Ende der Hitze mit präfrontalem Gewitter und Kaltfrontdurchgang

Wie erwartet wurde heute die warme Subtropenluft mit einem Kaltfrontdurchgang durch frische Atlantikluft ersetzt.

 

Der Vormittag verlief noch sehr warm und wolkenlos.

Blick vom Hocheck ins Obere Triestingtal mit Thenneberg und Altenmarkt und den Wienerwald:

 

Blick vom Hocheck zum Schneeberg und die Gutensteiner Alpen:

 

Am Nachmittag zog es von S  zu. Von W näherte sich föhnbedingt schleifend die erwartete Kaltfront (Stellitenbild ZAMG):

 

Gegen 17:00 hat sich eine präfrontale Gewitterlinie vom südl. NÖ bis ins Waldviertel ausgebildet. Der südlichste besonders stark ausgeprägte Teil nahm Kurs auf den Wienerwald und Wien. 
Vom Reisberg konnte ich die Annäherung der Böenfront bestens beobachten und dokumentiern (Fotos nachfolgend).

Um ca. 18:00 wälzte sich ein imposantes Gewitter mit Sturm und Starkregen über das Obere Triestingtal und den Wienerwald.
Das NS-Feld in der INCA-Analyse der ZAMG:

 

Bilder von der Annäherung des Gewitters zwischen 17:45 und 18:00, aufgenommen vom Reisberg:

 

Spätestens jetzt ist es für mich an der Zeit, Schutz zu suchen. Mit dem Mountainbike dauert es nur 2-3 Minuten vom Reisberg zum schutzbietenden Reisberghof, wo ab Mi, 14.08.2019 der Mostheurige einlädt.

Ein letztes Foto zurück zum Reisberg bevor Starkregen einsetzt:

 

Nach einer 1/2 folgt die Kaltfront mit einem Temperaturrückgang auf angenehme 18 °C und tiefhängenden Wolken:

2 Gedanken zu „Ende der Hitze mit präfrontalem Gewitter und Kaltfrontdurchgang“

  1. Super-Bericht, Franz! Da hast Du schon fast zu lange ausgeharrt, bei solchen Zellen kann es zu gewaltigen Erdblitzen mehrere Kilometer außerhalb des Niederschlagsbereichs kommen! Dennoch – wunderbare Aufnahmen!!

    1. Harald, danke für Kommentar und Hinweis zur Blitzgefahr.
      Mir ist das Risiko bewusst, aber gegen alles kann man sich nicht absichern, wenn man was erleben will.
      Wenns das Schicksal möchte, kann einen der Blitz auch auf der vermeintlich sicheren Couche treffen 😉
      Beim aktuellen Frontdurchgang war es vor allem der „downburst“, der mir den kurzen Weg unters sichere Dach erschwerte.

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