Zarte Raueisablagerungen und reizvolle Lichtphänomene an der Inversionsgrenze

Bei der derzeitige markante Inversionslage liegt heute die Nebelobergrenze im Oberen Triestingtal bis 980m. Darüber herrscht bei wolkenlosem Himmel ungetrübter Sonnenschein. Dazu ist es windstill, recht mild (ca. 10 °C)  und über dem Nebelmeer bietet sich in der klaren Warmluft eine grandiose Fernsicht.
Im Tal liegt die Temperatur am Morgen knapp unter 0 °C, an der Inversionsgrenze bei ca. -4 °C. Dort kommt es bei schwachem SO-Wind auch zu ersten nennenswerten Rauseisablagerungen an der Vegetation in diesem Herbst; dazu wieder sehenswerte optische Phänomene (Lichtbrechungen und Glorien).
Nachfolgend einige Eindrücke meiner heutigen Hocheckrunde.

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Inversionslage gefolgt von Ostwetterlage (mit Rückblick auf die letzten Tage)

Die Hochdruckdominanz ohne nennenswerten NS setzt sich bis Monatsende fort, der Atlantik bleibt abgeriegelt.

In den kommenden Tagen findet zwischen der feuchtkühlen Grundschicht und den sehr warmen Luftmassen aus S in höheren Lagen und auf den Bergen kein Austausch. Nebel mit Temperaturen um den Gefrierpunkt halten sich im Flachland und den Tälern an den Alpenrändern. Bis 10 °C erreichen die Temperaturen dagegen bei Sonne in Alpentälern und in den mittleren Höhen auf den Bergen.
Ab dem Wochenende ändert sich das Erscheinungsbild des Wetters und die Temperatur auf den Bergen. Ein Skandinavienhoch lenkt in der Höhe kalte Kontinentalluft zu den Ostalpen. Auf den Bergen – vor allem in der Osthälfte Österreichs – kühlt es bei deutlich mehr Wolken ab, in den Niederungen bleibt es dagegen kühl mit weniger Nebel.
Es entsteht eine sogenannte „High-over-Low“-Lage.

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Wochenprognose: Erhaltungsneigung der Hochdruckdominanz mit weiterhin positiver Temperaturabweichung ………

….. und ein paar Gedanken zum nahenden meteorologischen Winter.

Die eingefahrene Wetterlage mit ruhigem, trockenem und relativ mildem Wettercharakter setzt sich auch an in der letzten Novemberdekade fort.
Die gestern Fr eingeflossene Polarluft kommt rasch unter Hochdruckeinfluss und beginnt sich tagsüber zu erwärmen. In den langen Nächten starten die Tage am Wochenende bei Aufklaren mit Morgenfrost.

Die leicht mäandrierende Frontaltone verläuft weit nördlich. Das Trog-/Rückenmuster bleibt fast ortsfest. ME gelangt dabei an der Vorderseite eines Atlantiktroges im Einfluss eines Rückens, der sich vom Mittelmeer über die Alpen bis Skandinavien erstreckt.
Ein schwacher Störungsausläufer aus W quert Mo und in der Nacht auf Di mit Wolken, auffrischendem Wind und geringem NS an der Alpennordseite. Danach nimmt die Nebelanfälligkeit in den Niederungen wieder zu.

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Mountainbikerunde an der Nebelobergrenze im Oberen Triestingtal

Die Inversionsgrenze und damit die Nebelobergrenze liegt heute im Oberen Triestingtal um 650m.  Meine heutige Mountainbikrunde auf den Peilstein starte ich bei Nebel und frischen -1,9 °C in Thenneberg. Oberhalb des Hafnerbergs erreiche ich nach einer 1/2 Stunde die Nebelobergrenze. Im immer wieder „aufkochenden“ Nebel  auf der Weiterfahrt zum Peilstein und am Peilstein selbst, der 50m aus dem Nebel ragt, bieten sich faszinierende Fotomotive.

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Knackiger NS-armer Kaltfront folgt Hochdruckwetter

Sonnig und sehr mild verläuft der heutige Mi.
Die in meiner Wochenprognose angekündigte Kaltfront kommt etwas zeitverzögert, und und legt sich erst morgen Do am Nachmittag an die Alpen. Sonne und Nebel vom Vormittag werden mit auffrischendem Westwind von Wolken aber nur wenig NS an der Alpennordseite und in den Bergen abgelöst. Die Schneefallgrenze sinkt bis in die Alpentäler, die Mengen fallen aber mit kaum mehr als 10cm in höheren Lagen sehr bescheiden aus. Im NO bleibt es weitgehend trocken.
Hinter der Front folgt am Fr der Trog mit einem Schwall trockener Polarluft. Es kühlt stark ab; in den Niederungen auf niedrige einstellige Werte, in mittleren Höhen (1000m-1500m) erfolgt ein Temperatursturz um 15 K. Unergiebiger Schneefall ist noch im Nordstau zu erwarten:

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Schneealpe: Schauerwand und Ameisbühel

Hartnäckiger Nebel im Triestingtal und generell in den Niederungen des O, ungetrübter Sonnenschein und sehr milde Temperaturen auf der Schneealpe und den Bergen oberhalb 1000m. So präsentiert sich der heutige So.
Zeitig in der Früh fahre ich nach Hinternaßwald, um eine ausgedehnte Rundtour in der Sonne zu unternehmen.

Streckenführung: Hinternaßwald – Reißtal – Nasskamm – Schauerwand – Lurgbauer – Ameisbühel – Grenzkamm – Kaisersteig

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Wochenprognose: Die atlantische Frontalzone gewinnt an Fahrt ……………

………………….. und führt in Wochenfrist zu einer nachaltigen Wetterumstellung mit deutlicher Abkühlung vor allem auf den Bergen und Schnee bis in mittlere Höhenlagen.

Der kontinentale Hochdruckblock gibt sich zwar nicht geschlagen, muss  aber mit der zunehmenmden Dynamik der atlantischen Frontalzone in Wochenfrist deutlich „Federn lassen“ und verlagert sich nach Russland.

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Wann kommt eine Wetterumstellung?

Die aktuelle Inversionslage mit beständigem Nebel/Stratus in der feuchtkühlen Grundschicht und viel Sonne bei milden Temperaturen auf den Bergen dauert im Wesentlichen zumindest bis zum Wochenende an.  Die atlantische Frontalzone kämpft sich zwar langsam in Richtung WE voran, der Kontinentalblock (Hoch über OE) hält aber wacker dagegen. 

Zu Beginn kommender Woche dürfte eine schwache Front  Abkühlung auf den Bergen und vermehrt Nebelauflösung in den Niederungen bewirken, aber ob sich dies eine nachhaltige Wetterumstellung erweist, steht noch in den Sternen.  Ich glaube, dass sich die hochdruckdominierte Wetterphase fortsetzt.

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von Franz Zeiler