhenrücken aus SW über die Alpen hinweg  aus und  verbindet sich mit dem Höhenhoch über Skandinavien/Barentssee.  Die atlantische Frontalzone bleibt durch diese Hochdruckbrücke weiterhin für den Alpenraum blockiert, sodass sich bei flacher Druckverteilung im Bodendruckfeld die Luftmasse durch Sonneneinstrahlung im Laufe der kommenden Woche in den Niederungen auf heiße Tmax (>30° C) erwärmen kann.
Die hochsommerliche Hitze  dürfte nach den aktuellen Modellsimulationen bis in den August bestehen bleiben und zunehmend schwül werden. Denn über dem Nordatlantik weitet sich ein Langwellentrog nach S aus, an seiner Vorderseite erfolgt die Zufuhr subtropischer, teils feuchter Warmluft zu den Alpen. Diese Luftmassen können dann aufgrund ihrer labilen Schichtung heftige lokale Wärmegewitter verursachen.
Eine nachhaltige Umstellung dieser hochsommerlichen GWL ist derzeit nicht in Sicht.

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