Archiv der Kategorie: Aktuelles / Erlebnisberichte (Berichteblog)

Schitour auf das Große Mosermandl (2680m)

Die Besteigung des Großen Mosermandls im Winter von Wald durch das Riedingtal erfordert einen geübten Schibergsteiger. Die rassige Schitour über die sehr steile Südflanke endet beim felsigen Gipfelaufbau. Vom Schidepot führt eine steile ausgesetzte Rinne in leichter Kletterei auf den Gipfel.
Recht mühsam und harschig sind die heutigen Schneeverhältnisse im Anstieg. Die Abfahrt bietet dafür perfekte Schneebedingungen . Den Gipfel habe ich heute für mich allein. Nach einer ausgiebigen Gipfelrast bei traumhafter Fernsicht sind die glatten Harschflächen in der steilen Gipfelflanke leicht aufgefirnt und bestens zu fahren. In flachen Mulden liegt gut gesetzter Pulverschnee. Dank starker Soneneinstrahlung ist der Schmelzharschdeckel im unteren Teil verschwunden und der Schnee lässt sich gut „schmieren“.

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Schitour auf den Preber (2740m)

Ausgang- und Endpunkt ist der Prebersee.
Ein einsamer Anstieg führt mich durch den eindrucksvollen und vom Sturm gezeichneten Preberkessel ins Mühlbachtörl und von dort über den felsigen NW-Grat auf den Prebergipfel.
Die Abfahrt erfolgt über die breite Südflanke; im oberen Teil auf glattem Windharsch, weiter unten zunehmend firnig.

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Perfekte Firnverhältnisse am Göller

Am Schneeberg verhinderte gestern lebhafter Wind trotz unbetrübter Sonneneinstrahlung ein Auffirnen der verharschten Schneeoberfläche. Fast windstille Verhältnisse und Sonne pur leisten heute Vormittag  vor dem Eintreffen dünner hoher Wolken bei meiner heutigen Schitour auf den Göller ganze Arbeit. Der Harschdeckel des festen Schneefundaments beginnt sonnseitig ab 10:00 leicht aufzufirnen und ermöglicht in den  südseitigen steilen Karen  ein traumhaftes Abfahrtsvergnügen, wie ich es  hier noch selten vorgefunden habe.

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Glasierter Schneeberg

Die Hoffnung, dass die bereits recht kräftige Sonne ganze Arbeit leistet und S/SO-gerichtete Steilrinnen auffirnt, hat sich heute nicht erfüllt. Im Gegenteil, der Schneeberg „wehrt“ sich heute ganz besonders.  Bereits der westseitige Anstieg erfordert ganzen Krafteinsatz und Durchhaltevermögen. Am Wochenende dürfte es bis in die Gipfelregion geregnet haben. Die harte Schnee- und Raueisoberfläche ist nun mit einer glasigen Eisschicht überzogen und glatt wie ein Eislaufplatz . Umkehr kommt nicht in Frage, weil mir eine Abfahrt mit Schi entlang des Anstiegsweges bei diesen Verhältnissen zu kniebelastend und sturzgefährdet erscheint.

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Aussichtsreiche Plateauwanderung auf der eisgepanzerten Rax

Das kurze aber heftigen Tauwetter am Wochenende hat die Schneedecke bis über 1500m durchfeuchtet. Die nachfolgende Abkühlung hinterließ auf der Schneedecke verbreitet einen glatten Schmelzharschdeckel ohne nennenswerter Neuschneeauflage. Genussvolle Schitouren sind deshalb kaum oder nur sehr eingeschränkt möglich. In steilem Anstiegsgelände oberhalb der Waldgrenze sind Steigeisen von Vorteil. Für Abfahrten sind Sonnseiten die bessere Wahl. Das Warten auf Firn hat begonnen  🙂

Als Ziel für meine heutige Schitour wähle ich aufgrund der bescheidenen Schneebedingungen in tieferen Lagen die Rax. Nach einer ausgedehnten Plateuwanderung über das vereiste Hochplateau beende ich die Schitour mit einer SW-seitigen Steilabfahrt und erstmals in diesem Winter mit ein paar Schwüngen über Firn. 

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Schitour auf den Schneeberg vom Höllental

Das Gegenstück zum Kesselgraben (Rax) ist auf der gegenüberliegenden Schneebergseite der Fronbachgraben, durch den meine heutige abwechslungsreiche Schitour auf das Klosterwappen führt. Der untere Teil ist recht flach und von steilen Felswänden bedrängt. Über eine Forststraße verlässt man den Graben und gelangt über mehrere Kehren zurück in seinen mittleren Teil, der sehr steil direkt unterhalb der Fronbachwände in den deutlich flacheren und dicht bewaldeten oberen Grabenteil übergeht. 

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„Aussichtslose“ Scheibwaldhöhe

Bei föhnigem Südwind sind die Gipfel von Rax und Schneeberg heute Vormittag mit Wolken (Sc) zugestaut, während in den nördlich angrenzenden Gutensteiner Alpen die Wolken aufreißen und recht sonnige Verhältnisse herrschen. Davon kann ich mich heute auf der morgendlichen Hinfahrt ins und der mittäglichen Rückfahrt vom Höllental überzeugen.
Das Höllental ist der Ausgangspunkt meiner heutigen Schitour auf die Scheibwaldhöhe.

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Abenteuerliche Schibesteigung des Großen Sonnleitstein

Was tun, wenn man feststellt, dass man bei Schneefall und schlechter Sicht durch Nebel von der geplanten Route abgekommen ist? Umkehren ist eine Möglichkeit. Ich entscheide mich den Anstieg  durch sehr steiles Waldgelände fortzusetzen. So gelange ich auf den verwechteten Verbindungsrücken zwischen Glatzeter Kogel und Gr. Sonnleitstein und über diesen bei nun deutlich besserer Sicht auf den Gipfel. 

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