Aussichtsreiche Plateauwanderung auf der eisgepanzerten Rax

Das kurze aber heftigen Tauwetter am Wochenende hat die Schneedecke bis über 1500m durchfeuchtet. Die nachfolgende Abkühlung hinterließ auf der Schneedecke verbreitet einen glatten Schmelzharschdeckel ohne nennenswerter Neuschneeauflage. Genussvolle Schitouren sind deshalb kaum oder nur sehr eingeschränkt möglich. In steilem Anstiegsgelände oberhalb der Waldgrenze sind Steigeisen von Vorteil. Für Abfahrten sind Sonnseiten die bessere Wahl. Das Warten auf Firn hat begonnen  🙂

Als Ziel für meine heutige Schitour wähle ich aufgrund der bescheidenen Schneebedingungen in tieferen Lagen die Rax. Nach einer ausgedehnten Plateuwanderung über das vereiste Hochplateau beende ich die Schitour mit einer SW-seitigen Steilabfahrt und erstmals in diesem Winter mit ein paar Schwüngen über Firn. 

 

Mein Ausgangs- und Endpunkt ist das Preiner Gscheid.
Durch den Siebenbrunnenkessel führt der erste Anstieg auf die Heukuppe:

 

 

Von der Heukuppe folgt eine ruppige Abfahrt nach NO bis unterhalb der Grasbodenalm:

 

Die weitere Route führt zunächst durch einen leicht ansteigenden Graben und in weiterer Folge vorbei am  Habsburghaus auf der Hochfläche. Über kupiertes von Wechten und bizarren Raueisskulpturen gesäumtes Gelände überschreite ich nach einem Abstecher zur Bärengrube die Scheibwaldhöhe, den Dreimarkstein und den Predigtstuhl, wo meine Schlußabfahrt beginnt:

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