Archiv der Kategorie: Aktuelles / Erlebnisberichte (Berichteblog)

Wachau – Hagelunwetter vom Reisberg

Hochlabile und energiereiche Luftmassen sorgen derzeit für tägliche Gewitter mit lokal unwetterartigen Ausprägungen. Das Triestingtal wurde Gott sei Dank von Schäden durch Starkregen, Sturm oder Hagel verschont. Das gestrige Unwetter zog aber nur knapp westlich (left mover) vorbei und richtete in der Wachau erhebliche Schäden durch Hagel an. Ein „storm split“ sorgte dafür, dass eine kleinere Zelle (right mover) Kurs aufs  Obere Triestintal nahm, sich dabei aber stark abschwächte und hier nur stärkeren Wind und etwas regen verursachte.

Vom Reisberg in Theneberg konnte ich das Geschehen zwischen 18:00 und 19:00 beobachten und festhalten:

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Fototage in „Praxmar/Kühtai“ mit Heinz Zak inmitten einem Meer blühender Alpenrosen

Der Extrembergsteiger, Slackliner und Bergfotograf Heinz Zak veranstaltete für Bergliebhaber und Hobbyfotografen von 30.6.-04.07.2021   einen Fotoworkshop in den Stubaier Alpen. Quartier und Ausgangspunkt für die Fotowanderungen war der Alpengasthof  Praxmar im Talschluss des herrlichen Lüsenstales. Bei Wanderungen in nördlichen Stubaier Alpen boten sich den 10 fotobegeisterten Teilnehmern fantastische Fotomotive. Neben den Bergseen, die zum Teil noch mit Eisschollen bedeckt waren, ist vor allem die Blütenpracht der Alpenrosen hervorzuheben. 
Bei abwechslungsreichem Wetter mit viel Sonne, durchsetzt mit Quellwolken  und anfänglich etwas Nebel und Regen gab es unterschiedliche, teils herausfordernde Lichtverhältnisse und interessante Wolkenstimmungen.

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Anregende Föhnstimmungen am Roten Kogel

Wegen des trüben Wetters am Morgen und  der unsicheren Entwicklung im Tagesverlauf entscheide ich mich heute für eine Wanderung am Rande der Stubaier Alpen auf den Roten Kogel (2832m). Während des Anstiegs und vor allem vom Gipfel habe ich die Lüsener Villerspitze und den Lüsener Fernerkogel mit seinem Gletscher immer im Blickfeld. Die gegenüberligende westliche Talseite bietet hervorragende und informative Einblicke in das Tourengebiet von Zischgeles und Lampsenspitze. Im O zeigen sich die markanten Kalkkögel.

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Abwechslungsreiche Überschreitung des Zischgeles (3004m)

Der Zischgeles liegt in den Stubaier Alpen und ist vor allem ein beliebter Schitourenberg. Auch ich habe den Gipfel vor etlichen Jahren im Winter als Ausweichziel zum berühmteren Nachbarn, dem Lüsener Fernerkogel, kennengelernt. Meine heutige Wanderung auf den Gipfel habe ich als Rundtour geplant und im Nachhinein gesehen kann ich nur sagen: optimal erwischt!

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„Kühlende“ und aussichtsreiche Wanderung am Dachsteinplateau

Nach meiner gestrigen langen und durch teilweise tiefen Sulzschnee sehr anstrengenden Gewalttour zum Klafferkessel und Greifenberg beschließe ich heute, auch in Anbetracht der zu erwartenden Hitze, mit den Kräften hauszuhalten. Mit der ersten Dachstein-Gondelbahn schwebe ich in wenigen Minuten im Anblick der grandiosen Dachstein Südwand auf den Hunerkogel. Bei der Aussichtsplattform am  Hunerkogel, wo man nur in der Früh in Ruhe die atemberaubende Aussicht nach S und in die nahen Dachstein-Südabstürze genießen kann, beginnt meine abwechslungsreiche Wanderung. Nach der Querung eines firnigen Gletscherfeldes erreiche ich bald felsiges Gelände. Über einen langgestreckten Rücken führt nun ein versicherter Klettersteig mit mehreren Gegensteigungen zum Gipfel des Hohen Gjaidstein (2794m). Die grandiosen Tief- und Ausblicke während der gesamten Tour verleiten mich dazu, ständig aufs Neue inne zu halten und den traumhaften Blick über die eindrucksvolle Karst- und Gletscherlandschaft des Dachsteinmassivs auf mich einwirken zu lassen und fotografisch festzuhalten.
Am Gipfel des Hohen Gjaidsten bietet sich mir ein überwältigendes Panorama. Ich überblicke aufgrund seiner zentralen und exponierten  Lage  den Hallstätter Gletscher, die endlose  Karstlandschaft und seine umgebenden  berühmten Gipfel. 
Die Sicht reicht im S bis in die Hohen Tauern, im N zum Traunstein, im O zu den Gesäusebergen.

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Klafferkessel und Greifenberg

Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen (Goethe).

Der Klafferkessel ist ein Naturwunder der Eiszeit und seine Seen sind meist erst ab Mitte Juli eisfrei. Hier befindet man sich im Herzen der Schladminger Tauern, in einer der großartigsten Hochgebirgslandschaften in den Ostalpen.

Die Durchquerung des Klafferkessels mit seinen über 30 Seen unterschiedlicher Größe ist zu jeder Jahreszeit ein beeindruckendes Erlebnis. Der krönende Abschluss der Wanderung ist die Besteigung des Greifenbergs, von dem man die gesamte Seenplatte überblickt und der aufgrund seiner freistehenden Exposition ein grandioses Gipfelpanorama (u.a. Großglockner) bietet.

Meine heutige Tour: Riesachfälle – Riesachsee – Preintaler Hütte – Lämmerkare – Klafferkessel – Greifenberg (2618m)

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Paradiesisch ruhige und erfrischend kühle …………….

……………… Verhältnisse begleiten mich auf meiner heutigen Wanderung von den Ursprungalmen über die eisbedeckten Giglachseen auf den Gipfel der aussichtsreichen Kampspitze in den Schladminger Tauern.

Die Ruhe ist der „Zwischensaison“ geschuldet. Die Schitourensaison ist vorbei, die Wandersaison hat noch nicht begonnen. 
Die oberhalb von 1800m noch vorhandene durchbrochene Schneedecke sorgt trotz des hohen Sonnenstandes für angenehm kühle Bedingungen während der gesamten Tour.

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