Unbeständige NW-Staulage mit mehreren Frontdurchgängen und spätwinterlichen Temperaturen

Nach frühlingshaft milden und wechselhaften Tagen (Beitragsbild) überziehen heute Sa dichte Wolken eines Italientiefs die Ostalpen. Am Nachmittag breitet sich von W Regen aus, der mit Winddrehung auf nördl. Richtung am Abend und in der Nacht bis in tiefe Lagen in Schnee übergeht.                                                                                                                                                                                                                                                                

 

Die kalten Luftmassen polaren Ursprungs an der Rückseite des Tiefs gelangen morgen So unter Zwischenhocheinfluss. Restwolken mit letzten Schneeschauern lösen sich in den typischen Nordstaulagen nur langsam auf, im windigen O wird es trocken und wechselhaft, im nordföhnigen S oft sonnig.

Es folgen ab dem Wochenanfang weitere atlantische Fronten, die wieder etwas mildere Luft heranführen.

Im Wochenverlauf sind in den typischen Nordstaulagen (Arlberg bis Dachstein) in höheren Lagen bis zu 1m Neuschnee zu erwarten.

Auch am Schneeberg, der aktuell trotz winterlicher Erscheinung (Blick vom Hocheck) unter großem Schneemangel leidet, wird im Wochenverlauf  nennenswerter Neuschnee fallen:

 

Nasskalt wird es dagegen in den Niederungen. Südl. der Alpen bleibt es oft trocken und mit Nordföhn aufgelockert. Das Temperaturniveau pendelt – je nach Frontvorderseite oder Frontrückseite –  um Werte, die zur Jahreszeit passen. 

Die Ensembleberechnungen der letzten 4 GFS-Modellläufe für den Gitterpunkt „Oberes Triestingtal“  zeigen einen recht „unaufgeräumten“ Temperatur und NS-Verlauf. Dies liegt an der hohen Dynamik im Wettergeschehen und den divergierenden Phasenverlauf der Wellen in den einzelnen Modellläufen. Abzuleiten ist aber der unbeständige, NS-anfällige und kühle Wettercharakter:

 

Wetterberuhigung mit einem Keil des Azorenhochs könnte tendenziell in der dritten Februardekade erfolgen!

 

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