Ankündigung TSN-Workshop am 16.03.2024

Der nächste Workshop des „Trusted Spotter Network Austria“ findet am 16.03.2024 statt. Die Teilnahme ist für alle Wetterinteressierten entweder am Veranstaltungsort in Wien auf der Hohen Warte bei Geosphere oder via Zoom-Meeting möglich. Aus orgnisatorischen Gründen und zur Zusendung der Zoom-Zugangsdaten ist eine Anmeldung notwendig. 

Die Vortragspalette reicht von Fallstudien zu außergewöhnlichen Wetterereignissen

– wie etwa der „Eisbruchkatastrophe am Hocheck E11/2014-A12/2014“ im Oberen Triestingtal mit ausführlicher Erkärungen der Wetterlage, umfangreichem Fotomaterial des Ereignisses, Schadensausmaß etc.
– oder der Präsentation von extremen Gewitterereignissen

bis zu allgemeinen meteorologischen Themen

– wie z.B. „TAWES„, dem meteorologischen österreichischen Messnetz der Geosphere
– und dem Thema „Wolken„.

Das vollständige Programm und eine Anmeldemöglichkeit findest du hier.

Das „Final Warming“ des Polarwirbels kündigt sich an

Den folgende Beitrag wollte ich bereits gestern als Ausblick auf den März in meinen Analyse einarbeiten. Leider hatte ich Zugriffprobleme auf den Server. Nachdem in Amerika noch Nacht war, dürfte eine Serverwartung der Grund gewesen sein.
In Kürze zeige ich heute die berechnete Entwicklung des PW´s und leite daraus meinen subjektiven Wettertrend für den März ab.

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Wochenprognose: Bärlauch statt Schnee

In den höheren Lagen des Wienerwaldes, wo um diese Jahreszeit häufig noch etwas Schnee liegt, sprießt derzeit köstlicher Bärlauch. Und daran wird sich in der kommenden Woche auch nichts ändern. Trotz Temperaturrückgangs bleiben milde Luftmassen im O wetterbestimmend.

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Wochenprognose: Moderate Abkühlung mit Potential für Neuschnee im Bergland

Bezugnehmend auf die Überschrift meines letzten Beitrages „Vorfrühling oder Spätwinter“ und nach Analyse der letzten Modellrechnungen sieht es nach “ weder noch“ aus! Die Temperaturtendenz geht zwar schrittweise etwas nach unten, aber im Mittel bleiben die  Durchschnittswerte in der bevorstehenden Woche weiterhin im leicht überdurchschnittlichem Niveau. Die Luft kommt weiterhin vom viel zu warmen Atlantik und ist damit nicht „wintertauglich“ bis in die Niederungen.
Auch der Blick in die Glaskugel – Ende Februar bis Anfang März – zeigt keinen nachhaltigen (spät-)winterlichen  Wetterabschnitt mit einer Schneedecke bis in tiefe Lagen. Lediglich das Bergland dürfe mit Neuschnee versorgt werden.

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Wochenprognose: Temperatur „Auf und Ab“ auf hohem Niveau

Die milde und schon frühlingshaft anmutende Vorderseitenlage mit Föhneffekten nördlich der Alpen und Südstau dauert heute Sa an. Eine Kaltfront aus W sorgt am morgigen So für rasches Föhnende und verbreiteten Regen, der im Laufe des Vormittags auch den O erreicht. Mit der Abkühlung sinkt die SFG ins Mittelgebirge. Einem wechselhaften Mo mit abklingenden Schauern entlang der Alpennordseite folgt ein Zwischenhoch am Di
Bereits am Mi erfolgt mit einer schwachen Warmfront ein neuerlicher Temperaturanstieg:

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Nichts Neues: es bleibt weiterhin deutlich zu mild

Zwei Monate des meteorologischen Winters (D/J/F) sind vorüber. Eine Zwischenbilanz zeigt, dass die Durchschnittstemperatur bisher im österreichischen Flächenmittel lt. Geosphere um 1,8 K über der Mitteltemperatur von 1991-2020 bzw. 3,1 K über jener von 1961-1990 liegt. Die Niederschläge lagen in beiden Referenzperioden um bzw. über 70% über dem Flächenmittel.
Im Mittelfristzeitraum bleiben die Temperaturen weiterhin im zu milden Bereich. Das stabile Hochdruckwetter der letzten Tage mit Kaltluftseen in den Tälern und frühlingshafter Wärme auf den Bergen geht aber jetzt zu Ende.

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von Franz Zeiler