Wochenprognose: GWL Wa wird bis zum kommenden Wochenende von TrW abgelöst

Mit Wa (antizyklonale Westlage) ist die derzeitige GWL (Großwetterlage) zu klassifizieren. In der zweiten Wochenhälfte wird über GB eine Austrogung angestoßen, der zum kommenden Wochenende eine GWL- Umstellung nach sich zieht (GWL TrW = Trog Westeuropa) und das Wetter in den Ostalpen mit Regen und Abkühlung beeinflusst.

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Der Sommer behauptet sich weiterhin

Gradientenschwache Verhältnisse bleiben über das Wochenende hinaus wetterbestimmend. Die atlantische Frontalzone verläuft weit nördlich, sodass sich im Alpenraum ein weitgehend antizyklonaler Wettercharakter (GWL Wa, Beitragsbild) behauptet. Die Temperaturen bleiben auf hohem sommerlichem Niveau mit einzelnen Hitzetagen, vor allem im Flachland des O. 
Die Gewitterbereitschaft beschränkt sich meist auf das westliche Bergland und den S, wo die Luftschichtung deutlich labiler ist als im O (NÖ, Nordburgenland). Nur am kommenden Wochenende nimmt die Schauer- und Gewitterwahrscheinlichkeit auch über dem östlichem Hügelland vorübergehend zu.

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(Hoch-)sommerliche Augustimpressionen aus dem Oberen Triestingtal

Trotz erfolgter GWL-Umstellung blieb und bleibt der sommerliche Wettercharakter im August erhalten.

Eine Trog-/Rückenstruktur vom Atlantik bis ME bringt eine wiederholte Abfolge von

-Hochdruckeinfluss
-Vorderseitenlage mit Warmluftzufuhr, hochsommerlichen Temperaturen, Gewitter
-(schwache) Kaltfront mit etwas Regen und Abkühlung
-Zwischenhoch…………

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Wochenprognose: sommerlich mit atlantikgeprägtem Strömungsmuster

Eine erste Kaltfront ist durch und brachte im N und O einen Luftmassenwechsel und im Oberen Triestingtal neben einer Abkühlung von über 10 K ca. 14mm Regen. Deutlich höhere Niederschlagsmengen gab es weiter im S im Bergland.
Heute Sa erfolgt rasche Wetterbesserung und bei angenhemen Temperaturen ein freundlicher Nachmittag. Letzte Gewitter sind  im S, wo die Luftschichtung noch deutlich labiler ist, zu erwarten.
Das Azorenhoch weitet sich mit einem Zwischenhoch morgen So über die Ostalpen aus. Sommerliches Schönwetter mit nur geringer Gewitterbereitschaft im westl. Bergland herrscht in den Ostalpen.
Mit dem vorübergehenden Rückdrehen der Strömung auf SW kehrt die hochsommerliche Hitze am Mo im Vorfeld einer nächsten Kaltfront  zurück. Im Laufe des späteren Nachmittags und Abends sind im W erste teils heftige präfrontale Gewitter zu erwarten. Heiß mit Tmax über 30° C wird es  im östlichem Flachland.
Der kommende Di steht im Zeichen der Kaltfront mit schauerartigem Regen, Gewittern und Abkühlung. 
Bereits am Mi, dem Feiertag setzt sich – verzögert im Nordstau – mit LD-Anstieg aus W wieder freundliches Sommerwetter durch.
Während sich am Do über ein Zwischenhoch  von W nach O über die  Ostalpen verlagert, formiert sich über WE bereits der nächste Trog. 

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Abkühlung in Etappen

An meiner Messstation wurde gester mit 34,1° C der bisher heißeste Tag dieses Sommers gemessen. Der Höhepunkt der Hitzewelle wird heute Do mit einem Ansteilen der Strömung auf südliche Richtung an der Vorderseite eines sich nähernden Troges  über WE erreicht. 

Die Kaltfront, die morgen Fr in der Früh in Westösterreich eintrifft und tagsüber mit auffrischendem W- bzw NW-Wind und Regenschauern Österreich quert, bringt nur entlang der Alpennordseite und im O  einen vorübergehenden Luftmassenwechsel. Im SO und S bleibt die labile Warmluft liegen. Dort sind auch die stärksten Gewitter zu erwarten.

Am Sa herrscht nach dem Abzug der letzten Störungsreste freundliches Rückseitenwetter bei angenehmen gedämpften sommerlichen Temperaturen und schwachem W- bis NW-Wind.

Die subtropische Hitze lässt sich aber nur widerwillig verdrängen. 

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Ausflug ins Südburgenland

Wenn ich in Österreich Urlaub mache, dann zieht es mich meist ins Gebirge oder an einen See. Vergangene Woche erkundeten wir einen „weißen Fleck auf der Landkarte“ . Mit Freunden verbrachten wir einige Tage im waldreichen, hügeligen und nur dünn besiedelten südlichen Burgenland, wo es Baugründe um 5 EUR/m2 gibt!

Besichtigungen, Kultur (Opernaufführung im Schloss Tabor), Wanderungen und diverse Buschanschankbesuche boten ein abwechslungsreiches Programm.

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Hochsommer in Höchstform

Hochdruckdominanz und warme Luftmassen, die seit Tagen die wetterdominierenden Elemente, bleiben bis auf weiteres wetterbestimmend.  Hochsommerliche schweißtreibende Tmax von knapp über 30° C sind seit dem Wochenende auch im Oberen Triestingtal an der Tagesordnung. Und daran wird sich nach den letzten Modellrechnungen bis über das kommende Wochenende hinaus nichts ändern. Der für Do (siehe meine letzte Wochenprognose) erwartetete schwache Störungsausläufer mit marginaler Abkühlung läuft sich am hohen Geopotential tot und zeigt keine Wetterwirksamkeit. Zumindest in den klaren Nächten kann es hier – im Gegensatz zum Flachland und den Ballungszentren, wo nun belastende Tropennächte an der Tagesordnung sind – noch auf angenehme 15° C abkühlen. Lokale kleinräumige Hitzegewitter sind in erster in erster Linie über dem Berg- und Hügelland und im S möglich.

Ein Umbau der GWL im hohen Norden ist bereits im Gange. So wird das aktuell noch vorhandene beständige Skandinavienhoch von der atlantischen Frontalzone in den kommenden Tagen abgebaut. Mit tiefem Geopotential über Skandinavien und ein zonal ausgerichtetes Azorenhoch stellt sich im Alpenraum am Wochenende eine antizyklonale Westlage (Wa) ein, die weiterhin für hochsommerliches relativ stabiles Schönwetter sorgt, sodass die beschriebene GWL-Umstellung noch keinen Einfluss auf den Wettercharakter in ME hat.

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Wochenprognose: auf hochsommerliche Hitze und lokale Wärmegewitter folgt leichte Abkühlung

Die Potential-/Hochdruckbrücke, die vom Höhenrücken über SW-Europa zum Skandinavienhoch verläuft, wird an ihrer Schwachstelle über ME vorübergehend abgebaut, sodass heute Sa und morgen So  bei weiterhin schwachgradientigen Verhältnissen und labiler Warmluft im westlichen Bergland die Gewitteraktivität vorübergehend ansteigt. In den übrigen Gebieten ist bei zunehmender Hitze  und leichter Stabilisierung der Luftschichtung nach dem Abzug des KLT zum Balkan die Gewitterbereitschaft deutlich geringer:

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von Franz Zeiler