Archiv der Kategorie: Aktuelles / Erlebnisberichte (Berichteblog)

Das erwartete Pfingstgewitter

Während Pfingstsamstag und -sonntag die Hebungseffekte nicht ausreichten, um in der feuchtlabilen Luftmasse in der näheren Umgebung Schauer oder ein Gewitter auszubilden, entwickelte sich heute am frühen Nachmittag eine kleinräumige Gewitterzelle über den Gutensteiner Alpen.
Auf der NS-Karte der INCA-Analyse war zu diesem Zeitpunkt über ganz Österreich nur ein zweiter Schauer über dem oberen Murtal zu erkennen:

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Gewitterzelle über den Gutensteiner Alpen

Bereits heute früh bei Studium der Karten des direkten Modelloutputs war ich mir ziemlich sicher, dass sich nachmittags eine typische „Schneeberggewitterlage“ ausbilden wird:

Entstehung eines Gewitters im Bereich des Schneebergs und Verlagerung unter Intensivierung in die Gutensteiner Alpen und vielleicht auch in den Wienerwald.

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Mostheuriger am Reisberg

Am Wochenende und heute Mo nutzten wir das herrliche Wetter  für Wanderungen mit Freunden und eine Radtour durch die frühsommerlich blühende Landschaft des Oberen Triestingtales.

Eine Einkehr beim Mostheurigen am aussichtsreichen Reisberg in Thenneberg war natürlich eingeplant  :)

Unternehmungen im Oberen Triestingtal (z.B. Hocheck, Araburg, Reisberg, Schöpfl) lassen sich bestens mit einer Stärkung beim Mostheurigen am Reisberg (geöffnet bis So,13.Mai) verbinden. Auch das Wetter behält bis zum Wochenende einen freundlichen Charakter und sollte, abgesehen von einzelnen kurzen Schauern und einer vorübergehenden Abkühlung am Fr, kein Hindernis sein. 

Nachfolgend eine Fotostrecke mit ein paar Eindrücken und viel Natur: 

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Mehrere Gewitterzellen…………….

………………..mit Starkregen, Hagel und hoher Blitzintensität zogen gestern am Abend entlang des Alpenostrandes von S nach N.  Hotspot der unwetterartigen Starkniederschläge war der Wienerwald. Während an meiner Messstation in Thenneberg „nur“ 41,2mm Regen in kurzer Zeit gemessen wurden, waren es im nördlichen Wienerwald z.T. fast die doppelten Mengen. Dort kam es auch zu lokalen Überflutungen mit Feuerwehreinsätzen. Der Durchmesser der Hagelschloten in Thenneberg lag bei 1-2cm.

Nachfolgend ein kurzer Rückblick auf den ersten und ungewöhnlich heftigen Gewittertag des Jahres 2018 im Oberen Triestingtal:

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Wochenprognose: Übergang von TrW zu BM

Die Ostalpen verbleiben bis Wochenmitte an der Vorderseite eines westeuropäischen Troges (GWL TrW) in einer großräumigen SW-Strömung. Während es heute So und morgen Mo weiterhin mit Südföhn (früh-)sommerliche Temperaturen vorherrschen bringt eine schwache Kaltfront am Di leichten Temperaturrrückgang, viele Wolken aber nur einzelne Schauer.
In der zweiten Wochenhälfte erfolgt eine Umstellung der GWL. Aus dem WE-Trog schnürt sich  ein Höhentief  ab und zieht ins Tyrhennische Meer, wo es unter langsamer Abflachung zunächst weitgehend ortsfest bleibt. An seiner Vorderseite steuert es  von Mi bis Fr feuchtmilde, labile und schauer-/bzw. gewitteranfälliger Mittelmeerluft an die Alpensüdseite. Über dem nördlichen ME bildet sich in der zweiten Wochenhälfte eine Hochdruckbrücke (BM) vom Azorenhoch zum Kontinentalhoch aus. Diese beeinflusst ab Do die Alpennordseite und drängt den Einfluss des Mittelmeertiefs ab Fr nach S ab.

Mit dieser Entwicklung erfolgt eine Abkehr von dem in meiner letzten ausführlichen Analyse angekündigte Tiefdrucksumpf über ME und eine Zuwendung zu deutlich stabilerem und antizyklonaler geprägtem Wetter. 

Hochdruckwetter mit einzelnen lokalen Schauern und Gewittern dominiert aus heutiger Sicht zum kommenden Wochenende im gesamten Ostalpenraum. Das Temperaturniveau pendelt sich auf Mainiveau ein.

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Obstblüte im Oberen Triestingtal: kaum begonnen, schon (fast) zerronnen

Was sich in einem normalen Frühjahr über mehrere Wochen verteilt, erfolgt heuer innerhalb einer Woche. In Zeitraffergeschwindigkeit kann man die Vollblüte der Kirsch-, Birn- und Apfelbäume in der genannten Reihenfolge im Oberen Triestingtal erleben.  

Vor allem die üppig blühenden Birnbäume verzaubern heute das Landschaftsbild in ein weißes Blütenmeer. 

Der durch den kalten März verursachte ca. 2-wöchige Rückstand der Vegetation wurde während der letzten sommerlichen Apriltage mehr als wettgemacht.

Eindrucksvoll wird die positive Temperaturabweichung im April in der Klimatothek der ZAMG dokumentiert. Bis inklusive gestern 22.04.2018 liegt das Flächenmittel der Temperatur in Österreich um 4,8 K über den Monatsmittelwert des Bezugszeitraumes 1981-2010 und um 5,1 K über  dem  Monatsmittelwert des Bezugszeitraumes 1961-1990: 

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