Erhaltungsneigung setzt sich auch im November fort

Die Fortsetzung einer vorherrschenden SW-Komponente im Zirkulationsmuster über ME wird weiterhin für überdurchschnittliche Temperaturen sorgen.
Dies spiegelt sich in der aktuelle prognostizierten Temperaturanomalie des amerikanischen Vorhersagezentrums für November in  Europa: 1°-2°K  (gekennzeichnet durch das dunkle Rot) über dem klimatologischen Mittel über weiten Teilen Europa´s werden berechnet (siehe Beitragsbild, Quelle  http://www.cpc.ncep.noaa.gov/ ).

Kaltlufteinbruch in absehbarere Zeit ist keiner in Sicht.

Aufgrund gradientenschwacher Bedingungen wird es in der bodennahen Grundschicht weiterhin häufig zu Nebelbildung kommen, wodurch die überdurchschittlichen Temperaturen nur außer- und oberhalb des Nebels zur Geltung kommen.

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Das Allerheiligenwetter wird heuer seinem Ruf gerecht

Mit  -1,7° gab es heute in Thenneberg spät aber doch den ersten Luftfrost im Oktober. In bodennahen 5cm zeigte meine Messstation sogar -3,9°.
Zum Allerheiligenwochenende erwartet uns viel Nebel in Tal- und Beckenlagen aber Sonne und milde Temperaturen auf den Bergen und  in  alpinen Tälern,  in denen der Föhn den Nebel abtrocknet bzw. aufbricht.

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Ex-Hurrikan GONZALO´s Hinterlassenschaft am Schneeberg

Die Kaltfront des Sturmtiefs (Ex-Hurrikan GONZALO) fegte am vergangenen Mittwoch als Schneesturm mit über 200km/h über die exponierte Hochfläche des Schneeberg. Gräben, Mulden und Leehänge wurden dabei  bis knapp 1200m schon recht gut mit Schnee befüllt.
Am Donnerstag lag das Sturmtief  über dem Balkan und steuerte eine Okklusion mit feuchtmilder Mittelmeerluft aus NO  mit starken Niederschlägen gegen den Alpennordrand und den Osten. Die Schneefallgrenze stieg am Schneeberg auf Gipfelniveau. Der Regen fror oberhalb 1700m auf dem unterkühltem Schnee zu bizarren Eisskulpturen, die in der sehr trockenen  Luftmasse unter wolkenlosem Himmel trotz Sonne konserviert werden.
Die „Besichtigung“ heute war sehr beeindruckend und erinnerte mich sehr an die Verhältnisse nach dem Sturmtief XAVER im vergangenen Dezember.

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Abnehmende Nebelanfälligkeit erhöht Frostgefahr

26.10.2014.BK_BodAna_Sat_1410261200

Das kräftige kontinentale Hochdruckgebiet bleibt in den nächsten Tagen bei uns wetterbestimmend und bringt auf den Bergen sonnige Verhältnisse. Die Temperaturen entsprechen weitgehend dem jahreszeitlichen Durchschnittswerten.
Morgen Mo in der feuchten Grundschicht im Flachland, in Tal- und Beckenlagen wieder zähe Nebelfelder, die aber durch Absinken trockener Luftmassen aus höheren Schichten geringere Obergrenzen als heute  haben werden und sich ab Mittag weitgehend auflösen sollten.
Di und Mi trocknet die Luftmasse weiter ab, morgendliche Nebelfelder bleiben flach und lösen sich vormittags auf. In den Aufklarungsgebieten ist mit Morgenfrost zu rechnen.
Do auf Fr überquert eine schwache wenig wetterwirksame Kaltfront aus NW unser Bundesggebiet mit Wolken, bringt aber kaum Niederschlag.
Der Novemberbeginn  zum kommenden Wochenende bringt eine milde Vorderseitenlage begleitet von häufigem Nebel im Flachland und Beckenlagen.  Milder wird es in mittleren Höhen und den nebelfreien Föhngebieten bei Sonne und hohen Wolken.

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GONZALO: Die Entstehung, der lange Weg und sein Abgang

Für mich waren die letzten 10 Tage einer der spannendsten Wetterabschnitte in diesem Jahr.
Das bevorstehende ruhige  Herbstwetter lässt momentan  keine interessanten Wetterentwicklungen  bei uns erkennen.
Das schafft Zeit für einen Nachbetrachtung  des   Hurrikan    GONZALO         🙂

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Hochdruckbrücke bringt ab dem Wochenende wieder ruhiges Herbstwetter

Eine Okklusion des zum Balkan gewanderten Höhentiefs bringt heute am Hauptkamm und nördlich davon Dauerregen bzw. -schneefall in höheren Lagen.  Chancen auf Auflockerungen gibt es im nordföhnigen Süden
Vor allem in den Tauern und in den Gebirgsguppen nördlich und westlich davon sind enorme Schneemengen bis zu 1m zu erwarten.
Da mit der Okklusion in mittleren Höhen auch wieder mildere Luftmassen aus Osten advehiert werden, wird der Schnee unterhalb ca. 1200m-1500m in Regen übergehen und die Pegelstände der Flüsse ansteigen lassen.

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Nächtlicher Frontdurchgang im oberen Triestingtal

Der Wetterumschwung mit einer markanten Kaltfront hat sich schon seit Tagen als Relikt des Ex-Hurrikans GONZALO abgezeichnet und wurde von den Wettermodellen sowohl von der Intensität, als auch vom Timing gut erfasst.
Im oberen Triestingtal (Altenmarkt/Thenneberg) ist die Kaltfront um 00:35 mit starken Windgeräuschen, kurzem Starkregen und entferntem Geblitze eingetroffen und rasch und überraschend „sanft“ durchgezogen. Das zugehörige schmale und an der Vorderseite stark abgegrenzte Niederschlagsband ist im Beitragsbild oben gut ersichtlich.

Die Front brachte hier nur 4,6mm/m2  Regen und Gott sei Dank keine Sturmschäden.

In exponierten Höhenlagen, wie etwa der Hohen Wand, wurden Windspitzen von kapp 100 km/h gemessen; Orkanböen gab es dagegen lt. Radiomeldung an einer Messstelle nördl. des Triestingtals im Wienerwald mit  151km/h (vermutlich Buchbergwarte).

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Nach dem bevorstehenden Wintereinbruch nur langsame Wetterberuhigung

Es ist ja völlig normal, dass der Winter mit einem Kaltluftvorstoß Ende Oktober das erstemal seine Krallen zeigt.
Außergewöhnlich ist eher der heurige, bis jetzt recht  überdurchschnittlich warme Oktoberverlauf. Deshalb wird der Kälteeinbruch am kommenden Mittwoch mit seinen Begleiterscheinungen von Sturm, Graupelgewitter und Schnee bis in höhere Tallagen als besonders unangenehm und heftig wahrgenommen.
Im Detail erwartet uns im Wochenverlauf ungemein spannendes, abwechslungsreiches  und  innerhalb unseres kleinen Landes sehr unterschiedliches Wetter.

Mo: nochmals ausgesprochen warm; nach Nebelauflösung zunächst noch freundliche Abschnitte ehe im Laufe des Nachmittags mit auflebendem Westwind Wolken einer Kaltfront aus NW eintreffen; abends und in der Nacht alpennorseitig von West nach Ost Regen.
Di: anfangs letzte Regenschauer, tagsüber trocken mit Wolken uns Sonne; am Abend trifft die massive Kaltfront von GONZALO aus NW ein; in der Nacht auf Mittwoch auflebender starker Wind mit heftigen Niederschlägen und Temperatursturz.
Mi: Trogdurchgang mit Sturmböen und markantem Nordstau; Auflockerungen im Osten, nordföhnig an der Alpensüdseite.
Do: das Tief ist zum Balkan abgetropft, eine herumgeführte Okklusion bringt im Osten und der Alpennordseite andauernde Niederschläge und große Schneemengen in den Nordalpen (Tiroler Unterland bis Totes Gebirge); der Süden und äußerste Westen bleiben begünstigt und gelangen langsam in den Einfluss einen Hochdruckkeils aus SW.
Fr: nachlassender Nordstau, noch viele Wolken nach Osten zu.
Sa/So:  Zwischenbesserung von Westen mit Nebel, Sonne und Temperaturanstieg auf jahreszeitliches Niveau.

Bei Wanderungen sind die großen Schneemengen oberhalb 1200mm zu beachten.

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WELCOME !

Exactly 140 days ago, on Juni 1,   these websites have gone online. Time for a short  résumé.
An evaluation of the statistics data shows , that daily visits have continously increased.
At the beginning,  in average  50 daily visitors were counted; currently there are about 250 daily visits from countries all over the world:

77%……………………..Austria
10%……………………..Germany
8%……………………….USA
5%……………………….different international countries

Due to this fact my today´s report is written in English   🙂

First of all, many thanks for your interest. I´m trying to continue in writing sophisticated articles dealing with weather forcasts and climate themes as well as publishing  photo sequences of my mountaineering adventures.
If you have any suggestions for improving my weathersites, please let me know!

WELCOME ! weiterlesen

von Franz Zeiler