Archiv der Kategorie: Aktuelles / Erlebnisberichte (Berichteblog)

In eigener Sache (für Harald & Andrea)

Die Hitze wird auch am kommenden Sonntag der limitierende Faktor für alle Freiluftaktivitäten sein. Im Oberen Triestingtal erwarte ich viel Sonne, knapp über 30° C ; das Gewitterisiko schätze ich derzeit für sehr gering ein. 
Bei der Programmzusammenstellung habe ich dies berücksichtigt und deshalb

– vor der Mittagshitze nur eine kurze Wanderung auf die Araburg mit großem Anteil von schattigen Wäldern und
– für den Nachmittag mit der Besichtigung der Wallfahrtskirche Klein Mariazell ein „angenehm kühles“ Kulturprogramm

vorgesehen.

Dazwischen und danach ist ausreichend Zeit zum Erholen und für Kulinarisches im Garten.

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Luftmassengewitter auf der Gerlitzen

Eine feuchtlabile sommerliche Luftmasse, die von den Menschen als schwülwarm bis -heiß wahrgenommen wird, und flache Druckverteilung (windschwache Verhältnisse) sind ein Garant für typische Sommergewitter (auch Wärmegewitter oder Lufmassengewitter genannt). Vorboten sind riesige Wolkentürme (Cumulonimbus, cumulus = Haufen und nimbus = Unwetter; in der Luftfahrt auch CB=Charly Bravo genannt).

Die von der Sonne an Heizflächen (Berghänge, Äcker….) aufgeheizte Luft kühlt beim Aufsteigen ab. Die in ihr enthaltene Feuchtigkeit kondensiert zu Wassertröpfchen und es entstehen blumenkohlförmige Cumulus- oder Haufenwolke. Im Zuge der Kondensation wird latente (latens = verborgen) Wärme freigesetzt, wodurch sich das aufsteigende Luftpaket weiter erwärmt und Auftrieb erlangt. Dadurch entstehen starke senkrechte Luftströmungen, genannt Konvektion, und die Bildung einer Cumulonimbus-Wolke. Ihr oberer Rand nimmt die typische Ambossform einer Cumulonimbus-Wolke ein und reicht bis in eine Höhe von 20 km.

Gestern konnte ich auf der Gerlitzen/Kärnten die Entstehung eines typischen Sommergewitters beobachten und dokumentieren.

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