Kategoriearchiv: Aktuelles / Erlebnisberichte (Berichteblog)

Hochdruckwetter mit Labilitätseffekten / Quellwolken über dem Relief

Eine festgefahrene Druckverteilung bewirkt im (Ost-)Alpenraum den Fortbestand des hochdruckgeprägten ereignisarmen Wettercharakters. Zwischen einer atlantischen Tiefdruckzone, die sich von Neufundland über Grönland nach Island erstreckt und Austrogungs-/Abtropftendenzen zur Iberischen Halbinsel aufweist, und einem Tiefdruckgebiet über Westrussland hat sich ein kräftiges und stabiles Omegahoch, das vom Mittelmeerraum über ME bis Skandinavien reicht, aufgespannt: Continue Reading ››

Frühlingshafter Märzbeginn durch stabiles Omegahoch

Ein stabiles Omegahoch ist in der ersten Märzwoche mit frühlingshaften  Temperaturen durch Luftmassen aus subtropischen Breiten wetterbestimmend. Oberhalb der Grundschicht ist es ganztags mild, in den Tälern kühlt es in den Nächten noch empfindlich ab. Dabei kann sich Nebel bilden, der sich aber meist auflöst. Atlantische Tröge werden vom Hoch blockiert und und zum Abtropfen … Continue Reading ››

Vom (Spät-)Winter schnurstracks in den (Vor-)Frühling

Seine Versäumnisse im bisherigen NS- und schneearmen Verlauf versucht der Winter nun auszugleichen. Mit Schneemassen in den NW-Staulagen und mit einem Eistag inkl. einer Packung Schnee eines Adriatiefs am Alpenostrand geht der meteorologische Winter in die letzte Februardekade.  Nachfolgende Fotosequenz zeigt das winterliche Landschaftsbild im Oberen Triestingtal nach den intensivsten Schneefälle dieses Winters in der … Continue Reading ››

Atlantikwetter beendet die Blockadesituation und die beständigen Nebellagen

Der (Polarfront-)Jetstream verläuft in den letzten Wochen im europäischen Sektor überwiegend in einer südlich verschobenen Position. Er fungiert als "Autobahn" für Tiefdruckgebiete, die auf der Iberischen Halbinsel, in Marokko und dem zentralen Mittelmeerraum unwetterartige Ausprägungen (HW, Sturm) erreichten. Der Alpenraum lag dagegen meist in einer gradientenschwachen Zone mit häufigen Föhnlagen. Auf den Bergen war es … Continue Reading ››

Fortsetzung der unbeständigen, gradientenschwachen, nebelanfälligen Blockinglage

Die Südföhnlage der letzten Tage bewirkte in den Südstaulagen - insbesondere Karnische Alpen und Dolomiten - große Neuschneemengen. Trocken, oft sonnig und mild blieb es dagegen an der föhnigen Alpennordseite zwischen Vorarlberg und Salzburg. Nebelig trüb  verliefen die Tage im nördl. Alpenvorland und dem östl. Flach- und Hügelland. Auch die Gipfel des Oberen Triestingtales waren … Continue Reading ››

Winterliches Hocheck mit Nebel unten und blitzblauem Himmel + Sonne oben

Der heurige Winter geizt zwar mit Schnee, entschädigt dafür aber mit reizvollen Nebelfrost-/Raueislagen. Auch am gestrigen "Murmeltiertag" präsentierte das Hocheck zum wiederholten Male in diesem Winter sein faszinierendes Raueiskleid im ungetrübten Sonnenschein und projizierte als Draufgabe eine Glorie um den Schatten der Hocheckwarte auf der Nebeloberfläche. Eine alte Bauernregel besagt "Ist's an Lichtmess hell und rein, wird … Continue Reading ››

Winterliches Hocheck ohne Sonne

Die ersten beiden Monate dieses Winter waren im Oberen Triestingtal geprägt von häufigen Inversionslagen mit Nebel und kühlen Temperaturen in der Grundschicht und relativ milden Temperaturen mit viel Sonne oberhalb 900m-1000m. Schnee gab es nur wenig, Raueis und Dauerfrost sorgten aber häufig in den höheren Lagen des Hocheck für eine grandiose Winterlandschaft. Diese ist auch … Continue Reading ››

Die Spuren des gefrierenden Regens

Das Mittelmeertief führte am So auch im östl. NÖ zu leichtem NS. In höheren Luftschichten dominierten positive Temperaturen, sodass der NS als Regen fiel. Mangels Durchmischung konnte sich unterhalb 1000m ein Kaltluftsee mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt halten. An Gegenständen bildete sich eine klare Eisschicht (Klareis), auf den kalten Böden erstarrten die unterkühlten Regentropfen zu … Continue Reading ››

Gewaltiger Sonnensturm erzeugt bis zu den Alpen sichtbare Polarlichter

In der vergangenen Nacht waren im in vielen Teilen des Ostalpenraums eindrucksvolle Polarlichter zu beobachten. Die besten Sichtungen gab es bei verbreitet klarer Nacht in alpinen Hochlagen. Verantwortlich für dieses, in unseren Breiten selten zu beobachtende Phänomen war ein kräftiger Sonnensturm, der auf das Magnetfeld der Erde traf und und dabei den Himmel in den … Continue Reading ››