Archiv der Kategorie: Aktuelles / Erlebnisberichte (Berichteblog)

Das „Wilde Mannle“, der südliche Trabant der Wildspitze

Die Wildspitze in den Ötztaler Alpen ist mit 3768m der zweithöchste Berg Österreichs. Bei einer aussichtsreichen Rundwanderung auf des knapp über 3000m hohe „Wilde Mannle“ bieten sich mir eindruckvolle Einblicke in das Rofenkar und den vor Jahren durchgeführten südseitigen Gratanstieg. 

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Lehner Wasserfall im Ötztal

Hoch über Längenfeld donnert der Lehner Wasserfall  80m im freien Fall in eine Schlucht. Über einen eindrucksvollen Klettersteig im Nahbereich des Wasserfalls mit hautnahen Blicken auf die tosenden Wassermassen und zeitweise auf Tuchfüllung mit seiner Gischt erreiche ich seinen Zufluss.  Über eine gewagte Seilbrücke, die über die imposante Absturzkante führt, erreiche ich völlig durchnässt den Abstiegswanderweg.

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Wochenprognose: wechselhaft und sommerlich warm (mit persönlichem Hochsommerausblick und Wetterbildern)

Der Siebenschläferzeitraum nach gregorianischen Kalender (erste Julidekade) hat heuer von allem etwas zu bieten. Sonnige (Hoch-)sommertage, wie aktuell, werden von atlantischen Fronten unterbrochen. Weder eine Hitzewelle mit Trockenheit, noch anhaltender Tiefdruckeinfluss sind zu erwarten. In der kommenden Woche bestimmt weiterhin eine zonale Zirkulation zwischen Azorenhoch und einer atlantischen Tiefdruckzone zwischen Neufundland und Skandinavien das Wetter im Alpenraum.

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Im Siebenschläferzeitraum zonale Zirkulation mit Zufuhr maritimer Luftmassen

Das Azorenhoch nistet sich in nächster Zeit an seinem angestammten Platz ein. Nördlich davon ersteckt sich von Südgrönland bis in Nordmeer und Nordskandinavien eine langgestreckte Zone tiefen Geopotentials mit eingebetteten Tiefdruckgebieten. Dazwischen verläuft eine zonal ausgerichtete Frontalzone vom  Gebiet südl. Neufundland im Nordatlantik über ME bis NW-Russland.

Im Alpenraum stellt sich in der ersten Julidekade (Siebenschläferzeitraum) eine wechselhafte, von maritimen Luftmassen geprägte Wetterlage ein. Im Rhythmus von  mehreren Tagen wechseln Keilvorstöße des Azorenhochs mit Trog-/Frontpassagen. Feuchtlabile Subtropikluft aus SW oder erwärmte Polarluft aus NW strömen dabei in den Alpenraum. Das Temperaturniveau pendelt sich im Mittel auf sommerlichen Niveau ein. Stabiles Hochdruckwetter mit einer Hitzewelle oder ein nachhaltig unterkühlter zyklonaler Wetterabschnitt  sind nicht zu erwarten (exemplarisches Beitragsbild mit Geopotential-Druckstruktur für kommenden Fr). 

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Wochenprognose: Kaltlufttropfen kreuzt den Weg des Sommers

Es ist schon erstaunlich, mit welchen Hindernissen heuer der Weg des Sommers gepflastert ist. Die Rosen scheint es nicht zu kümmern  🙂

Nach dem unterkühltem Mai,
dem durchwachsenen, zyklonal geprägten und niederschlagsreichen Juni mit bisher gedämpften Temperaturen,
dem nassen Sommerbeginn dank eines Balkantiefs, 
macht sich kommende Woche zwar mit einem Vorstoß des Azorenhochs warmes Sommerwetter auf den Weg nach ME, aber ein „Störefried“ in Form eines Kaltlufttropfens (KLT) verzögert im N und O ungetrübtes Sommerwetter mit möglichen Hitzetagen. Der W und S werden weitgehend verschont.

EDIT 17:00:   Fotos/Videos/Grafik des Wasserstandes der Triesting hinzugefügt.

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Das Balkantief verzögert die bevorstehende sommerliche Witterung

Ein  Balkantief gehört zu jener Sorte von Tiefdrucksystemen, die in den  Ostalpen  unter bestimmeten Umständen Hochwasserlagen  erzeugen. Positioiniert es sich ortsfest über dem Balkanraum so steuert es unentwegt mit seiner Drehbewegung gegen den Uhrzeigersinn in einem großen Bogen feuchtmilde Mittelmeerluft zu den Ostalpen. Hier tritt dann konvektiv durchsetzter Starkregen auf, der am Alpenostrand und der östlichen Alpennordseite in zu großen Mengen fallen kann.

Das derzeitige Balkantief erfüllt zum Glück nicht alle genannten Kriterien. Es ist zu flach und soll sich zu Wochenbeginn nach den Berechnungen der Wettermodelle unter Abschwächeung nach SO entfernen. Einen nassen astronomischen Sommerbeginn am So  und einen wechselhaften Wochenbeginn wird es aber voraussichtlich noch bewirken. 

Danach stellt sich die GWL nachhaltig um und ab Mitte der kommenden Woche sollten  dann die Temperaturen mit Unterstützung eines Ablegers des Azorenhochs das angekündigte sommerliche Niveau erreichen und eine sommerlichen Witterungsabschnitt inkl. Potential für die erste sommerliche Hitzewelle einleiten.

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