Einer unterkühlten Karwoche mit ergiebigen Schneefällen in den Nordstaulagen der NÖ-Voralpen und bis 600Hm im Wienerwald (Beitragsbild)……………………………..
…………………………… folgt nun ein frühlingshaft milder und weitgehend hochdruckgeprägter Wetterabschnitt. Störungsausläufer machen sich nur in abgeschwächter Form mit einigen Wolken und lokalen Regenschauern bemerkbar (Sa, Mo). Der Frühling gerät aber voraussichtlich ab kommender Wochenmitte wieder unter Druck. Aus NO könnten wieder deutlich kühlere Luftmassen zu den Ostalpen gelangen (s.u.). Für belastbare Details ist es aber noch zu früh!
Am heutigen Karfreitag beginnen die Temperaturen deutlich zu steigen und es bleibt trocken. Dazu überwiegt neben wenigen Wolken der sonnige Eindruck.
Das Balkantief verlagert sich nach O und verliert seinen Einfluss auf die Ostalpen. Auch im Mittelmeerraum beruhigt sich das Wetter.
Über dem NA zonalisiert die Zirkulation, sodass zunehmend mildere atlantische Luftmassen aus dem Sektor W den Alpenraum erreichen:
Etwas mehr Wolken eines Frontausläufers erreichen morgen, dem Karsamstag, die Ostalpen.
Ein Wärmeschub mit teils frühsommerlichen Tmax (>20°C) und Hochdruckeinfluss werden am Osterrsonntag wetterbestimmend.
Am Ostermontag wird es mit den Wolken eines Warmfrontausläufers wieder wechselhafter mit lokalen Regenschauern. Es kühlt zwar etwas ab, bleibt aber frühlingshaft mild.
Ab kommenden Di nehmen die Prognoseunsicherheiten zu. Das amerikanische GFS simuliert, ähnlich wie andere Wettermodelle (IFS, UKMO ….), eine Omegalage. Das Hochdruckgebiet liegt dabei im Bereich des europäischen Nordmeers/Skandinavien, flankiert von Tiefdruckgebieten im W über dem NA bei Island und im O über dem Baltikum/Westrussland. Der Alpenraum liegt an der Taille der simulierten Omegastruktur. Dies ist die schmalste Stelle der Hochdruckzone und anfällig für die Einflußnahme der flankierenden Tiefdruckgebiete. Im aktuellen Fall dürfte sich das Tief von O mit gleichzeitiger Kaltluftzufuhr in Richtung Ostalpen ausweiten. Dies wird modellübergreifen recht ähnlich simuliert. Übe den Ostalpen etabliert sich bei dieser Entwicklung ab kommender Wochenmitte eine scharfe LMG (Luftmassengrenze) mit kühle Kontinentalluft im NO und deutlich milderen atlantischen Luftmassen in der SW-Hälfte:
Diese simulierte Entwicklung weicht enorm von den Simulationen meiner letzten Wetteranalyse ab. Im Detail erwarte ich deshalb in den Modellläufen der kommenden Tage noch Veränderungen.
Update folgt!







