Die aktuelle GWL hält noch länger an. Schwacher Hochdruckeinfluss bei südwestlicher Höhenströmung (GWL SWa) und schwülheißer Luft bewirken auch kommende Woche den Fortbestand des hochsommerliches Wetter. In der heißen und potenziell labilen Luft kann es gebietsweise, vor allem über dem Bergland und der Alpennordseite, unwetterartiege Gewitter geben. Die exakte räumliche und zeitliche Verteilung muss kurzfristig beurteilt werden. Gute Vorhersagen liefert ESTOFEX.
Der heutige Fr ist ein vorläufiger Höhepunkt der extrem heißen Tageshöchsttemperaturen mit Werten nahe 40°C im östl. Flachland.
Ein durchschwenkender schwacher Höhentrog lässt die Temperatur am Wochenende bei gleichzeitig steigender lokaler Unwettergefahr am morgigen Sa etwas sinken. Bereits am Mo verstärkt sich an der Vorderseite eines atlantischen Höhentroges wieder WLA (Warmluftadvektion). Ein neuerlicher extremer Hitzepeak ist Mo/Di mit Tmax bis 40°C im O zu befürchten.
In der energiereichen labilen Luftmasse bleibt vor allem im Bergland die Gefahr für lokale schwere Gewitter mit Unwettercharakter (Starkregen, Hagel, Sturmböen) hoch. Flächendeckender Regen und damit eine Entspannung der Trockenheit ist nicht in Sicht. Vor allem im tendenziell stabilerem O fühlt man sich durch extreme Hitze und Dürre in die Wüste versetzt (Beitragsbild aus Thenneberg am 30.07.2026).
Ein zumindest vorübergehendes Ende der hochsommerlichen Hitzewelle wird von den Modellen immer wieder angekündigt, dann aber wieder nach hinten verschoben. Eine neue Chance tut sich Ende der kommenden Woche auf. Gemäßigtere atlantische Luftmassen könnten bis zu den Ostalpen vorankommen und die hier lagernde subtropische schwülheiße Luft nach S und O abdrängen. Vor allem das amerikanische GFS ist in dieser Berechnung recht forsch, deutlich zögerlicher dagegen das europäische IFS.
Zusammenfassend erwarte ich in Wochenfrist eine Fortsetzung der vor allem im O zeitweise extremen Hitze und Trockenheit. Hitzegewitter beschränken sich hauptsächlich aufs Bergland.
Auch wenn sich im erweiterten Mittelfristzeitraum ein Ende der derzeitigen Hitzewelle einstellen sollte, ist aufgrund der großräumigen Druckverteilung auf der NH eine Rückkehr im weiteren Verlauf des August nicht auszuschließen.
Update folgt!
