Alle Beiträge von Franz

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Vom Höllental aufs Klosterwappen

Wechselnde Wolkenstimmungen und beißend kalter Ostwind sind meine heutigen Begleiter auf den Schneeberg.

Als Ausgangspunkt wähle ich den Parkplatz beim Weichtalhaus im Höllental.
Anstieg: Kientalerhütte, südlicher Grafensteig, orographisch nrechter Rücken des Kolingrabens, Klosterwappen
Abstieg: Stadelwandleiten und Stadelwandgraben

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Weiterhin Blockinglage mit geändertem Zirkulationsmuster und Abkühlung

Derzeit ist eine grundlegende Änderung der GWL im Gange, erhalten bleibt  die Atlantikblockade und die niederschlagsarmen Verhältnisse, aber durch die Änderung des Zirkulationsmusters wird es kontinuierlich kühler. 

Als Beitragsüberschrift hätte ich auch „Frühwinterliche Aussichten zu Beginn kommender Woche aber kein nennenswerter Schnee“  nehmen können  😉

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Und täglich grüßt das Murmeltier

Zäher Nebel in der feuchten Grundschicht und ungetrübter Sonnenschein mit extrem milden Temperaturen auf den Bergen sind aktuell die dominierenden Wettererscheinungen im Oberen Triestingtal, dem Wienerwald und dem östlichem Flachland (siehe angefügte Wetterbilder vom Hocheck).

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Schneeberg über den Bürklesteig

Um sicher zu gehen, dass ich heute über die zähe Nebeldecke gelange,  beschließe ich, den Schneeberg  zu besteigen. Da ich mittags wieder im Tal sein will, fällt die Wahl auf meinem Lieblingsanstieg von der Puchberger Seite, dem Bürklesteig.  Dieser liegt bereits bei Sonnenaufgang in der Sonne.
Eine umfangreiche Bildserie in chronologischer Reihenfolge habe ich nachfolgend zusammengestellt.

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Wochenprognose: zu Nebel neigende Hochdruckwetterlage

Für Menschen, die auf Schnee – zumindest auf den Bergen – warten und Meteorologen wird der bevorstehende Wetterabschnitt sehr „langweilig“. Lediglich die Grundschichtsynoptik mit der Vorhersage des Nebels und seiner möglichen Auflösung wird eine Herausforderung.
Die antizyklonale, von Wolkenstau südlich der Alpen, von Föhneffekten nördlich der Alpen, Nebel im Flachland und an den Alpenrändern geprägte SW-Lage dauert über das Wochenende an und wird kommende Woche von einer Omegalage mit Hochdruckkern über ME bei anhaltender Nebelneigung in den Niederungen abgelöst. 
Morgen So und am Di könnten schwache Fronten, die nördlich vorüberziehen und dabei die Alpennordseite mit Wolkenfeldern und u.U. Nebelauflockerung streifen.
Ab Mi dominiert ruhiges und trockenes Hochdruckwetter (Beitragsbild).
Im gesamten betrachteten Zeitraum – d.h. bis zum nächsten Wochenende –  ist kein nennenswerter NS zu erwarten, das Temperaturniveau bleibt weiterhin deutlich über dem klimatologischen Mittel. Auf den Bergen teilweise um bis zu 10 K, in der feuchten Grundschicht kühlt es mangels Einstrahlung und Durchmischung langsam ab.
Ob dann gegen Ende der zweiten bzw. in der dritten Novemberdekade Jahreszeit-typische Temperaturwerte erreicht werden ist noch nicht belastbar vorherzusagen. Die Trendrechnungen der Modelle zeigen aber eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für die Zufuhr kühler Kontinentalluft zu den Alpen. Der Schneebringer wäre dies allerdings nicht!
 

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Nebel unten, Sonne oben

Ruhiges Hochdruckwetter und feuchte Grundschicht in der fortgeschrittenen herbstlichen Jahreszeit mit niedrigem Sonnenstand sind Garant für beständige Nebellagen in den Niederungen. Daran werden wir uns auch in der kommenden Woche gewöhnen müssen. Sonnengarantie gepaart mit hohen Warmluftwolken (Cs) und sehr milde Temperaturen gibt es nur in höheren Lagen (heute ab ca. 800m) und generell auf den Bergen.

Nachfolgende Bilder entstanden heute Fr am Vormittag an der Nebelobergrenze auf der Araburg und deutlich oberhalb der Inversion am Hocheck.

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Das föhnig milde und trockene Herbstwetter ………..

………………. hält bis weit in die zweite Novemberdekade an. 

Die schwache Kaltfront unterbricht heute Do zwar den Föhn, sie löst sich aber im Tagesverlauf über den Ostalpen auf und hinterlässt nur im W ein paar Regentropfen.

Ab morgen Fr kräftigt sich zwischen dem Tiefdruckkomplex auf dem Nordatlantik und WE und dem Kontinentalhoch wieder die S- bis SW-liche Strömung, mit der weiterhin sehr milde Luftmassen an die Alpen gesteuert werden. Die Wettererscheinungen der letzten Tage finden ihre Fortsetzung: Wolkenstau in den Südalpen und am Alpenhauptkamm, Sonne und hohe Wolken an der  föhnigen Alpennordseite, zähe Nebelfelder und SO-Wind im Flachland.

Eine in die Strömung eingebettete schwache Front wird  sich in der Nacht von Sa auf So höchstens  im W durch ein paar Regentropfen bemerkbar machen.

Das Föhnende kündigt sich für den Beginn der kommenden Woche an. Aber nicht die Frontalzone übernimmt das Kommando, sondern eine Omegalage mit Hochdruckkern über dem Alpenraum baut sich auf. Ruhige, trockene  und inversionsgeprägte Herbsttage bringen auf den Bergen sonniges und weiterhin viel zu mildes Wetter, während es in der  Grundschicht aufgrund der fortgeschrittenen Jahreszeit langsam kühler wird. Erst ab der zweiten kommenden Wochenhälfte wird in geschützten Aufklarungsgebieten „Frost“ ein Thema. 

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Winter 2018/2019 ……… Quo vadis?

In den letzten Jahren habe ich Anfang November meine erste ernstgemeinte Einschätzung zum folgenden Winterwetter abgegeben. Auch heuer beschäftigte ich mich in den letzten Wochen mit den möglichen  Einflussfaktoren auf den ME-Winter, um  zumindest eine subjektive Erwartungshaltung zum bevorstehenden Winter zu bekommen. 
Dazu zählen Telekonnektionen (QBO, ElNino….), die Sonnenaktivität, die Entwicklung der sibirischen Schneedecke, das momentane Zirkulationsmuster inkl. Vorgeschichte, Temperaturverteilung der NH (Nördliche Hemisphäre), die Entwicklung des PW (Polarwirbel), die arktische Meereisausdehnung, die Meerestemperaturen am Nordatlantik etc.

All diese Parameter stehen in einem Zusammenhang mit dem über dem Atlantik und dem europäischen Kontinent zu erwartenden Zirkulationsmuster im Folgewinter.

Auch die Statistik habe ich bemüht. Für ein derart mildes Sommerhalbjahr, gefolgt von einem ebenso milden Herbst gibt es keine repräsentativen Vergleichsjahre. Alles andere als ein insgesamt zu milder Winter, bezogen auf das Klimamittel 1981-2010, wäre für mich als Winterfreund  eine positive Überraschung.

Die Langfristprognosen der Meteodienstleister (NOAA, NASA, EZ, ZAMG, DWD) sind in meine Recherchen eingeflossen und am Ende des Beitrags zitiert.

Meine persönliches zusammenfassende Einschätzung lässt derzeit nur einen Schluss zu: der Winter 2018/2019 wird deutlich zu mild. W- bis SW-Wetterlagen werden vorherrschen, winterliche Wetterphasen wird es geben, aber sie werden nur von kurzer Dauer sein. Niederschläge werden anfangs unterdurchschnittlich ausfallen und im Verlauf des Winters deutlich zunehmen;  d.h. im Bergland wird es auch reichlich Schnee geben.

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