Archiv der Kategorie: Aktuelles / Erlebnisberichte (Berichteblog)

Das unbeständige Sommerwetter im Oberen Triestingtal in Bildern

Der von mir bezeichnete „Wohlfühlsommer“ zeichnet sich nicht nur durch angenehme Temperaturen aus (Tmax zwischen 20 °C und 25 °C), sondern auch durch einen sehr wechselhaften Wetterablauf. Die Luft kommt mit der NW-lichen Grundströmung vom Atlantik, ist dementsprechend frisch oder nur mäßig warm und  zeitweise wolkenreich.  Charakteristisch für diese Anströmung ist der Wechsel von Zwischenhoch mit lockeren Cumuli in klarer gutsichtiger Luft (Rückseitenwetter) und schwachen Störungen mit eingebetteten konvektiv durchsetzten NS-Feldern. Fr/Sa regnete es daraus im Oberen Triestingtal 30mm!

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Es bleibt wechselhaft bei gedämpften Sommertemperaturen und insgesamt zu trocken

Bei Fortsetzung der Zufuhr atlantischer Luftmassen aus NW dauert der mitteleuropäische Durchschnittssommer weiterhin an. Langsamer Temperaturanstieg ist erst ab Mitte kommender Woche zu erwarten. In der dritten Julidekade könnte sich, dies ist allerdings noch mit einer Portion Spekulation behaftet , der Hochsommer zurückmelden. Ob und wie lange steht noch in den Sternen. 

Am Ende meines Wetterausblicks ein paar Smatphone-Schnappschüsse der letzten wechselhaften und angenehmen Sommertage aus dem Oberen Triestingtal. 

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Der Juni 2019 war der wärmste und trockenste des Messzeitalters der ZAMG

Bereits vor zwei Wochen hat sich aufgrund der Vorgeschichte und Modellsimulationen in die Zukunft abgezeichnet, dass der Juni auf Rekordkurs ist und bleibt. Jetzt ist es amtlich: der Juni 2019 ist der wärmste, trockenste und sonnenreichste seit es Messaufzeichnungen (1761) gibt (Klimanews der ZAMG).

An meiner Messstation verabschiedete sich der Juni mit der bisher  höchsten Temperatur des Jahres  von 36.4 °C. Außergewöhnlich war auch der gestrige Tagesgang von 27 K!
Innsbruck verzeichnete gestern den Allzeit-Junirekord von 38,5 °C!
Glimpflich davongekommen ist Österreich noch im Vergleich zu Frankreich, wo der Hauptstoß der Saharaluft erfolgte und eine Höchsttemperatur von über 46 °C gemessen wurden!

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Aussichtsbalkone am Dachstein (26.06.2019)

Nicht der Gipfel des Hohen Dachstein über einen Klettersteig war diesmal mein Ziel, sondern Aussichtspunkte mit spektakulären Tiefblicken und umfassendem Rundumblick auf die Nachbarberge bis zu den Hohen Tauern. Durch die Benützung der ersten Panoramagondel als Aufstiegfshilfe musste ich bei der Fotoausrüstung nicht Gewicht sparen und konnte vor dem Besucheransturm im Laufe des Vormittags das Bergpanorama in dieser erschlossenen Gletscherumgebung noch in Ruhe genießen  🙂

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Spiegelnde und zugefrorene Gebirgsseen (Schladminger Tauern)

Ein weiteres Seitental der Enns, das  nach S   tief in die Schladminger Tauern reicht, ist das von farbenprächtigen Blumenwiesen gesäumte Preuneggtal.  
Meine heutige Fototour führt zunächst vom Talschluss  vorbei an den Ursprungalmen in einer schattigen Wanderung zur Giglachseehütte und den gleichnamigen Seen. Bei den Giglachseen erwartet mich bereits kräftiger Sonnenschein mit den ersten blühenden Almrosen. Bei morgendlicher Windstille hat es gefühlte „Badetemperaturen“.  Dort wo das Eis das dunkle Wasser der  Seen bereits freigegeben hat spiegelt sich das umgebende Bergpanorama an der glatten Seeoberfläche.
Vorbei an der Ignaz Mattis Hütte erreiche ich über einen schweißtreibenden S-Hang entlang eines anfangs steilen Weges, der in weiterer Folge in ein Auf und Ab durch zahlreiche kühle schneegefüllte Mulden übergeht,  meinen Endpunkt der heutigen Tour, dem idyllisch gelegenen und noch größtenteils zugefrorenen Brettersee. 

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Die tosenden Riesach Wasserfälle und der Riesachsee

Am heutigen Vormittag widme ich mich dem Dachstein. Ich besteige diesmal nicht den Gipfel, sondern steuere menschgemachte und natürliche Aussichtsbalkone an, die teils schwindelerregende Einblicke in die Dachsteinsüdwand und Tiefblicke auf die umgebenden Gletscher geben (Bilder folgen in einem gesonderten Beitrag).

Abkühlung vor der grässlichen Hitze suche ich nachmittags in der Gischt der Riesach Wasserfällen und zumindest mit den Beinen im frischen Riesachsee.
 Im Talschluss des Untertals ermöglicht ein kühn angelegter Steig, der über viele Metalltreppen, Metall- bzw. Holzbrücken und eine in schwindelnder Höhe die Wasserfälle querende Hängebrücke führt, das hautnahe und feuchte Erleben der Riesach Wasserfälle. Der Ausstieg ist unweit des schön gelegenen Riesachsees, dessen Abfluss die Wassermassen der Riesachfälle liefert.

Nachfolgend eine hoffentlich kühlende Fotostrecke:

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Seewigtal: „kühlende“ Seentrilogie

Das Seewigtal, ein Seitental des Ennstales,  liegt in den Niederen Tauern. Drei Seen (Bodensee, Hüttensee, Obersee), eingebettet in einer grandiosen Bergszenerie, laden im Uferbereich nicht nur zum Fotografieren sondern an schattigen Plätze  auch zum Rasten ein. Das Schmelzwasser des in höheren Lagen noch reichlich vorhandenen Schnees kühlt spürbar die Umgebungsluft und neutralisiert die derzeit herrschende Hitze. Lediglich die Steilstufen zwischen den Seen sind schweißtreibend. Das permanente Rauschen zweier Wasserfälle (Bodenseewasserfall, Schleierwasserfall), deren beeindruckender Anblick und die weit ausgreifende Gischt lassen keine Gedanken an die Mühen des Anstiegs aufkommen.
Auf meiner heutigen Fototour durchwandere das hintere Seewigtal. Ausgehend vom Bodensee führt der teils steile Weg vorbei am Bodenseewasserfall zur Hans-Wodl-Hütte mit dem Hüttensee.  Zwischen blühenden  Almrosen und immer den über eine Felswand herabstürzenden  Schleierwasserfall  vor Augen erreiche ich schließlich den tosenden Abfluss des Obersees. Wie aus den Nichts öffnet sich nach wenigen Schritten  ein gewaltiger Talkessel mit dem Obersee und fesselnden  Blick auf die Hochwildstelle. 

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Wetterbilder aus dem Oberen Triestingtal

Bei labile Luftschichtung und durchwegs hohen sommerlichen Temperaturen präsentierte sich das Wetter im Oberen Triestingtal in der letzten Woche wechselhaft, schwül, meist mit sonnigem Charakter und mit einem Gewittertag .
Nachfolgend eine bunte Mischung von Wetter-, Vegetations- und Landschaftsbildern vor und unweit meiner „Haustür“:

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Hochschwab: ein Déjà-vu mit großem Kino

Die makellos schönen Plateaurunde auf der Rax am vergangenen Mi animierte mich am Fr  zu einer Tour der Superlative am Hochschwabmassiv.
Sie erweist sich als unvergesslich und schwer zu toppen!

 

Die Highlights der Tour sind die überwältigenden Eindrücke
 
– der weiten Plateaulandschaft mit den Steilabstürzen an N- und S-Seite des Bergmassivs,

– die atemberaubenden Tiefblicke in die von einen 500m hohen Wandgürtel umringten Felsarena des Oberen Rings,

wundervolle Begegnungen mit mehr und weniger scheuen Tieren der Bergwelt

– und eine prächtige Vollblüte der Alpenflora

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