Archiv der Kategorie: Aktuelles / Erlebnisberichte (Berichteblog)

Inversionwetterlage im Oberen Triestingtal

Temperaturabnahme mit der Höhe gilt als als Normalzustand einer atmosphärischen Schichtung. Von einer Inversionswetterlage (Inversion=Umkehr) spricht man, wenn die Temperatur mit der Höhe zunimmt. Im Gegensatz zur üblichen Schichtung lagert am Boden die schwere Kaltluft und darüber liegt die leichtere Warmluft. Inversionswetterlagen treten bei Hochdrucklagen, bevorzugt im Spätherbst und Frühwinter auf, wenn die Sonnenstrahlung am schwächsten ist (negative Strahlungsbilanz). Inversionen zeichnen sich durch eine besonders stabile Schichtung aus, bei der keine vertikale Durchmischung erfolgt. Der Luftaustausch der bodennahen kalten Grundschicht mit mit der darüber liegenden wärmeren Luftschicht ist durch eine sogenannte Sperrschicht unterbunden. Inversionswetterlagen sind meist von beständige Nebellagen  begleitet. Bei negativen Temperaturen in der bodennahen Kaltluft führt gefrierender Nebel zu bizarren Raueisstrukturen, während oberhalb der Inversion  warmes sonniges Wetter herrscht. So geschehen  gestern und heute im Oberen Triestingtal und dokumentiert durch nachfolgende Fotosequenz.

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Saharastaub und Bodenfrost

Auch der gestrige Di bot im Triestingtal das gewohnte Bild:
Nebel in der feuchten kühlen Grundschicht, Sonne und sehr milde Temperaturen oberhalb der Inversion in ca. 800m.
Im Gegensatz zum Mo war allerdings die Fernsicht durch advehierten Saharastaub stark getrübt und an der Inversionsgrenze gab es erstmals seit langem wieder bodenfrosttaugliche Temperaturen.
Nachfolgend ein paar Eindrücke vom Hocheck:

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Bilder einer föhnigen Novemberwoche

Die anhaltende südliche Strömung hat im Oberen Triestingtal in der zu Ende gehenden Woche zu den damit verbundenen typischen Wettererscheinungen geführt: starker SO-Wind, zeitweise Nebel in den Niederungen, oft Sonne und hohe Wolken auf den umliegenden Gipfeln.
Nachfolgend – ergänzend zu den Eindrücken des föhnigen Di – ein paar Fotos der Woche.

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Kurzes Schneeintermezzo am Hocheck

Der Regen, der gestern vormittags am Hocheck durch die einsickernde Kaltluft an Sträuchern und Bäumen zu bizarren Eisgebilden fror, ging in weiterer Folge in Schneefall über. Je nach Untergrund kamen im Gipfelbereich bis zu 10cm Schnee zusammen. Bevor das frische Weiß und das Eis von gestern im  auflebenden Föhn größtenteils wieder wegschmolz, konnte ich heute am frühen Vormittag noch ein paar Eindrücke des kurzen Schnee-/Eisereignisses festhalten.

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