Wochenprognose: (Vor-)frühlingshaftes Hochdruckwetter gefolgt von markantem Temperaturrückgang

Die schwache Kaltfront, die letzte Nacht die Alpennordseite mit leichtem NS und einem erfrischenden Luftmassenwechsel die Alpen erreichte, zieht unter Abschwächung rasch nach S ab, sodass Sa nachmittags schon oft die Sonne zwischen den Wolken mitmischt.
B morgen So wird ein stabiles Hochdruckgebiet, das sich im Laufe des Do abschwächt, wetterbestimmend. Morgen So bleiben die Temperaturen in der eingeflossenen Kaltluft noch gedämpft. 
Zusammenfassend bringen die kommenden Tage häufig Morgenfrost, flache Frühnebelfelder in geschützten Tal- und Beckenlagen, viel Sonne mit wieder ansteigenden Temperaturen auf frühlingshaftes Niveau.  Erste größere Wolkenfelder sind in der zweiten Tageshälfte des Do zu erwarten.

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Antizyklonal geprägte und weitgehend trockene frühlingshafte Aussichten

 Der Hochdruckeinfluss mit für Ende Februar außergewöhnlich warmer Saharaluft weicht am Wochenende wechselhaftem Wetter mit kühlerer atlantischer Luftmasse.
Eingeleitet wird dieser Wetterwechsel von einer schwachen Kaltfront, die im Laufe der zweiten Tageshälfte des Fr aus NW die Alpennordseite erreicht und sich bis Sa über den Ostalpen abschwächt und auflöst. Die NS-Mengen in den östlichen Nordstaugebieten sind vernachlässigbar, ein wechselhafter Wettercharakter mit einem erfrischenden Luftmassenwechsel sind die wesentlichen Relikte der Front.
Die in meiner letzten Wochenprognose erwähnte kontinentale Kaltluft arktischen Ursprungs bleibt auf Distanz.

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Hocheck an der Nebelobergrenze

Am Wochenende dominierte nicht nur im Flachland, sondern auch im Oberen Triestingtal eine extrem feuchte Grundschicht mit dichtem Nebel. Sonnengarantie bei wolkenlosen Verhältnissen, angenehm milden Temperaturen und Sicht auf eine weiträumige Nebelobergrenze hatte man am Hocheck.  
Gestern So reichte die Nebelobergrenze bis in die Gipfelregion, die Warte ragte aus dem Nebel.

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Wochenprognose: GWL SWa und große Mengen Saharastaub über den Alpen

Zwischen einem markanten atlantischen Tiefdruckgebiet und hohem LD über S- und SO-Europa  herrscht im Mittelfristzeitraum eine großräumige milde SW-Strömung. Nach „Hess & Brezowsky“ handelt es sich hierbei um die Großwetterlage SW antizyklonal (GWL SWa). 

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Der Winter begibt sich auf Rückzug

Im Alpenraum hat die angekündigte Umstellung der Großwetterlage mit einer ersten atlantischen Warmfront gestern Di begonnen. Die Strömung hat auf W gedreht. Vor allem auf den Bergen ist  die Temperatur bereits gestern Di um gut 10K gestiegen. In den Niederungen des O ist es zwar auch deutlich milder geworden, die hier lagernde kühle Luft konnte  aber noch nicht gänzlich erodiert werden. Aufgleitniederschläge der Warmfront sind im O vorübergehend bis in tiefe Lagen als Schnee gefallen. Mit der Ausbildung eines mächtigen atlantischen Zentraltiefs kommt in den nächsten Tagen eine südliche Komponente ins Spiel und in weiterer Folge etabliert sich eine antizyklonale SW-Lage (GWL SWa). Der Frühling gibt zum Ende des meteorologischen Winters ein kräftiges Lebenszeichen von sich.

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Eiskaskaden und Wintersonne

Mit -13,8 °C an meiner Messstation in Thenneberg ist der heutige Tag wahrscheinlich der kälteste dieses Winters und zugleich das Ende der kurzen Kältewelle. Ich nutze den heutigen Vormittag zu eine Wanderung durch zwei völlig unterschiedliche Welten. Dem kürzeren sehr kalten Teil entlang imposanter Eiskaskaden der rauschenden Myrafälle schließe ich den südseitigen Anstieg auf das Kieneck in der wärmenden Wintersonne an.

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Wochenprognose: Rasches Ende der Kältewelle

Anscheinend haben es die Wetterabläufe derzeit eiliger, als es von den Modellen im Vorhinein erfasst wird. Die sibirische Polarluft ist früher eingetroffen, als prognostiziert. Ebenso dürfte es sich nun mit der Frostabschwächung verhalten. Die Tiefdruckentwicklung über dem NA (Nordatlantik) und das Ende des Grönlandblockings verleihen der Frontalzone enorme Dynamik, sodass atlantische Fronten bereits ab Anfang der kommenden Woche bis ME vordringen können. Vor allem auf den Bergen ist die Milderung eklatant. In geschützten Tal und Beckenlagen erfolgt zwar auch ein deutlicher Temperaturanstieg, die Erosion der schweren Kaltluft wird vor allem im O und S langsamer erfolgen.

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Schiwanderung auf den Schneeberg bei zwiespältigen Verhältnissen

Nach eingehender Analyse der Wetterkarten für die kommenden Tage, ist mir rasch klar, dass der heutige Fr im O der sonnenreichste und windschwächste wird.  Da in tieferen Lagen der Neuschneefall der letzten Tage zu gering ausfiel,  entschließe ich mich für eine Schitour auf den Schneeberg.
Meine Erwartungen entsprechen exakt der angetroffenen Realität. Es herrscht extreme Kälte in der eingeflossenen Polarluft; wärmende, Mitte Februar bereits kräftige, Wintersonne entschäft das Kältempfinden, vor allem solange ich permanent in Bewegung bleibe. 
Im geschützten Waldbereich treffe ich auf eine traumhafte, frisch angezuckerte und in der flachen Sonne glitzernden Winterlandschaft. Im Gegensatz dazu ist der obere Bereich ohne Eisen unter dem Schi oder an den Schuhen nicht sicher zu ersteigen. Die hohen Temperaturen der letzten Woche haben die Schneedecke bis in den Gipfelbereich durchfeuchtet. Die derzeit herrschenden frostigen Temperaturen gepaart mit heftigen Wind haben eine pickelharte, abgeblasene und ruppige Harschschicht mit wenigen windgepressten Triebschneelinsen hinterlassen. 
An Geländekanten gibt es auffallende Einwehungen/Wechten, die keine Bindung zum gefrorenen Altschnee haben und leicht ausgelöst werden können. Siehe auch nachfolgende Fotosequnz mit Schneerutsch im Kolingraben.

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Ein „knackiger“ Wintertag im Oberen Triestingtal

Über Nacht hat der erste Schwall sibirischer Kaltluft große Teile Österreichs geflutet. An meiner Messstation in Thenneberg sank die Temperatur am Morgen auf -9 °C, auch tagsüber blieb sie bei leichtem Schneefall und schneidendem kalten NW-Wind bei -7 °C stecken. Die knapp 5cm lockerer Neuschnee im Tal und je nach Windeinfluss 10cm-20cm in höheren Lagen sind zwar nur sehr bescheidene Mengen, aber sie werden von der Kältewelle der kommenden Tage konserviert. Ab morgen Fr wird sich mit zunehmenden Hochdruckeinfluss und „von innen wärmender“ Wintersonne eine herrliche Winterlandschaft bei Dauerfrost präsentieren.

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von Franz Zeiler