Juni mit Rekordpotential bei Temperaturüberschuss und Niederschlagsdefizit

Nach dem unterkühlten Mai mit einer negativen Temperaturabweichung vom 2,8 K von der klimatologischen Mitteltemperatur (1981-2010) bezogen auf das österreichische Flächenmittel, schlägt das Pendel im Juni in die andere Richtung aus.

Aktuell liegt der Juni 2019 mehr als  4,5 K über dem langjährigen Mittel:

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Hochschwab: ein Déjà-vu mit großem Kino

Die makellos schönen Plateaurunde auf der Rax am vergangenen Mi animierte mich am Fr  zu einer Tour der Superlative am Hochschwabmassiv.
Sie erweist sich als unvergesslich und schwer zu toppen!

 

Die Highlights der Tour sind die überwältigenden Eindrücke
 
– der weiten Plateaulandschaft mit den Steilabstürzen an N- und S-Seite des Bergmassivs,

– die atemberaubenden Tiefblicke in die von einen 500m hohen Wandgürtel umringten Felsarena des Oberen Rings,

wundervolle Begegnungen mit mehr und weniger scheuen Tieren der Bergwelt

– und eine prächtige Vollblüte der Alpenflora

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Wochenprognose: Sommerliche, schwüle und gewitteranfällige SW-Wetterlage

Im Vorfeld einer Kaltfront erreicht die Hitzewelle im östl. Flachland und im SO – bei ausreichender Sonneneinstrahlung – heute Sa seinen Höhepunkt. Sonne, hohe Wolkenfelder und zunehmende Schwüle am Vormittag, erste heftige Wärmegewitter bilden sich Nachmittag von Vorarlberg bis Innviertel, weiter nach O bleiben sie noch die Ausnahme, einzelne heftige Wärmegewitter können sich in der energiegeladenen Luft aber auch hier bilden.
Mit der Front erfolgt am morgigen So eine spürbare Abkühlung, wobei im äußersten O die 30 °C mit Sonne nochmals erreicht werden. Trotz auflebendem Westwind bleibt es schwül, Schauer und Gewitter werden im N und O häufig auftreten.
Der Mo wartet mit einem wechselhaften Sommertag mit vorübergehend der Jahreszeit angepassten Temperatur auf. 
Ab Di finden die zu warmen Junitemperaturen ein Fortsetzung. 

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Abkühlung für Hitzegeplagte

Der 4 Hochsommertag in Folge im Oberen Triestingtal…..
…..dabei ist der heutige Tag noch relativ „kühl“, denn Fr/Sa wirds noch heißer 🙁

Jeder begegnet der Hitze auf seine Art.

Der eine machts mit Kreativität (Beitragsbild), der zweite geht auf den Berg, der dritte geht ins Bad, der vierte bleibt in klimatisierten gekühlten Raum etc.

Auch wenn man Freizeitaktivitäten im Freien in die Morgen- und frühen Vormittagsstunden verlegt (nachfolgende Bilder von heute), lässt sich die Hitze gut ertragen.

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Rax: Ein Déjà-vu bei farbenprächtigen sommerlichen Bedingungen

Anfang Februar unternahm ich eine ausgedehnten Plateauwanderung mit Schi über das damals arktisch anmutende eisgepanzerte Hochplateau der Rax.
Heute unternehme ich die Tour mit annähernd gleichem Wegverlauf bei sommerlichen Verhältnissen.  Begleitet von starkem Föhnwind wandere ich zwischen den kühlenden Schneeresten und der farbenprächtigen Alpenflora über das windausgesetze Plateaugelände mit seinen z. T. schwer überwindbaren Latschenfeldern (wenn man sich nicht an die markierten Wege hält  😉  ) 

Die nachfolgenden Fotos sind in 2 Sequenzen geteilt; die erste dokumentiert die Tour in chronologischer Reihenfolge, die zweite vermittelt einen Eindruck von der Vollblüte der farbenprächtigen Alpenflora.

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Saharaluft bringt Hitze und Staub

An der Vorderseite eines mächtigen, fast stationären Höhentiefs mit Kern über der Bretagne (Beitragsbild) liegen die Ostalpen in einer südlichen Höhenströmung. Die advehierten Lufmassen stammen aus dem nördlichen Randbereichen der Sahara, sind nicht nur heiß, sondern auch sichtbar getrübt durch mitgeführten Saharastaub:

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Wochenprognose: (Hoch-)sommerlich im O, etwas kühler und gewitteranfälliger im W

Das Pfingswetter gestaltet sich wie angekündigt. ME liegt an der Vorderseite eines Troges, der zu einer quasistationären Rossbywelle des stark mäandrierenden Zirkulationsmusters gehört. Die Kaltfront eines eingebetteten Drehzentrums über GB/Nordsee überquert heute Sa mit auffrischendem NW-Wind und leichter Abkühlung die Ostalpen. Abgesehen von Wolken und ein paar Regentropfen im W bzw. lokalen Regenschauern im Tagesgang im Bergland bleibt es freundlich und sommerlich warm:

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Weiterhin sommerlich mit Sonne und Gewittern; Potential für Saharahitze nach Pfingsten

Bis weit in die kommende Woche bleiben die Ostalpen an der Vorderseite eines Langwellentroges, der sich von Skandinavien über WE bis zur Biskaya erstreckt, in einer SW-lichen, nach Pfingsten S-lichen, Höhenströmung, mit der warme energiereiche Subtropikluft zu den Alpen gesteuert wird. Ein eingebettetes Gewittertief, das morgen die Ostalpen quert, wird bereits heute Mi (Schwerpunkt O und S) nach einem sonnigen Vormittag für lokale heftige präfrontale Gewitter mit Starkregen (langsame Zuggeschwindigkeit) und örtlichem Hagelschlag sorgen. Schauer und Gewitter werden morgen Do den ganzen Tag über verbreiteter auftreten und im O auch lokal Unwettercharakter annehmen.
Das antizyklonal geprägte Sommerwetter der letzten Tage mit Quellwolken tagsüber und nur lokalen Gewittern im Nahbereich des Balkantiefs wird nun unterbrochen; es bleibt aber sommerlich warm.

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Für Fotofreunde: Faszination Ötschergräben

Die Ötschergräben sind ein tief eingeschnittes klammartiges Grabensystem südlich des Großen Ötschers. Es verläuft von W nach O und ist durch  eine schmale Steiganlage erschlossen. Der Weg führt teils gemütlich durch Buchenwälder entlang des türkis-blauen Ötscherbaches bzw. der Erlauf, teils ausgesetzt hoch über vom Wasser geformten imposanten Schluchtabschnitten auf einer gut gesicherten Steiganlage.
Bereits vergangenen Herbst begab ich mich auf ein  Fototour in die Ötschergräben. Die abwechslungsreiche Wanderung durch das eizigartige Schluchtsystem in der tiefstehenden Herbstsonne mit den verfärbten Laubbäumen übte auf mich eine immense Faszination aus. Lediglich die Hauptattraktionen, die „tosenden“  Wasserfälle führten kaum Wasser. Deshalb fasste ich schon damals den Plan, die Tour im Frühjahr nach der Schneeschmelze zu wiederholen.

Mein Ausgangspunkt ist Wienerbruck. Von dort führt meine Wanderung mit einem kurzen Abstecher in die Hinteren Tormäuer zum Mira- und Schleierwasserfall, wo derzeit  Wassermassen, die der Bezeichnung „tosend“ alle Ehre machen, über die steilen Felswände herabstürzen. Ich bin bei beiden Wasserfällen soweit es möglich war über den rutschigen Fels hochgeklettert, um für meine Foto´s nah ans Geschehen zu gelangen. Fotografieren mit Stativ und Langzeitbelichtung war jedoch wegen der Gischt des herabstürzenden Wasser nur aus der Ferne möglich.

Auf dem gleichen Weg geht um die Mittagszeit bei großer Hitze in den Bereichen, wo die Steiganlage durch die südseitigen Kalkflanken führt, zurück zum Ausgangspunkt.
Als krönenden Abschluss der Fototour liefern mir auf der Heimfahrt durchs  Mariazellerland zahlreich blühenden Narzissenwiesen zusätzliche Fotomotive.

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von Franz Zeiler