Nebel und Sonne am Schöpfl

Ähnlich wie gestern gestaltet sich heute das Erscheinungsbild des Wetters im Oberen Triestingtal: Nebel unten Sonne oben.
Meine Vormittags-Mountainbikrunde führt mich heute auf den Schöpfl. Hartnäckiger Nebel bis ca. 750m verleiht der Tour durch die Hochwälder eine  mystischen Stimmung.  Ungewöhnlich warme Temperaturen und klare trockene Luft mit ausgezeichneter Fernsicht empfängt uns oberhalb der Inversion. 
Die nachfolgende Fotostrecke zeigt Eindrücke im Nebel, an der Nebelgrenze und über dem Nebel.

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Wochenprognose: Herbstliche Hochdrucklage mit feuchter Grundschicht

Der Ostalpenraum bleibt recht unbeeinflusst von den Wetterentwicklungen, die in der weiteren Umgebung stattfinden. D.h. Hochdruckeinfluss gepaart mit sehr milden Luftmassen aus südlichen Breiten oberhalb der Grundschicht, Neigung zu Nebel und Hochnebel in den Alpentälern und im Flachland und kein messbarer Niederschlag werden den Wettercharakter in der kommenden Woche und tendenziell auch über das kommende Wochenende hinaus bestimmen.

Größte Aufmerksamkeit in den nächsten Tagen verdient die Entwicklung über Spanien und dem westl. Mittelmeerraum, wo ein Cutoff gefüllt mit Höhenkaltluft über dem warmen Mittelmeer unwetterartigen NS verursachen wird (s.u.).

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Nebel und Sonne am Hocheck

Während in den letzten gradientenschwachen Tagen die flachen Morgennebel von der Sonne rasch weggeheizt wurden und das Obere Triestingtal von ungewöhnlich warmen sonnigen Oktobertagen verwöhnt wurde, schob sich heute mit den sich verschärfenden Föhngradienten der Nebel vom Wr.  Becken bis ins Obere Triestingtal und über den Gerichtsberg nach W. Die Obergrenze lag anfangs bei 700m und hob tagsüber etwas an.

Nachfolgend eine Fotosequenz meiner heutigen Mountainbikerunde über das Hocheck; vom Nebel in die Sonne und wieder zurück in die feuchte nebelige Grundschicht.

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Farbenfrohe Herbstwanderung auf Hochstaff und Reisalpe

Oberhalb von 1000m ist der Höhepunkt der herbstlichen Verfärbung in den Laubwäldern überschritten und intensiver Laubfall hat bereits eingesetzt. Auf 1000m, bei der Kleinzeller Hinteralm zwischen Hochstaff und Reisalpe, zeigte der  „Goldenen Oktobers“ gestern aber noch eine Farbenpracht, die seinesgleichen sucht.
Meine Wanderung folgte im wesentlichen der Route, die ich nach den ersten ergiebigen Schneefällen als Schitour wähle:
Ebenwaldhöhe – Hochstaff – Kleinzeller Hinteralm – Reisalpe – Kleinzeller Hinteralm – Hochstaff – Ebenwaldhöhe.

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Die Ötschergräben mit Mirafall und Schleierfall bei herbstlicher Verfärbung

Im Juni wanderte ich durch die frisch ergrünten Ötschergräben (LINK). Nicht minder faszinierend wirkten das schluchtartige Grabensystem mit seinen Wasserfällen auf mich mit der derzeitigen herbstlichen Verfärbung.
Ein Eldorado für einen Hobbyfotografen  🙂

Die Fotostrecken habe ich unterteilt in

– Hintere Tormäuer
– Mirafall
– Schleierfall
– Ötschergräben zwischen den Wasserfällen

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Wochenprognose: zu mildes und zunehmend wechselhaftes Herbstwetter

Die  antizyklonale SW-Strömung, mit der in der freien Atmosphäre außergewöhnlich warme Luftmassen mit nur wenigen hochliegenden Cirren zu den Alpen gelangen, dauert heute So und morgen Mo an. In der Grundschicht entsteht in manchen Tälern, im Donauraum und im Flachland des O unterhalb einer Inversion Nebel und Hochnebel, der sich im Tagesverlauf auflöst:

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von Franz Zeiler