Wochenprognose: Die Karwoche wird sonnig und zunehmend frühsommerlich warm (GWL SWa)

Der Wettertrend für die Karwoche bis Ostern, den ich schon am Di beschrieben habe, hat sich in den Modellrechnungen der letzten Tage bestätigt.
Nach Abzug eines schwachen Kaltfrontausläufers, der von Salzburg ostwärts den heutigen Sa wechselhaft mit noch gedämpften Temperaturen   gestaltet,  setzt sich ab morgen So österreichweit ungetrübter Hochdruckeinfluss mit sukzessiven Anstieg der Temperhöchstwerte durch. Dabei steigen in der zweiten Hälfte der Karwoche die Temperaturen verbreitet auf Tmax von teils frühsommerlichen Werten (>20 °C). Der spätwinterliche Wetterabschnitt wechselt nahtlos in einen frühsommerlichen!
Es bleibt trocken, schwacher Morgenfrost ist noch morgen So zu erwarten, danach nur mehr in höheren Alpentälern.

Wolkiger, aber weiterhin trocken und mild dürfte es an den Osterfeiertagen werden.

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Frostiger und sonniger Aprilbeginn im Oberen Triestingtal

Die Gemeinsamkeit der ersten 3 Apriltage waren:
ungewöhnlich strenger Morgenfrost mit bis zu -8 °C, starker Temperaturanstieg bis nahe 14 °C im Tagesgang dank hohem Sonnenstand und nur wenige Cumuli am „kondensstreifenlosen“ tiefblauen Himmel. 

Nachfolgend ein paar Fotos, entstanden während kurzer Hausrunden mit dem Mountainbike.

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Der März verabschiedet sich stimmungsvoll mit dem Durchzug eines Kaltlufttroges

-8,2 °C Morgentemperatur entsprechen eher dem Hochwinter als dem 31.März. Dank des hohen Sonnenstandes stieg die Temperatur gestern an meiner Messstation in Thenneberg trotzdem auf knapp über  6 °C.  Da tagsüber in der Höhe von 500hPa (ca. 5500km) ein Kaltlufttrog  durchschwenkte erhöhte sich der thermische Gradient zwischen Grundschicht und eben dieser genannten Höhen auf über 40 K. Die Luftschichtung wurde zunehmend labil und begünstigte Konvektion. 

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Nachhaltiges Frühlingserwachen am „Palmwochenende“

Die Tage mit strengem Morgenfrost sind noch nicht vorüber.
-8,2 °C habe ich heute an meiner Messstation in Thenneberg gemessen. Die eingeflossene Polarluft bleibt unter Hochdruckeinfluss, damit werden die kommende klaren Nächte wieder bitterkalt. Die Tageshöchstemperaturen steigen zwar kontinuierlichan,  aber nur langsam. Die aktuelle spätwinterliche Wetterphase ist vermutlich das letzte Aufflackern des Winters.

Gestern gab es bis ins Oberen Triestingtal, was in diesem Winter Seltenheitswert hatte,  eine  Schneedecke:

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Wochenprognose: der Spätwinter läßt nicht locker

Bei flache Druckverteilung kann die Sonne heute Sa ihren jahreszeitlich hohen Einstrahlungswinkel nutzen. Die Temperaturen steigen  heute Sa wie gestern Fr nochmals auf Werte >15 °C. Mit der SO-Strömung wurde im großen Bogen von Nordafrika über den Balkan  Saharastaub advehiert, der die Luft etwas trüben wird.

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Die schöne Seite des Spätwinters

Nach dem Frost der letzten Tage folgen jetzt 3 mildere Tage, ehe Anfang kommender Woche der Spätwinter zurückkehrt. Keine einfachen Zeiten für Hobbygärtner und Obstbauern, denn die Vegetation ist aufgrund des milden Winterverlaufes um 2 bis 3 Wochen der Jahreszeit voraus.
In höheren Lagen des Hocheck  boten sich heute verspätete winterliche Eindrücke mit Graupel, Schneefall, kaltem Ostwind, zartem Raueis und zu Eisskulpturen erstarrtem Quellwasser.

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Der steinige Weg des Frühjahrs mit Wetterbildern von So/Mo

Kontinentale Lufmassen arktischen Ursprungs, die den ganzen Winter große Distanz zu den Alpen hielten, haben aus NO große Teile Europas geflutet. Advektivfrost mit einem Tmin von -6,6 °C gestern Mo früh hat den Frühjahrsblühern im Garten „nicht gut getan“. Auch der Bärlauch in den Wäldern wurde „gefrostet“. Dank mittelhoher Wolken aus NO liegt das Tmin heute Di aktuell „nur“ bei knapp -5 °C. Ähnlich wird es morgen Mi sein.
Auch wenn der Kaltluftzustrom aus NO abreißt, die Luftmasse erwärmt sich trotz hohem Sonnenstand in der zweiten Wochenhälfte nur langsam (Details siehe meine letzte Wochenprognose). Am Wochenende entsprechen die Temperaturen zwar wieder der Jahreszeit, aber nachhaltig ist die Erwärmung nicht. Am Nordatlantik baut sich ein mächtiges Hochdruckgebiet auf, das sich nachfolgend bis Skandinavien ausdehnt. An seiner O/SO-Flanke wird neuerlich polare Kaltluft angezapft und auf den Weg nach S geschickt. Nach aktuellen Simulationen wird sie in den letzten Märztagen die Ostalpen erreichen.  Ein Cutoff westl. der Iberischen Halbinsel könnte mit WLA (Warmlufadvektion) dagegenhalten und den Alpenraum zur Kampfzone der unterschiedlichen Luftmassen machen. 

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Erste Frühlingeindrücke aus dem Oberen Triestingtal

Sonnenschein und hohe Temperaturen haben in den letzten Tagen der Vegetation einen enormen Wachstumsschub verliehen. „Explosionsartig“ sind über Nacht einige Kirschbäume und die Sternmagnolie im Garten  erblüht.
Schön anzusehen, aber leider nur von kurzer Dauer  🙁

Die nachfolgenden Fotos sind bei verschiedenen Hocheckrunden in den letzten Tagen und heute Fr im eigenen Garten entstanden.

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Eintreffen der Kaltluft verzögert sich, KLT statt Adriatief

Der in meiner Wochenprognose skizzierte Trend für das kommende Wochenende (Kaltluftzufuhr aus NO und Adriatiefentwicklung) erfuhr in den Modellrechnungen der letzten Tage eine signifikante Modifikation. Sowohl beim zeitlichen Ablauf, als auch bei den Wettererscheinungen.

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von Franz Zeiler