Archiv der Kategorie: Wetterprognosen / Synoptische Analysen (Wetterblog)

Weiterhin Blockinglage mit geändertem Zirkulationsmuster und Abkühlung

Derzeit ist eine grundlegende Änderung der GWL im Gange, erhalten bleibt  die Atlantikblockade und die niederschlagsarmen Verhältnisse, aber durch die Änderung des Zirkulationsmusters wird es kontinuierlich kühler. 

Als Beitragsüberschrift hätte ich auch „Frühwinterliche Aussichten zu Beginn kommender Woche aber kein nennenswerter Schnee“  nehmen können  😉

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Und täglich grüßt das Murmeltier

Zäher Nebel in der feuchten Grundschicht und ungetrübter Sonnenschein mit extrem milden Temperaturen auf den Bergen sind aktuell die dominierenden Wettererscheinungen im Oberen Triestingtal, dem Wienerwald und dem östlichem Flachland (siehe angefügte Wetterbilder vom Hocheck).

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Wochenprognose: zu Nebel neigende Hochdruckwetterlage

Für Menschen, die auf Schnee – zumindest auf den Bergen – warten und Meteorologen wird der bevorstehende Wetterabschnitt sehr „langweilig“. Lediglich die Grundschichtsynoptik mit der Vorhersage des Nebels und seiner möglichen Auflösung wird eine Herausforderung.
Die antizyklonale, von Wolkenstau südlich der Alpen, von Föhneffekten nördlich der Alpen, Nebel im Flachland und an den Alpenrändern geprägte SW-Lage dauert über das Wochenende an und wird kommende Woche von einer Omegalage mit Hochdruckkern über ME bei anhaltender Nebelneigung in den Niederungen abgelöst. 
Morgen So und am Di könnten schwache Fronten, die nördlich vorüberziehen und dabei die Alpennordseite mit Wolkenfeldern und u.U. Nebelauflockerung streifen.
Ab Mi dominiert ruhiges und trockenes Hochdruckwetter (Beitragsbild).
Im gesamten betrachteten Zeitraum – d.h. bis zum nächsten Wochenende –  ist kein nennenswerter NS zu erwarten, das Temperaturniveau bleibt weiterhin deutlich über dem klimatologischen Mittel. Auf den Bergen teilweise um bis zu 10 K, in der feuchten Grundschicht kühlt es mangels Einstrahlung und Durchmischung langsam ab.
Ob dann gegen Ende der zweiten bzw. in der dritten Novemberdekade Jahreszeit-typische Temperaturwerte erreicht werden ist noch nicht belastbar vorherzusagen. Die Trendrechnungen der Modelle zeigen aber eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für die Zufuhr kühler Kontinentalluft zu den Alpen. Der Schneebringer wäre dies allerdings nicht!
 

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Das föhnig milde und trockene Herbstwetter ………..

………………. hält bis weit in die zweite Novemberdekade an. 

Die schwache Kaltfront unterbricht heute Do zwar den Föhn, sie löst sich aber im Tagesverlauf über den Ostalpen auf und hinterlässt nur im W ein paar Regentropfen.

Ab morgen Fr kräftigt sich zwischen dem Tiefdruckkomplex auf dem Nordatlantik und WE und dem Kontinentalhoch wieder die S- bis SW-liche Strömung, mit der weiterhin sehr milde Luftmassen an die Alpen gesteuert werden. Die Wettererscheinungen der letzten Tage finden ihre Fortsetzung: Wolkenstau in den Südalpen und am Alpenhauptkamm, Sonne und hohe Wolken an der  föhnigen Alpennordseite, zähe Nebelfelder und SO-Wind im Flachland.

Eine in die Strömung eingebettete schwache Front wird  sich in der Nacht von Sa auf So höchstens  im W durch ein paar Regentropfen bemerkbar machen.

Das Föhnende kündigt sich für den Beginn der kommenden Woche an. Aber nicht die Frontalzone übernimmt das Kommando, sondern eine Omegalage mit Hochdruckkern über dem Alpenraum baut sich auf. Ruhige, trockene  und inversionsgeprägte Herbsttage bringen auf den Bergen sonniges und weiterhin viel zu mildes Wetter, während es in der  Grundschicht aufgrund der fortgeschrittenen Jahreszeit langsam kühler wird. Erst ab der zweiten kommenden Wochenhälfte wird in geschützten Aufklarungsgebieten „Frost“ ein Thema. 

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Wochenprognose: Das föhnig milde Herbstwetter bleibt vorherrschend

Bis Mitte der Woche bleiben die Ostalpen an der Vorderseite  eines Troges, der sich vom Atlantik ins westliche Mittelmeer erstreckt, in einer föhnigen S- bis SO-Strömung. Dabei nimmt die für diese Wetterlage jahreszeitlich bedingte Nebelanfälligkeit  in den Niederungen und geschützten Talllagen zu. Weitere typische Wettererscheinungen sind  Wolkenstau und NS-Neigung an der Alpensüdseite, Sonne und hohe Warmluftwolken in den höheren Lagen nördlich der Alpen.

Am Do wird die Südföhnlage von einer schwachen Kaltfront  mit Winddrehung auf NW, Nebelauflösung und Abkühlung unterbrochen, ehe sie sich im Laufe des Fr und am Wochenende wieder behauptet.
Das Temperaturniveau geht im Wochenverlauf zwar leicht zurück, bleibt aber weiterhin deutlich über dem klimatologischen Mittel.
Kaltlufteinbruch ist  keiner in Sicht.

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Warmer Start in den November

Die Erhaltungsneigung der großräumigen Druckstruktur mit

– ausgeprägter nordatlantischer Tiefdrucktätigkeit und TrW mit Cutoff-Prozessen ins westliche Mittelmeer  auf der einen Seite und auf der anderen Seite
– einem blockierendem Kontinentalhoch setzt sich auch in den kommenden Tagen fort.

Der Alpenraum verbleibt auch über das Wochenende hinaus in einer südlichen Grundströmung.
Das Temperaturniveau bleibt weiterhin überdurchschnittlich mit langsamer zurückgehender Tendenz ab kommender Woche.

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Wochenprognose: große Regenmengen im S, Föhn im N

Die GWL TrW Großwetterlage Trog Westeuropa) bleibt hartnäckig und wird vom Atlantik her regeneriert. An seiner Vorderseite werden, verstärkt durch Tiefdruckentwicklungen über dem westlichen Mittelmeer, feuchtmilde Luftmassen an die Alpen geführt, wo sie sich über mehrere Tage stauen und abregnen. Enorme NS-Mengen mit hohem Hochwasserpotential sind deshalb  entlang der gesamten Alpensüdseite (Aostatal, Lombardei, Südtirol, Osttirol, Kärnten Slowenien). Nördlich der Ostalpen dagegen wird es föhnig mit hohen Wolken, weitgehend trocken und überdurchschnittlich warm.
Die in den letzten Modellläufen berechneten NS-Summen weisen bis inkl. kommenden Di über 450mm akkumulierte Regenmenge entlang der österreicheschen Südgrenze zwischen Osttirol und den Karawanken aus (Beitragsbild, Quelle GFS/wetter3). 
Die Niederschläge an der Alpensüdseite setzen heute im Tagesverlauf ein, intensivieren sich bis zum Abend und dauern unvermindert bis morgen So abends an. Nach einem kurzen Nachlassen der Intensität verstärkt sich der Regen im Laufe des Mo wieder, ehe er am Di abklingt.
Ab Mitte kommender Woche zeichnet sich mit Zunahme des Hochdruckeinflusses aus O eine deutliche Wetterberuhigung und mit großer Wahrscheinlichkeit ein freundliches, weiterhin föhnig mildes  kommendes Wochenende ab. 

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Aktualisierung Wochenendwetter: Milde Trogvorderseite statt kalter Troglage

Im Wesentlichen gibt es zu der in  meiner letzten Wochenprognose aufgezeigten Entwicklung für die Ostalpen bis Fr keine Änderungen.
Eine wenig wetteraktive Kaltfront hat gestern Di planmäßig den O Österreichs  gequert gequert. Zwischen dem Azorenhoch und dem tiefen LD vom europäischen Nordmeer über Skandinavien bis zum Baltikum hat sich in der vergangenen Nacht erwartungsgemäß eine straffe NW-Strömung mit Sturmböen im östlichen Flachland und auf den Bergen eingestellt. Eine eingelagerte Front verursacht heute Mi nördlich der Alpen ganztags und im O bis über Mittag regnerische Verhältnisse. Die Schneefallgrenze bleibt im Hochgebirge, nur ganz im O (z.B. am Schneeberg) sinkt sie vorübergehend auf 1200m-1500m. Die Alpensüdseite bleibt nordföhnbegünstigt:

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Wochenprognose: unbeständig, windig und herbstlich kalt mit winterlichem Finale

Ein Keil des Azorenhochs hat sich von W bis ME ausgedehnt und bewirkt bis Mo weitgehend freundliches, aber bereits kühleres Wetter als in der vergangenen Woche. An seiner Ostflanke hat die Höhenströmung bereits auf NW gedreht; mit ihr gelangen kühlere und in der Osthälfte am Rand eines eingebettetes kleines Höhentief (Kaltlufttropfen) auch wolkenreiche Luftmassen zu den Alpen.
Nach einen recht sonnigen Mo erreicht eine erste schwache Kaltfront mit auffrischendem Wind und etwas NS am Di die Alpennordseite. Am Mi folgt die nächste Front mit milderer Meeresluft und reichlich Regen bis Do. Die Schneefallgrenze bleibt zunächst noch im Mittelgebirge.
Nach einer kurzen Wetterberuhigung am Fr, dem Nationalfeiertag, gibt sich mit  einem Vorstoß polarer Kaltluft zum kommenden Wochenende im Alpenraum bis in höhere Tallagen der Winter ein Stelldichein.

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