Alle Beiträge von Franz

Life is like riding a bicycle, in order to keep your balance you must keep moving

Wochenprognose: einem turbulenten Wochenstart folgt ein ruhiger frühherbstlicher Septemberausklang

Die hohe Dynamik über dem Nordatlantik hat gestern Sa im Alpenraum mit einer ersten Kaltfront einen Wetterwechsel mit Abkühlung eingeleitet.
Heute So sorgt zunächst ein Warmfrontausläufer für reichlich hohe Bewölkung und nördlich der Alpen und im O vormittags für leichten Regen. An der Vorderseite des sich annähernden und in meiner letzten Analyse ausführlich behandelten Sturmtiefs wird es mit Winddrehung auf SW und Warmluftzufuhr aus S und W freundlicher.
Herbstlich turbulent mit Orkan auf ausgesetzten Berggipfel und mit Sturmböen (>80km/h) entlang des nördlichen Alpenvorlands mit dem Donauraum (Leitplankeneffekt) bis ins östliche Flachlandes (kommende zweiten Nachthälfte)  startet die neue Woche. Dies ist einem ersten herbstlichen Sturmtief geschuldet, das von heute So bis morgen Mo von Deutschland nach Polen zieht und in der Nacht auf morgen Mo eine Kaltfront an die Alpen steuert:

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Rax: gewaltig, faszinierend. abwechslungsreich, einsam ………..

Den vorläufig letzten Sommertag dieses Jahres nutzte ich gestern zu einer ungemein beeindruckenden Bergtour auf die Rax.
Als Anstieg wählte ich ausgehend von Hinternaßwald die Wildfährte. Auf diesem relativ unschwierigen  Klettersteig in atemberaubender Felsszenerie konnte ich erahnen, welche Naturgewalten diesen einsamen Winkel der Rax heimsuchen.
Die nachvollgenden Fotos machen nachvollziehbar, warum sich hier kaum ein Mensch „herverirrt“. 
Es folgte eine  Plateauwanderung wie in einer anderen Welt.  Dem Schatten der Felswände entronnen wanderte ich bei strahlendem Sonnenschein über sanfte, ausgetrocknete und an den bevorstehenden Herbst erinnernden Wiesenmatten gegen  heftigen  Föhnwind ankämpfend zwischen Latschen  zur Heukuppe, dem höchsten Punkt des Raxstockes.
Der Abstieg über das Zahme Gamseck durch die Westwände der Rax bot zum Fotografieren anregenden Lichtverhältnissen (Licht-Schatten Wechsel) und führte mich in weiterer Folge über Naßriegel zurück in den Rehboden und das Reißtal zum Ausgangspunkt zurück.

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Sturmtief leitet Wetterumstellung zum Wochenende ein

In einer großräumige WSW-Strömung, mit der bei schwachem Hochdruckeinfluss sehr warme Luftmassen zu den Alpen gelangen, können sich heute Do und morgen Fr nochmals sommerliche Tage behaupten. Quellwolken mit einzelnen Schauern sind an den Nachmittagen möglich,  vermehrt morgen Fr nach W zu mit Annäherung einer Kaltfront. Diese quert in der Nacht auf Sa mit dichter Bewölkung, auffrischendem Westwind, starker Abkühlung (Tmax  am Sa 15° C bis 18 ° C) und Regen, der im Tagesverlauf rasch nachlässt und sich in den S/SO verlagert.
Etwas freundlicher mit einem wechselhaften Mix aus Sonne und Wolken verläuft der So, ehe zu Wochenbeginn ein kleines aber intensives Sturmtief, das mit der Frontalzone über Deutschland/Polen von W nach O zieht,  einen Schwall subpolarer Meeresluft bis zu den Alpen steuert. Die  relativ trockenen subpolare Luftmasse  gelangt von W unter Hochdruckeinfluss. Die Strömung dreht an der östlichen Flanke des Hochs mit Kern über GB bis Mitte kommender Woche auf nördliche Richtung, in geschützten Tal und Beckenlagen besteht erhöhtes Potential für Bodenfrost.

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Weichtalklamm bei unterschiedlichsten Lichtverhältnissen

Bei meiner gestrigen Tour auf das Klosterwappen/Schneeberg aus dem Höllental durchstieg ich die Weichtalklamm sowohl im Anstieg als auch im Abstieg. Düstere und kontrastarme Lichtverhältnisse  finde ich am frühen Morgen in der tief eingeschnittenen und von steilen Felswänden begrenzten Schlucht vor. Keine idealen Verhältnisse zum Fotografieren. Um die Mittagszeit dagegen verirren sich einzelne Sonnenstrahlen zwischen den senkrechten Felswänden bis in den Schluchtgrund der von N nach S ausgerichteten Klamm und erzeugen extreme Kontraste. So eindrucksvoll ich die Lichtverhältnisse beim Abstieg auch fand, die  Herausforderung, vernünftig belichtete Fotos festzuhalten, sind nicht zu unterschätzen.

Nachfolgend eine Fotofolge mit Eindrucken bei den Duchsteigungen der von einem Unwetter im Frühsommer gezeichneten Weichtalklamm und der Anschlußwanderung auf das Klosterwappen mit abwechslungsreichen Wolkenszenarien durch seichten Föhn.

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Das sommerlich warme Septemberwetter………………

…………….mit leicht antizyklonaler Prägung bleibt erwartungsgemäß (siehe meine letzte Analyse) bis Do bzw. Fr bestehen. Quellwolken und  Schauer/Gewitter über dem Bergland gehören in der mäßig labilen Subtropikluft  aus SW zum herrschenden typisch sommerlichen Wettercharakter.

Das Eintreffen einer Kaltfront von Fr auf Sa mit präfrontalem Unwetterpotential wird mittlerweile modellübergreifend simuliert.

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Ex-HELENE begünstigt die Verlängerung des ruhigen Spätsommerwetters

Regen und Abkühlung Abkühlung der durchgezogenen Front sind nur von kurzer Dauer. Bereits heute Sa setzt sich bei steigendem LD ein wechselhafter weitgehend trockener Wettercharakter mit nur mehr einzelnen Regenschauern über dem Bergland durch.
Freundlich mit weiterer Zunahme des Hochdruckeinflusses und Wolkenrückbildung verläuft der morgige So.
Von Mo bis Do dominiert ruhiges, warmes und trockenes Spätsommerwetter. Allfällige Morgennebelfelder lösen sich rasch auf. Tagsüber werden durch die ungehinderte Sonneneinstrahlung in den Niederungen wieder sommerliche Tmax erreicht. Lediglich im westlichen Bergland werden bei SW-licher Höhenströmung die Luftmassen etwas labiler, sodass dort im Wochenverlauf vermehrt mit Quellwolkenbildung und einzelnen Schauern/Gewittern zu rechnen ist.
Der im September aufgebaute Temperaturüberschuss wird somit während der zweiten Septemberwoche weiter ausgebaut. 

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Weiterhin spätsommerlich warm, Hurrikan Helene bedroht die Azoren

Während am Atlantik die Hurrikansaison voll eingesetzt hat, setzt sich im Alpenraum das (spät-)sommerliche warme, aber nicht ganz beständige Wetter  bis über das Wochenende hinaus fort. 
Hochdruckeinfluss bei sommerlichen Tmax und hohen Wolkenfeldern (Cs/As; vor allem heute Di) herrscht bis morgen Mi. An der Vorderseite einer sich nähernden schwachen Kaltfront wird es am Do deutlich labiler mit mehr Wolken und vor allem im Bergland mit Schauern und Gewittern. Die Kaltfront sorgt am Fr für einen unbeständigen Wettercharakter mit Regenschauern und lokalen Gewittern, die im Tagesverlauf auch das östliche Flachland erreichen. Am Sa liegt die Kaltfront bereits südlich der Alpen, im N und O setzt sich zunehmend sonniges Rückseitenwetter durch. Ab So wird ein Zwischenhoch wetterbestimmend. Details folgen!

Der Blick auf den Atlantik:

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Wochenprognose: ruhiges, sonniges und zunehmend warmes Spätsommerwetter

Die Kaltfront des Höhentiefs über der Nordsee löst sich im Tagesverlauf des heutigen Sa auf. Am längsten dauert es in den Nordstaulagen. Nachmittags sind nur mehr lokale Schauer über dem Bergland zu erwarten. Aus W setzt sich bodennah hoher LD durch, gestützt von einem Höhenrücken, der sich an der Vorderseite eines Höhentroges vor der Iberischen Halbinsel über das westliche Mittelmeer zu den Alpen aufwölbt:

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