Eine festgefahrene Druckverteilung bewirkt im (Ost-)Alpenraum den Fortbestand des hochdruckgeprägten ereignisarmen Wettercharakters. Zwischen einer atlantischen Tiefdruckzone, die sich von Neufundland über Grönland nach Island erstreckt und Austrogungs-/Abtropftendenzen zur Iberischen Halbinsel aufweist, und einem Tiefdruckgebiet über Westrussland hat sich ein kräftiges und stabiles Omegahoch, das vom Mittelmeerraum über ME bis Skandinavien reicht, aufgespannt:
Daran wird sich auch in den kommenden Tagen nichts ändern. Es wird überwiegend sonnig mit frischen Morgentemperaturen und frühlingshaften Tmax:
Das Hoch verlagert bis zum Wochenende seinen Schwerpunkt zum Baltikum, bleibt aber für den Ostalpenraum wetterbestimmend. Lediglich dünne hohe Wolkenfelder und advehierter Saharastaub in den westl. Gebirgsgruppen können den Sonnenschein etwas trüben:
Zunehmende Zyklonalität im 500hPa Geopotentialfeld labilisiert nach derzeitgen Simulationen der Wettermodelle im Verlauf der kommenden Woche die Luftschichtung. Damit sind vor allem über dem Relief konvektive Effekte mit Quellwolkenbildung im Tagesgverlauf zu erwarten; vergleichbar mit dem schwachen Höhentiefeinfluss am gestrigen Mi:
Lokale Schauer sind nicht ausgeschlossen, insgesamt dürfte sich aber bei gradientenschwachen Verhältnissen die ereignisarme Witterung in der zweiten Märzdekade zunächst fortsetzen:




