Hochschwab: ein Déjà-vu mit großem Kino

Die makellos schönen Plateaurunde auf der Rax am vergangenen Mi animierte mich am Fr  zu einer Tour der Superlative am Hochschwabmassiv.
Sie erweist sich als unvergesslich und schwer zu toppen!

 

Die Highlights der Tour sind die überwältigenden Eindrücke
 
– der weiten Plateaulandschaft mit den Steilabstürzen an N- und S-Seite des Bergmassivs,

– die atemberaubenden Tiefblicke in die von einen 500m hohen Wandgürtel umringten Felsarena des Oberen Rings,

wundervolle Begegnungen mit mehr und weniger scheuen Tieren der Bergwelt

– und eine prächtige Vollblüte der Alpenflora

 

Ausgehend vom Seebergsattel war mein Ziel wie im Juni 2014 (Link)  der Ringkamp (2153 m).
Eine herausfordernde Bergtour mit ca. 1700Hm und nicht zu unterschätzenden 25km inkl. Rückweg in imposanter Gebirgslandschaft und einer Gesamtdauer von 10 Stunden.

Nach dem kräfteraubenden Steilanstieg auf den Ostgipfel der Aflenzer Straritzen erreiche ich das windausgesetzte Hochplateau. Ab hier wandere ich  in einem Wechsel von Bergauf und Bergab, teils weglos, vorbei an  Mieserkogel, Krautgartenkogel und Hoher Weichsel über eine ungemein blumenreiche Almlandschaft mit schneegefüllten Mulden.
Spannende Begegnungen mit einem riesigen Rudel Steinböcken, einzelnen Gämsen und scheuen Murmeltieren  und die bunten Blumenmatten verleiteten mich immer wieder, einen Umweg zu machen . Nur so konnte ich das volle Hochschwab Naturerlebnis Programm fotografisch festhalten.
Nach der Passage von Severinkogel, Hutkogel und Ringkarwand erreiche ich das Ochsenreichkar. Hier verlasse ich den Wanderweg zum Hochschwabgipfel und steige über den ausgesetzten SO-Grat mit schwindelerregenden Tiefblicken in den  Oberen Ring auf den Gipfel des Ringkamps.

Als Rückweg wähle ich den einfachen Westkamm, durchquere das Ochsenreichkar und wandere diesmal am markierten Weg zurück zum Seebergsattel.

 

Die Fotosequenz habe ich in 3 Teile unterteilt:

Teil 1 dokumentiert die Gebirgswelt der Tour,
Teil 2 ist der zutraulichen und scheuen Tierwelt gewidmet,
Teil 3 zeigt die traumhaft schöne Alpenflora.

 

 

Teil 1

mit den Landschaftsbildern der Tour und der imposanten Felsszenerie in chronologischer Reihenfolge

 

Im Anstieg vor dem Ausstieg auf die Hochfläche:

 

Im S liegt das Seetal mit der anschließenden Dullwitz:

 

Dir wellige Hochfläche:

 

Hochschwab  (ganz links hinten), die mächtige Felspyramide des Ringkamp (mein Ziel), Hoche Weichsel (rechts):

 

Mit Blumen übersäte Wiesenmatten:

 

Kühlende Schneefelder gibt es noch genug:

 

Die Nähe täuscht; der Weg auf den Ringkamp (rechts) ist durch zahlreiche Gegensteigungen noch lang:

 

Abseits des Weges bieten sich mir die ersten Tiefblicke  in den Oberen Ring mit der Ringkamp-Ostwand:

             

 

Über den aussichtsreichen SO-Grat b esteige ich den Gipfel:

             

 

Am Gipfel des Ringkamp mit schwindelerregendem Tiefblick über die 500m hohe Ostwand in den Oberen Ring ……………

 

 

………. und zum Hochschwabgipfel:

 

Als Rückweg wähle ich den langen Westrücken des Ringkamp und die anschließende Durchquerung des Ochsenreichkars mit schweißtreibenden Wiederanstieg auf die freie Hochfläche:

 

 

Teil 2

Einem riesigen Rudel Steinböcken kann ich mich bis auf wenige Meter nähern:

 

Weniger zutraulich sind Gämsen; bei Annäherung entfernen sie sich (Fotos mit Zoomobjektiv): 

 

Das scheue Murmeltier warnt mit einem pfeiffenden Warnton vor dem ungebetenen Gast und flüchtet in den Bau:

 

 

Teil 3

Beeindruckend bunte und vielfältige Alpenflora

4 Gedanken zu „Hochschwab: ein Déjà-vu mit großem Kino“

  1. Lieber Franz!

    Es ist wunderbar, dass Du Deine herrlichen Berg- und Gipfelerlebnisse mit vielen teilst, die den mühevollen Voraussetzungen nicht oder nicht mehr gewachsen sind. Auch Deine Wetteranalysen und treffsicheren Prognosen sind ein Hit, das Wetterverstehen zu verbreiten! Danke für alles!
    Herzlich
    Albert

  2. Gott schaut seine Schöpfung durch die Augen, die er liebt, weil er darin erkannt werden will und das kann nur der Mensch, nicht alle, aber Du bist unbedingt so ein begnadeter Mensch, lieber Franz!!!
    LG von Anette

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