Der bevorstehende heiße Wetterabschnitt ist fix, in den letzten Modellrechnungen weist er jedoch mittlerweile deutliche synoptische Unterschiede zu den Simulationen meines letzten Analysebeitrages auf. Der Geopotentialrücken, der sich vom Mittelmeerraum aufwölbt und über ME legt, wird von der Frontalzone rascher als erwartet abgeflacht und nach O abgedrängt.
Es bleibt zwar voraussichtlich bis weit in die erste Augustdekade hochsommerlich warm, aber Wüstentage mit Tmax über 35°C im östl. Flachland konzentrieren sich auf die zweite Wochenhälfte. Die Wärmebelastung ändert sich aber kaum, da es voraussichtlich schwüler wird!
Exemplarisch die Simulation der Geopotential-/Druckstruktur des aktuellen GFS-Modelllaufes für 1. August (s. zum Vergleich die Simulation in meinem letzten Analysenbeitrag):
In einer großräumigen SW-Strömung werden weiterhin subtropische Luftmassen herangeführt. Ab dem Wochenende können aber eingebettete Randtröge im Alpenraum in der energiereichen Luftmasse heftige Gewitter auslösen. Flächendeckender Regen dürfte aber weiterhin ausbleiben. Die Trockenheit setzt sich fort und in Verbindung mit hohen Temperaturen und der sich damit starken Verdunstung bleibt die Waldbrandgefahr hoch.
Aktualisierung folgt!