Hochdruckeinfluss und langsamer Temperaturrückgang, kein Neuschnee

Zwischen einem mächtigen Russlandhoch und einem WE-Trog ist das Wochenende geprägt von einer Südföhnlage mit flachem Südstau und Sonne an der föhnigen Alpennordseite. Beständige Nebelfelder halten sich in der feuchten und kühlen Grundschicht (Temperaturen kaum über den Gefrierpunkt), darüber bleibt es wie in den letzten Tagen ausgesprochen mild (Temperaturen bis 10°C).
Ab morgen So erreicht mit der O/SO-Strömung trockenere Kontinentalluft den O und beendet den Dauernebel. Der Nebel lockert im Tagesverlauf auf.                                                                                                                                                                                                                                                

 

 

Ab Mo bestimmt für einige Tage die Hochdruckzone, die sich von Skandinavien bis SO-Europa aufspannt das Wettergeschehen in den Ostalpen. 

Dabei kühlt es generell etwas ab mit häufigem Dauerfrost im O,  im W bleibt es etwas milder. Flache Morgennebel lösen sich meist rasch auf. Neuschnee ist derzeit nicht in Sicht.

 

Ein Ende des trockenen und meist sonnigen Winterwetters deutet sich für kommendes Wochenende an. Die atlantische Tiefdruckzone dehnt sich ins westl. Mittelmeer aus, gleichzeitig nähert sich an der Südflanke der Hochdruckzone, die sich mittlerweile zwischen NW-Russland und Grönland positioniert hat, kalte Festlandluft in Richtung ME:

Diese Konstellation, sollte sie so eintreten, birgt für Spannung und hat hohes winterliches Potential!

Update folgt!

4 Gedanken zu „Hochdruckeinfluss und langsamer Temperaturrückgang, kein Neuschnee“

  1. Da sind wir mal gespannt. Der dürftige Berglandwinter taugt bisher bestenfalls zur Normalitätssimulation auf beschneiten Pisten. Für mich ist es bereits der dritte Winter in Folge in dem ich kein einziges Mal eine Skitour auf den Schneeberg gemacht habe. Von Hocheck oder Hochstaff rede ich als Skiberge gar nicht mehr.

    1. Brauchbare Schneeverhältnisse für Schitourengehen in NÖ, wie es früher die Regel war, sind zu einer Rarität geworden. Die letzte Schitour auf den Schneeberg unternahm ich am 23.12.2023. Ähnlich Hochstaff/Reisalpe. Hocheck liegt schon länger zurück.

    1. Möglich 😉
      Jedenfalls dürfte die langweilige Hochdrucklage kommendes Wochenende zu Ende gehen. Wo die Reise hingeht, ist aber noch ungewiss. Sowohl die GWL, als auch die NS-Entwicklung wird ab dem kommenden Wochenende äußerst volatil berechnet. Das ist auch der Grund, warum ich keine Druck-/Ggeopotentialkarte für das kommende Wochenende zeigte und mich auf das winterliche Potential beschränkte. Von südl. Westlage mit Mittelmeertiefentwicklung und Kaltluftzufuhr bis zum milden Westdurchbruch findet man in den Modellen alles.

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