Archiv der Kategorie: Aktuelles / Erlebnisberichte (Berichteblog)

Föhniges Zwischenhoch

Nach dem wechselhaften und kühlen Rückseitenwetter am gestrigen So stellte sich heute Mo unter Zwischenhocheinfluss sonniges, spürbar milderes und leicht föhniges Wetter ein.
Die Schneemassen werden auf Wiesen und Äckern zu riesigen Seen. Der Schneeberg ist tief verschneit (Beitragsbild, aufgenommen heute vom Peilstein).
Nachfolgend aktuelle Eindrücke aus dem Oberen Triestingtal:

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Schneebruch, Frostschäden, Tauwetter

Die enormen feuchten Schneemengen haben vor allem in Höhenlagen von 300m bis 500m, in denen die  Belaubung der Bäume und Sträucher schon weit fortgeschritten war, zu Schneebruchschäden geführt. Im Badener Bezirk waren vorübergehend  kleiner Landesstrassen gesperrt.
Aber auch so manche Fichte am Hocheck hielt der Schneelast nicht Stand.
Die mit der Wolkenauflösung befürchteten Frostschäden in der Nacht von Do auf Fr hielten sich im Bereich des Wienerwaldes und der Gutensteiner Alpen – im Gegensatz zu zu anderen Gebieten (Stmk) – in Grenzen. Da sich die Restwolken erst in der Früh auflösten, wurde eine Strahlungsnacht verhindert. An meiner Wetterstation sank die Temperatur „nur“ auf -1,2° C.
Gestern Fr setzte moderates Tauwetter ein, das sich heute mit einsetzendem Regen verstärkt fortsetzt und der Schneedecke stark zusetzt.
Die noch immer dicke Schneedecke ist durchnässt und vom Regen gzeichnet.  Die Triesting nähert sich einem einjährigen Hochwasser (HQ1). 

Die nachfolgenden Fotos dokumentieren die heutige Situation in Thenneberg.

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Extremes Wintercomeback im Oberen Triestingtal

Nach dem gestrigen Vorspiel mit einigen Graupel- und Schneeschauern gesellte sich heute Früh planmäßig eine Okklusion zur aus NO einströmenden arktischen Kaltluft. Eine ideale Kombination für eine Schneebombe im Wienerwald und den NÖ-Voralpen.
In Thenneberg fielen bis mittags ca. 30 cm Schnee. Da die Lufttemperatur knapp unter 0° C liegt, ist die Konsistenz des Schnees locker, sodass aktuell keine akute Schneebruchgefahr besteht.
Da das Niederschlagsereignis bis bis morgen Do vormittags andauert, kann durchaus die gleiche Schneemenge nochmals fallen. 

Nachfolgend eine  Bildsequenz von heute Vormittag von einer Hochecküberschreitung und dem hochwinterlich eingeschneiten Garten:

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Obstblüte in winterlicher Umrahmung

Heute herrscht im Oberen Triestingtal typisches Aprilwetter. 
Kaum hat sich die Sonne eine Lücke gefunden, entstehen in der  eingeflossenen hochlabilen Kaltluft Graupel- und Schneeregenschauer. Oberhalb von 800m beginnt die erwartete  Einwinterung, die Mi/Do wie seit Tagen angekündigt ungewöhnlich heftige Ausmaße erreichen wird (Details mit Prognoseupdate bis inkl. Fr im Beitrag).

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Ein herrlicher Frühlingstag mit herbstlich anmutendem Morgen

Nach dem ergiebigen Regen vom Fr bildete sich in der klaren Nacht zum Palmsonntag in der feuchten Grundschicht Bodennebel.
Dieser lastet in den heutigen Morgenstunden über dem oberen Triestingtal.
Die Temperatur ist auf auf 1,3° C gesunken. Im Laufe des frühen Vormittags setzt sich rasch die Sonne mit frühlingshaften Temperaturen nahe 20° C durch.

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Schitour zum Sonnblickobservatorium

Nach der gestrigen Glocknerbesteigung besuche ich heute das Sonnblickobservatorium.
Das Sonnblickobservatorium am Gipfel des Hohen Sonnblick (3106m) ist eine Einrichtung der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) und zugleich Österreichs höchstgelegene meteorologische Beobachtungsstation.
Am 2. September 1886 wurde das Observatorium eröffnet, es ist ganzjährig von Wetterbeobachtern besetzt.
Bei der grundlegenden Erneuerung des Gebäudes im Jahre 1986 entstand zusätzlich zur meteorologischen Station auch eine Station zur luftchemischen Hintergrundmessung.

Während die Wetterbeobachter von der Rauriser Seite die Station „bequem“ mit einer luftigen Materialseilbahn erreichen, müssen Touristen ca. 1400 Höhenmeter aus eigener Kraft zurücklegen.

Meine Anstiegs- und Abfahrtsroute führt von der Heiligenbluter Seite über das Fleißtal und das Kleinfleißkees.

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