Markanter Wintereinbruch auf den Bergen Westösterreichs

Die rekordverdächtig warmen Septembertage gehen mit dem heutigen Do zu Ende.  Der angekündigte Wintereinbruch im Gebirge steht unmittelbar bevor und wird sich mit einer Kaltfront ab morgen Fr zunächst im W und am Sa in abgeschwächter Form auch an der Alpennordseite der Berge im O bemerkbar machen. An der Alpensüdseite setzt am Sa Nordföhn ein.
In der einfließenden Kaltluft sinkt die 0°-Grenze gegen 1200m, es wird somit in den NS-Gebieten bis ins Mittelgebirge eine geschlossene Schneedecke geben.
Das Beitragsbild zeigt die vom amerikanischen GFS-Modell berechneten akkumulierten Schneemengen oberhalb ca. 1200m bis Sa abends. Aufgrund der Ungenauigkeiten des zugrundeliegenden orografischen Modells gehe ich davon aus, dass auch die NÖ Berge bis zum Schneeberg eine erste Schneedecke dieses Herbstes bekommen. 
Der NS lässt am So deutlich nach und zieht sich in stark abgeschwächter Form in die Nordstaulagen zurück.

 

Die kommende Woche beginnt mit Tiefdruckeinfluss. Auf Landschafts- und Wetterbilder, wie ich sie in den letzten Tagen bei spätsommerlichen Hochdruckwetter eingefangen habe, muss man jetzt länger warten:

             

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Ein komplexes Tiefdrucksystem mit Kernen über Oberitalien und Polen ist zwischen dem atlantischen und dem kontinentalem Hochdruckgebieten über ME „eingesperrt“ (GWL TM):

 

Die kommende Woche startet somit mit unbeständigem und herbstlich kühlem Wettercharakter. Details folgen!

Noch unsicher ist die weitere Entwicklung, aber da sich die beiden oben erwähnten Hochdruckgebiete über dem Nordatlantik und dem Kontinent ihre Position behaupten dürften, erfolgt der nächste Vorstoß der Frontalzone wieder zwischen diesen beiden Systemen. Nach den letzten Berechnungen regeneriert sich der „gefangene“ Trog in Wochenfrist über WE. Dies würde in den Ostalpen trogvorderseitig zum Monatswechsel wieder den Zustrom deutlich milderer Luftmassen bewirken: 

 

Aktualisierung in der nächsten Wochenprognose.

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