Archiv der Kategorie: Aktuelles / Erlebnisberichte (Berichteblog)

Wochenprognose: Hoch KEVIN geht, Hoch LEIKI kommt

Die hochdruckdominierte (spät-)sommerliche Schönwetterphase bleibt bis weit in die kommende Woche hinein erhalten. Zur Wochenmitte sind dabei in manchen Niederungen Tmax bis 30 °C möglich. In der zweiten Wochenhälfte überwiegt bei flacher Druckverteilung weiterhin der antizyklonale Einfluss. Dabei kühlt es etwas ab, Regen ist aber kaum zu erwarten. 

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Die spätsommerliche Hochdrucklage …………….

……………………. bleibt bis Mitte des Monats weitgehend wetterbestimmend. Das Azorenhoch  erstreckt sich bis zum Alpenraum und lässt atlantischen Fronten keine Chance. Sonnige, (spät-)sommerlich warme und niederschlagsfreie Tage ohne nennenswerte Wettererscheinungen sind das Programm der nächsten Tage.

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Schwarzauer Gippel, Gippelmauer und Gippel

Der gestrige Sa präsentierte sich sonnig und sommerlich warm. Um der ärgsten Hitze durch ungehinderte Sonneneinstrahlung an der Südseite des Gippelkammes zu entgehen, entscheide ich mich bei der geplanten Gippelwanderung für den schattigen nordseitigen An- und Abstieg.

Route: St. Aegyd, Preinecksattel, Schwarzauer Gippel, Gippelmauer, Ochsenboden, Gippel, Gippeltörl, St. Aegyd

Mit südseitigem Ausgangspunkt unternahm ich die Tour vor einigen Jahren (link).

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Feuriger Tagesbeginn

Kurz vor Sonnenaufgang schob sich heute ein mittelhohes Wolkenfeld aus Westen über das Triestingtal, weiter im Osten war es wolkenlos. Die aufgehende Sonne verwandelte das Wolkenfeld über dem  Osthimmel des Oberen Triestingtales in ein Farbspektakel. Von Gelb über Orange bis Rot und Violett waren alle Farben vertreten. Die physikalische Begründung für dieses farbenprächtige Wetterphänomen liegt darin, dass das Licht der tief stehenden Sonne einen weiten Weg durch die Troposphäre zurücklegen muss. Dabei wird das Sonnenlicht an Aerosolen und Wasserdampf gestreut; das blaue, kurzwellige Licht stärker als das rote. Bei tief stehender Sonne  werden die blauen Töne quasi herausgefiltert, Wolken werden in mehr oder weniger intensiven  Gelb-/Rottönen angestrahlt.

Nachfolgend ein paar Eindrücke, die ich in den wenigen  Minuten, in denen sich der „brennende Himmel“ präsentierte, mit dem Smartphone einfangen konnte.

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Ein abwechslungsreicher kurzweiliger Weissenseeurlaub

Vergangene Woche ließen wir am Weissensee die „Seele baumeln“.  Das Wetter ließ keine Wünsche offen! Zu Beginn bestimmte labile Warmluft und schwacher Hochdruckeinfluss den Tagesablauf. Bei nur geringer Bewölkung an den Vormittagen brachte die Sonne die Luftmasse zum „kochen“. Am Nachmittag folgten täglich Quellwolken, Überentwicklungen und Gewitter.

In der Nacht auf Mi querte eine Kaltfront und brachte den ersehnten Luftmassenwechsel und zum Wandern einladendes Rückseitenwetter in frischer klarer Luft zur Wochenmitte.

Die zweite Wochenhälfte präsentierte sich mit stabilem sonnigem Hochsommerwetter. Ideal zum Baden, eher „langweilig“ aus wettertechnischer Sicht  😉 

Nachfolgend eine umfangreiche Fotosequenz in chronologischer Reihenfolge.

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Rax: Bärenloch und Zahmes Gamseck

Trotz hochsommerlicher Hitze unternehme ich am Wochenende eine lange und anstrengende Tour auf die Rax. Durch einen frühen Aufbruch nutze ich die angenehme morgendliche Kühle. Der westseitige Anstiege durch eine wilde Felsszenerie  verläuft bis zum Ausstieg im kühlen Schatten. Obwohl ich auf der freien Hochfläche der Sonne ausgeliefert bin, erreiche ich bei angenehm kühlendem Wind ohne Hitzestress den Gipfel. Erst der Abstieg durch westseitiges aufgheheiztes Felsgelände gestaltet sich teilweise schweißtreibend, aber landschaftlich reizvoll.

Route: Hinternaßwald, Reißtal, Bärenloch, Grasbodenalm, Heukuppe, Zahmes Gamseck, Nasskamm, Nassriegel, Rehboden

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Ab der zweiten Wochenhälfte Umstellung zu einem (hoch-)sommerlichen Wetterabschnitt

In vielen Niederungen (z.B. östl. Flachland, Inn- und Rheintal) gab es in der zweiten Hälfte der letzten Woche die erste Hitzewelle dieses Sommers. Die Definition einer Hitzewelle, wie sie auch von der ZAMG und dem DWD verwendet wird, findest du hier.
An meiner Messstation in Thenneberg hat es nicht ganz gereicht, denn es gab mit Do und Fr nur 2 Tage mit einem Tmax über 30 °C (30,7 °C und 30,6 °C). Am Sa wurden die 30-grad Tmax knapp verfehlt und am So verhinderten hohe Wolken einen Hitzetag.

Eine intensive Regenfront aus SW vollgetankt mit Feuchtigkeit vom Mittelmeer hat planmäßig zu Wochenbeginn die Ostalpen erreicht. Heute Di liegt der nachfolgende Trog über den Alpen. Sehr nass und kühl verläuft der Tag im Bergland und im W, nur ganz im O gibt es im Tagesverlauf längere trockene Phasen.

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Wochenprognose: zunehmend mäandrierende sommerliche Westlage mit Hitze am Di und Gewitterfront am Mi

Die „Hundstage“ haben am 23.Juli begonnen und dauern bis 23. August. Sie sind nach dem Sternbild des „Großen Hund“ mit seinem hellsten Stern Sirius, der zur Zeit der Römer  am Morgenhimmel sichtbar war, benannt. Meteorologisch fallen sie zufällig mit den heißesten Tagen des Jahres zusammen. 
Obwohl die Tage bereits deutlich kürzer als zur astronomischen  Sonnenwende sind und der Sonnenstand nicht mehr so hoch ist, liegen statistisch die heißesten Tage und Hitzewellen (mehr als 3 aufeinanderfolgende Tage mit Tmax >30 °C) in den „Hundstagen“.
Die Ursache liegt einerseits darin, dass sich Erdoberfläche und noch ausgeprägter die Oberfläche der Meere/Ozeane (Mittelmeer, Nord-/Ostsee, Nordatlantik) aufgrund ihrer Trägheit nur langsam erwärmen und ihre höchste Temperatur erst mehrere Wochen nach dem Sonnenhöchststand um den 20. Juni erreicht wird. Andererseits hat der subtropische Hochdruckgürtel in den „Hundstagen“ seine nördlichste Ausdehnung. Der Jetstream mit der Frontalzone verläuft nördlicher,  in den der Alpenraum gelangen warme bis heiße Luftmassen subtropischen Ursprungs.
Die seit dem Siebenschläferzeitraum andauernde GWL passt in dieses Muster und wird sich auch in der kommenden Woche fortsetzen. Da die Grundströmung zonal ausgerichtet ist, kommt die Luft vom Atlantik und ist „nur“ mäßig warm und verantwortlich für den bis jetzt typischen mitteleuropäischen Sommer. Nur kurze Hitzeschübe aus SW vor einer Gewitterfront bzw. Trogvorderseite und vorübergehende Abkühlung an der Rückseite treten auf. Hitzewellen sind bei diesem zonalem Zirkulationsmuster nicht zu erwarten. Dazu wäre eine nachhaltige Meridionalisierung der Zirkulation mit Trog im Bereich der europäischen Atlantikküste und verbundener Vorderseitenlage im Alpenraum notwendig. 

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