Die Ostalpen liegen im Mittelfristzeitraum zwischen einem sich laufend regenerierenden Atlantiktrog, der von GB über die Iberische Halbinsel bis NW-Afrika reicht, und wiederholt abtropft und einem blockierenden Kontinentalhoch in einer S/SW-Grundströmung (s. Beitragsbild). Dabei dominieren antizyklonale Bedingungen und recht milde Luftmassen. Im N durchschwenkende Frontausläufer machen sich höchstens durch Wolkenfelder bemerkbar. Lufttrübung durch mitgeführten Saharastaub könnte in den westl. Gebirgsgruppen die Fernsicht zeitweise etwas einschränken. Bis über den Monatswechsel hinaus herrschen mit dieser beständigen Wetterlage in den Ostalpen nur geringe Druckunterschiede und trockene Verhältnisse. Die Temperaturen steigen nach oft frischem und tlw. nebeligem Morgen im Tagesverlauf auf frühlingshaftes Niveau, wobei die Tmax in den Tälern des W föhnbedingt höher liegen als im östl. Flachland bei zeitweise spürbarem SO-Wind.
Die Ensmblerechnungen der letzten 4 GFS-Modellläufe für den Gitterpunkt „Oberes Triestingtals“ zeigen eine starke Bündelung bis Anfang März. Dies deutet auf eine große Beständigkeit der GWL hin:
