Archiv der Kategorie: Aktuelles / Erlebnisberichte (Berichteblog)

Carpe diem ……….. eisgepanzerter Schneeberg

Dem heute erwarteten Zwischenhoch ist der ersten stabile Schönwettertag im neuen Jahr 2019 zu verdanken. Ich nutze ihn für eine Schitour auf den Schneeberg.
Da ich die Verhältnisse nach den enormen Schneefällen nicht kenne, kommt nur der Anstieg über den Fadenweg in Frage. Dort zweige ich durch einen Waldgürtel in den flachen Fadengraben ab, um auf die von Sturm gebeutelte Hochfläche zu gelangen. Nach einer kurzen Pause im Winterraum der Fischerhütte, den ich für mich ganz allein hatte, lasse ich mich bei der Überschreitung  auf dem windausgesetzten Rücken zum Klosterwappen auf den Sturm ein. Ein nicht notwendiges Unterfangen, aber der Fotograf in mir will dieses Abenteuer nicht auslassen.
Die Abfahrt erfolgt über den Salvisgraben zurück zum Anstiegsweg.

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Tiefwinterliche Schitour auf den Obersberg

Der Obersberg (1467m) bildet das östliche Ende des Göller-Gippel Gebirgszuges und liegt in der Gemeinde Schwarzau im Gebirge am westlichen Beginn des Höllentales. Da größtenteils bewaldet, lässt sich bei entsprechend defensiver Routenwahl im Waldbereich bzw. auf dem SO-Rücken auch bei labilen Schneeverhältnissen und großen Schneemengen eine Schitour auf seinen Gipfel mit der Waldfreundehütte durchführen. Die größte Herausforderung ist oft das Spuren durch den hohen Schnee; vor allem wenn man alleine unterwegs ist, so wie ich heute.

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Die Schneemassen trotzen dem Tauwetter (Oberen Triestingtals)

Regen, Sturm, Plusgrade und hohe Luftfeuchtigkeit

– in Kombination schlechthin der schlimmste „Schneekiller“ –

haben von Sa bis heute Mo der üppige Schneedecke im Oberen Triestingtal stark zugesetzt. 

Etwas kältere und vor allem trockenere Luft, die heut früh mit einem kurzen Gewitter eingetroffen ist, hat die Schneeschmelze deutlich verlangsamt und dem heutigen Tag einen Aprilwetter-typischen Charakter verliehen.
Ein Wolkenfenster vor Mittag habe ich genutzt, um die gezeichnete Schneedecke festzuhalten und die ersten nennenswerten Sonnenstrahlen in diesem Jahr auszukosten.

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Schneemassen am Hocheck

Nicht nur in den typischen Nordstaulagen, sondern auch im Oberen Triestingtal und hier speziell am Hocheck wachsen die Schneehöhen kontinuierlich an. Tauwetter und Regeneintrag haben zwar diese Woche für starke Setzung und Durchfeuchtung der Schneedecke gesorgt, das nächtliche Schneefallereignis mit 40cm Neuschnee im Tal und um einiges mehr in der Gipfelregion des Hocheck hat die alte hochwinterliche Situation mehr als wiederhergestellt.

Nach dem erforderlichen Freischaufeln des Hauses unternehme ich heute am Vormittag eine Schneeerkundungsrunde über das Hocheck. Statt der üblichen 2 1/2 Stunden benötigte ich für meine Hausrunde heute fast die doppelte Zeit. Der Grund wird bei der Betrachtung der folgenden Eindrücke selbsterklärend.

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Wer Winter mag, kommt jetzt auf seine Kosten (Reisalpe)

Die Reisalpe ist mit 1399m der höchste Gipferl der Gutensteiner Alpen. Im Winter bei ausreichender Schneelage wie aktuell ermöglichen sich für Gebietskenner variantenreiche Anstiege.
Eines haben alle Anstiege derzeit gemeinsam: sie führen durch tiefwinterliche Wälder mit enormen Schneehöhen und enden auf einem weiten, nebeligen und windausgestzten Gipfelplateau.
Der Lohn ist eine perfekte Pulverschneeabfahrt.

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Tiefwinterlicher Hochstaff bei eintreffender Warmfront

Bereits in der Früh geht heute bei leicht positiver Temperatur der nasse Schneefall in Regen über. Die Nullgradgrenze steigt mit Eintreffen der milderen Luft gegen 1000m. Dadurch wird auch die Schneedecke bis in die Gipfelregion des Hocheck an-bzw. in tieferen Lagen durchfeuchtet. Für eine Schitour mit guten Schneebedingungen muss bei diesen Verhältnissen ein höheres Ziel angepeilt werden. Aufgrund der derzeit prekären Lawinensituation sind die Möglichkeiten recht eingeschränkt. Die Wahl fällt auf den nahen Hochstaff, der mit 1305m eine Etage höher als das Hocheck  ist, viel Wald- und Wiesengelände mit nur mäßiger Steilheit bietet und aus meiner Sicht absolut lawinensicher ist.

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Aktuelle Schneelage Hocheck

Oberhalb von 600m trifft man auf bereits gut gesetzten Pulverschnee mit teils starken Verfrachtungen an windxponierten Geländekanten. Starke Raueisbildung hat im Gipfelbereich eingesetzt. Unterhalb von 600m haben Tauwetter und etwas Regen den Schnee durchfeuchtet. Durch den Temperaturrückgang auf knapp unter 0°C konnte sich heute ein z.T. tragender Schmelzharschdeckel ausbilden. 
Fürs Auge ein reines Wintermärchen  🙂

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