Archiv der Kategorie: Aktuelles / Erlebnisberichte (Berichteblog)

Fotowanderungen aus dem Pitztal in die faszinierende Gebirgslandschaft der Ötztaler Alpen

Auch heuer habe ich mit einer Gruppe von Fotobegeisterten an einem Fotoworkshop von Heinz Zak von 24. – 28. Juli teilgenommen.  Heinz führte uns bei den gemeinsamen Fotowanderungen aus dem hintersten Pitztal an Orte mit besonders schönen und reizvollen Fotomotiven.

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Wanderung zur aussichtsreichen Braunschweigerhütte

Am dritten Tag meiner „Alleingänge“ in den Ötztaler Alpen wanderte ich am So, 24. Juli auf die Braunschweigerhütte, bevor ich mich mit Fotofreunden zu gemeinsamen Unternehmungen traf. Sie gilt als eine der schönsten Hütten der Ostalpen und ist von Mittelberg entlang meiner Route über einen gut gekennzeichneten und tlw. versicherten Steig zu erreichen. Die Attraktionen dieser Tour sind mächtige Wasserfälle und eindrucksvolle Einblicke in die „dahinschmelzende“  Gletscherwelt und den Kaunergrat.

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Pitztaler Seenwanderung zum Rifflsee und Plodersee

Nach den schweren Gewittern in der Nacht von Fr auf Sa erfolgte kein Luftmassenwechsel. Bei hoher Labilität war es nur eine Frage der Zeit, wann sich im Tagesverlauf des Sa neuerlich Schauer und Gewitter ausbilden. Eine kurze Wetterberuhigung erlaubt am Vormittag aber eine mehrstündige Rundwanderung von Mandarfen im hintersten Pitztal zum Rifflsee und Plodersee.

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Extremer Gletscherrückgang am Beispiel des Taschachferners

Die anthropogene Erderwärmung, die sich im Alpenraum ähnlich wie in der Arktis verstärkt auswirkt, führt von Jahr zu Jahr zu einem enormen Masseverlust der Gletscher. Im Vorjahr habe ich dies am Beispiel der Pasterze dokumentiert (link).
Gestern unternahm ich im Talschluß des Pitztales in Nordtirol eine ausgedehnte Bergtour in den Ötztaler Alpen. Dabei wanderte ich die meiste Zeit hoch über den Taschachferner im Anblick der Wildspitze, dem höchsten Berg Tirols. Der drastische Gletscherschwund zeigt sich erwartrungsgemäß auch hier und wird heuer durch den schneearmen Winter, die deutlich zu warmen Vormonate und dem aktuellen „Hitzesommer“  verstärkt. Die hohen Pegelstände der Gletscherabflüsse bezeugen die überdurchschnittlichen Schmelzraten. Der Schnee des Winterhalbjahres ist bis ins Nährgebiet größtenteils geschmolzen. Das nun freiliegende, schutzlos der Sonne ausgelieferte  und dunkle Blankeis absorbiert deutlich mehr Sonnenenergie als weißer Schnee. Ein zusätzlicher Schub, der das Abschmelzen verstärkt.  Ausgedehnte Gletscherseen entstehen am Ende der Gletscherzungen.  Gebirgsbäche sind gut mit Schmelzwasser gefüllt und nur schwer zu queren. 

Der nachfolgenden Beitrag mit einer ausführlichen Fotostrecke meiner gestrigen Bergtour dokumentiert auch den rasanten Gletscherrückgang in den Alpen am Beispiel des Taschachferners und zeigt exemplarisch die oben beschriebenen Begleiterscheinungen.

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Die Trockenheit im heurigen „Hitzesommer“ ……….

………… führt bereits verbreitet zu Wasserknappheit. Die Folgen der lang anhaltenden Trockenheit kann man spüren und sehen. Und das hat nicht nur Auswirkungen auf die Wälder und die Landwirtschaft. Auch für uns Menschen kann die Trockenheit zur Gefahr werden.
Sichtbare Folgen sind leere Bachbetten, ausgedörrte Böden, Waldbrände …..
Der Gletscherrückgang geht unvermindert weiter und wird voraussichtlich neue Rekordwerte erreichen. Die Speicher der alpinen Wasserkraftwerke haben für die Jahreszeit extrem niedrige Pegelstände, Noch ist das Befüllen von Swimming-Pools, das Gartengießen, Autowaschen etc. erlaubt. Wenn nennenswerte stratiforme Regenfälle aber weiterhin ausbleiben, kann sich das in den kommenden Wochen ändern!

Dass in Zeiten der anthropogenen Erderwärmung diese Szenarien in Zukunft zur Regel werden, ist „Stand der Wissenschaft“, die seit Jahrzehnten die Folgen der exzessiven Nutzung fossiler Energie und Entwicklung in der Landwirtschaft aufzeigt. Die Menschheit nähert sich immer mehr Kipppunkten im Klimasystem der Erde. Werden diese überschritten, ist mit unabsehbaren Folgen für die gesamte Menschheit zu rechnen.

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Turbulenter Flug durchs Triestingtal zum Schneeberg

Unzählige Male bin ich schon mit einem Jet nach dem Start in Schwechat oder beim Landeanflug über meinen Wohnort geflogen. Da die Flughöhe dabei deutlich über der atmosphärischen Grenzschicht lag, war das Fluggefühl für den Passagier vergleichbar mit einer Busfahrt auf der Autobahn.
Am Sa hatte ich die Gelegenheit, einen befreundeten Hobbypiloten in einem 2-sitzigen Kleinflugzeug bei einem seiner Übungflüge zu begleiten.

Die Wetterbedingungen für einen ruhigen Flug waren am Boden und damit für Start und Landung noch recht gut: kaum Wind und heiter. In Richtung Schneeberg sah man am frühen Vormittag vor dem Start am Flugfeld  Wr. Neustadt ein paar Cumuli knapp über Gipfelniveau, typisch für Rückseitenwetter mit straffem NW-Wind in der Höhe und thermisch aktiver Luftmasse. Im Grunde genommen ein Wetter, dass ich beim Bergsteigen liebe und bei dem ich gerne fotografiere. Spätestens jetzt weiß ich, dass dies nur zutrifft, wenn ich dabei festen Boden unter den Füßen habe  😉

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Die Hitze kommt „nur“ tagweise, ein KLT mischt mit

Seit Tagen zeigen die Wettermodelle in manchen Rechnungsläufen einen KLT (Kaltlufttropfen), dessen Position von Lauf zu Lauf unterschiedlich erfasst wird. Dabei handelt es sich um ein nur in der mittleren und höheren Troposphäre ausgebildetes Tief, das durch einen Cutoff-Prozess eines Troges entstanden ist. In seinem Bereich muss mit erhöhter Konvektivität und damit mit vielen Wolken und erhöhter Schauerneigung gerechnet werden. Bei der Vorhersage seiner Lageveränderung haben die Wettermodelle ihre liebe Müh‘ und Not. Dem „Hobby“-Meteorologen  bereitet so ein Kaltlufttropfen daher großes Kopfzerbrechen. Eine Vorhersage der Wetterentwicklung bis in den Mittelfristzeitraum kommt einem Würfelspiel gleich. 
In den kommenden Tagen „irrt“ er noch vor der Iberischen Halbinsel über dem NA herum. Zu Beginn kommender Woche soll er sich dem Kontinent  nähern. Ob, wann, wo und mit welcher Intensität der  Wettererscheinungen er auf WE/ME übergreift, ist noch nicht belastbar prognostizierbar. Überraschungen sind jedoch möglich!

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Herrliches Sommerwetter am Weissensee

Vergangene Woche verbrachten wir unsere traditionelle Sommerurlaubswoche am Weissensee. Ungewöhnlich warm präsentierten sich heuer Luft und See bei täglichem Sonnenschein mit meist nur wenigen Wolken und kaum Regen. 
Nachfolgende Fotostrecke gibt ein umfassendes Stimmungsbild der Licht- und Wolkenverhältnisse zu unterschiedlichen Tageszeiten, der zeitweise smaragdgrünen Farbenpracht des Sees und den faszinierenden Spiegelungen an seiner Oberfläche.

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Faszinierende Seenwanderungen in den Schladminger Tauern

Die Schladminger Tauern sind eine Gebirgsgruppe in den Niederen Tauern, die wiederum zu den zentralen Ostalpen gehören. Sie zählen vor allem wegen der Vielzahl von Gebirgsseen inmitten hochalpiner Landschaft zu einer meiner Lieblingsgebirgsgruppen. Vor allem im Frühsommer, wenn die Alpenflora erblüht und die Gebirgsseen noch Schnee- und Eisreste aufweisen, bin ich hier gerne unterwegs. Aber auch im Herbst, wenn alles bunt verfärbt ist und in der Schitourensaison im Winter  bieten sie lohnende Ziele. Sie sind von meinem Wohnort von S über das Murtal und von N über das Ennstal gut erreichbar.

Diese Woche von 14.-16. Juni und noch bevor Hitze und Schwüle Einzug hielten, unternahm ich vom Lungau aus zwei ausgedehnte und wetterbedingt eine kürzere Wanderung zu zahlreichen malerischen  Seen durch eine paradiesisch einsame Gebirgslandschaften mit Gipfelzielen. Um mir die teils langen Talzustiege über Forststraßen und Almwege – vor allem für den Rückweg – zu erleichtern, kam z.T. mein Mountainbike zum Einsatz.

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