Alle Beiträge von Franz

Life is like riding a bicycle, in order to keep your balance you must keep moving

Ist der Mai kühl und nass, füllts dem Bauern Scheun und Fass …………………

…………….. ist eine der bekanntesten Bauernregeln für diesen Monat. Wenn es nach dieser Wetterregel gehen sollte, so sieht es gut für die zu erwartende Ernte aus. Die erste Maihälfte war zu kühl und es gab immer wieder Regen. Dazwischen hatte aber die kräftige Sonne immer wieder ausreichend Gelegenheit, um das frische helle Maiengrün der Buchen  zum Strahlen zu bringen. Maifröste blieben Gott sei Dank aus.
Nach dem unterdurchschnittlichen Temperaturniveau im April, dürfte auch der heurige Mai unterkühlt ausfallen. Die Zufuhr wärmerer Luftmassen aus südlichen Breiten, wie z.B am kommenden Fr, kann sich nicht nachhaltig durchsetzen. Es folgt postwendend  ein Schwall feuchtkühler Atlantikluft. Der Mai bietet somit optimales Wachstumswetter für die Vegetation und Wohlfühlwetter für Feuersalamander  😉

Nachfolgend einige bildliche Eindrücke der letzten Tage aus dem Oberen Triestingtal (Hocheck, Peilstein, Thenneberg):

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Wochenprognose: der Mai bleibt kühl und schaueranfällig

Die derzeitige, über ME zyklonal geprägte GWL wirkt einzementiert. Aus synoptischer Sicht sind die großräumigen Geopotential-/Druckstrukturen  sehr beständig und nur schwer nachhaltig aufzubrechen.
Eingezwängt zwischen dem
Grönlandhoch, das mit einem Keil ins Nordmeer reicht,
– dem russischen Kontinentalhoch und
– dem Subtropenhoch
liegt eine großräumige trogartige Tiefdruckzone, die sich von Neufundland quer über dem NA (Nordatlantik) bis zum europäischen Kontinent erstreckt.  Im Gradientenfeld zum Subtropenhoch verläuft mit zonaler Zirkulation die nach S verschobene Frontalzone. Sie endet, blockiert durch das russische Kontinentalhoch, in einer Sackgasse und muss über ME/OE ins Mittelmeer ausweichen:

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Zeitweise regnerisch und relativ kühl ……………

……………….. werden sich die Wetterabläufe bis weit in die kommende Woche gestalten. Tiefdruckeinfluss übernimmt nach Föhnzusammenbruch das Kommando in ME und damit auch im Ostalpenraum. Ob zu Pfingsten eine Umstellung zu beständigeren und wärmeren Wetter erfolgt steht noch in den Sternen  😉

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Thenneberg – Mariazell – Thenneberg

Nach 2-jähriger Pause unternehme ich gestern bei sommerlichen Temperaturen und teilweise starken Föhnwind wieder meine fast schon zum Ritual gewordene Mountainbiketour nach Mariazell.
Wie schon an andere Stelle auf meiner HP beschrieben führt mich die Route im Bereich der Via Sacra auf Forststaßen, Radwegen und Landstraßen von Thenneberg nach Mariazell. 
Retour geht es auf den gut beschilderten Traisental-, Gölsental- und Triestingtalradweg.
Die Streckenlänge beträgt insgesamt exakt 200km bei 2400Hm Höhendifferenz. Unterwegs bin ich dank Akkuunterstützung für die teils steilen Bergaufpassagen und im Kampf gegen den starken föhnigen Gegenwind „nur“ 12 Stunden inkl. Pausen .

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Wochenprognose: der Mai bleibt launisch

Das Drehbuch für den Monat Mai ist noch nicht fertiggeschrieben, aber eines steht schon fest:
Er bleibt launisch, was in der „Wettersprache“  unbeständig heißt!

Bisher bewegte sich der Mai auf einer Achterbahn, und das dürfte er auch beibehalten. Auf einen frühsommerlichen Start (21,2°C an meiner Messsation in Thenneberg am 1. Mai) folgte eine unterkühlte zyklonale Westlage. Heute beginnt das angekündigte sommerliches Intermezzo, das von Di auf Mi von einer Kaltfront wieder beendet wird. Anschließend bewirken schwachgradientige zyklonal geprägte Druckverhältnisse einen „Barosumpf“ über weiten Teilen von WE/ME, gepaart mit eher kühlen Luftmassen aus NW
Die Eisheiligen stellen für die Vegetation keine Gefahr dar, es kündigt sich eher Wachstumswetter an. 

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Obstblüte: kaum begonnen, schon zerronnen

Der kühle April verzögerte heuer die Obstblüte bis an sein Ende. Die ersten Eindrücke dieses farbenfrohen Naturereignisses aus dem Oberen Triestingtal habe ich bereits gezeigt:
Obstblüte im April.

Kirsche, Apfel, Birne …. alles blühte heuer fast gleichzeitig, lief in den ersten Maitagen zur Hochform auf und wurde rasch von der einsetzenden Blattentfaltung optisch entzaubert. Den Rest besorgte der gestrige stürmische Westwind, der die Blütenblätter wie Schneeschauer durch die Luft wirbelte.
 
Blau, weiß und grün, garniert mit gelben „Tupfern“, waren  die dominierenden Farben im Landschaftsbild des Oberen Triestingtales in den ersten Maitagen.

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Wochenprognose: weiterhin wechselhaft und meist zu kühl

Vor einer Kaltfront, die in die SW-liche Strömung eingebettet ist und abends von Vorarlberg bis Oberkärnten mit Regen erreicht, wird es heute Sa föhnig und mild. Südlich des Alpenhauptkammes und entlang der Karnischen Alpen setzt rasch Südstau ein, während es im N und O zwischen den Wolken auflockert. vor Eintreffen der Kaltfront können in der labilen Luftmasse in der ersten Nachtälfte im O Schauer und einzelne Gewitter entstehen.
Nachtsüber quert die Kaltfront mit Regen. Am So dominieren bei abklingendem Regen die Wolken. Dabei frischt im Donauraum und dem Alpenostrand teils stürmische NW-Wind auf. Hier kühlt es auch merklich ab, während im S die mildere feuchtlabile Luft noch nicht ausgeräumt wird. Dort besteht erhöhte Schauerneigung.

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Spätes Frühlingserwachen im Oberen Triestingstal

Der kalte April 2021 hat es heuer dem Frühling schwer gemacht. In Zeiten des Klimawandesl ist man die „frühere Normalität“ nicht mehr gewohnt. Statistisch dürfte es der kälteste April seit 1997 sein. Erst in den letzten milden und recht sonnigen Tagen hat die Obstblüte im Oberen Triestingtal voll eingesetzt und wird noch weit in den Mai hinein andauern. Ebenso verschiebt sich heuer das Ergrünen der Wälder, das erst zarte Ansätze zeigt,  in den Wonnemonat Mai.

Nachfolgend eine Fotosequenz vom Aprilende mit dem Beginn der  Obstblüte und Landschaftsbildern aus dem Oberen Triestingtal:

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