Nebel, Sonne, Föhnsturm, Regen……………

………….bei überdurchschnittlichen Temperaturen sind die Begleiter durch die kommende Woche.

Das Allerheiligenwetter gestern gestaltete freundlicher als erwartet. Im Hochdruckzentrum sorgten Absinkprozesse für Abtrocknung bis  in die untersten Luftschichten und  dünne hohe nächtliche Stratocirrusbewölkung verhinderte stärkere Abstrahlung und damit starke bodennahe Abkühlung.  Als  Folge konnte sich nur eine schwache Inversion in ca. 500m ausbilden, darunter bildeten sich zwar dünne Nebelfelder, diese lösten  sich mit der Soneneinstrahlung rasch auf und gingen in  Dunst über (ausgenommen im Flachland des äußersten Ostens und Teilen des Wr. Beckens, wo der Nebel beständig blieb). Darüber war es wie angekündigt extrem mild, windschwach und sonnig mit großartiger Fernsicht bei wenigen Cirren (Beitragsbild).

Heute zu Allerseelen liegt …………………………..

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Erhaltungsneigung setzt sich auch im November fort

Die Fortsetzung einer vorherrschenden SW-Komponente im Zirkulationsmuster über ME wird weiterhin für überdurchschnittliche Temperaturen sorgen.
Dies spiegelt sich in der aktuelle prognostizierten Temperaturanomalie des amerikanischen Vorhersagezentrums für November in  Europa: 1°-2°K  (gekennzeichnet durch das dunkle Rot) über dem klimatologischen Mittel über weiten Teilen Europa´s werden berechnet (siehe Beitragsbild, Quelle  http://www.cpc.ncep.noaa.gov/ ).

Kaltlufteinbruch in absehbarere Zeit ist keiner in Sicht.

Aufgrund gradientenschwacher Bedingungen wird es in der bodennahen Grundschicht weiterhin häufig zu Nebelbildung kommen, wodurch die überdurchschittlichen Temperaturen nur außer- und oberhalb des Nebels zur Geltung kommen.

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Das Allerheiligenwetter wird heuer seinem Ruf gerecht

Mit  -1,7° gab es heute in Thenneberg spät aber doch den ersten Luftfrost im Oktober. In bodennahen 5cm zeigte meine Messstation sogar -3,9°.
Zum Allerheiligenwochenende erwartet uns viel Nebel in Tal- und Beckenlagen aber Sonne und milde Temperaturen auf den Bergen und  in  alpinen Tälern,  in denen der Föhn den Nebel abtrocknet bzw. aufbricht.

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Ex-Hurrikan GONZALO´s Hinterlassenschaft am Schneeberg

Die Kaltfront des Sturmtiefs (Ex-Hurrikan GONZALO) fegte am vergangenen Mittwoch als Schneesturm mit über 200km/h über die exponierte Hochfläche des Schneeberg. Gräben, Mulden und Leehänge wurden dabei  bis knapp 1200m schon recht gut mit Schnee befüllt.
Am Donnerstag lag das Sturmtief  über dem Balkan und steuerte eine Okklusion mit feuchtmilder Mittelmeerluft aus NO  mit starken Niederschlägen gegen den Alpennordrand und den Osten. Die Schneefallgrenze stieg am Schneeberg auf Gipfelniveau. Der Regen fror oberhalb 1700m auf dem unterkühltem Schnee zu bizarren Eisskulpturen, die in der sehr trockenen  Luftmasse unter wolkenlosem Himmel trotz Sonne konserviert werden.
Die „Besichtigung“ heute war sehr beeindruckend und erinnerte mich sehr an die Verhältnisse nach dem Sturmtief XAVER im vergangenen Dezember.

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Abnehmende Nebelanfälligkeit erhöht Frostgefahr

26.10.2014.BK_BodAna_Sat_1410261200

Das kräftige kontinentale Hochdruckgebiet bleibt in den nächsten Tagen bei uns wetterbestimmend und bringt auf den Bergen sonnige Verhältnisse. Die Temperaturen entsprechen weitgehend dem jahreszeitlichen Durchschnittswerten.
Morgen Mo in der feuchten Grundschicht im Flachland, in Tal- und Beckenlagen wieder zähe Nebelfelder, die aber durch Absinken trockener Luftmassen aus höheren Schichten geringere Obergrenzen als heute  haben werden und sich ab Mittag weitgehend auflösen sollten.
Di und Mi trocknet die Luftmasse weiter ab, morgendliche Nebelfelder bleiben flach und lösen sich vormittags auf. In den Aufklarungsgebieten ist mit Morgenfrost zu rechnen.
Do auf Fr überquert eine schwache wenig wetterwirksame Kaltfront aus NW unser Bundesggebiet mit Wolken, bringt aber kaum Niederschlag.
Der Novemberbeginn  zum kommenden Wochenende bringt eine milde Vorderseitenlage begleitet von häufigem Nebel im Flachland und Beckenlagen.  Milder wird es in mittleren Höhen und den nebelfreien Föhngebieten bei Sonne und hohen Wolken.

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GONZALO: Die Entstehung, der lange Weg und sein Abgang

Für mich waren die letzten 10 Tage einer der spannendsten Wetterabschnitte in diesem Jahr.
Das bevorstehende ruhige  Herbstwetter lässt momentan  keine interessanten Wetterentwicklungen  bei uns erkennen.
Das schafft Zeit für einen Nachbetrachtung  des   Hurrikan    GONZALO         🙂

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Hochdruckbrücke bringt ab dem Wochenende wieder ruhiges Herbstwetter

Eine Okklusion des zum Balkan gewanderten Höhentiefs bringt heute am Hauptkamm und nördlich davon Dauerregen bzw. -schneefall in höheren Lagen.  Chancen auf Auflockerungen gibt es im nordföhnigen Süden
Vor allem in den Tauern und in den Gebirgsguppen nördlich und westlich davon sind enorme Schneemengen bis zu 1m zu erwarten.
Da mit der Okklusion in mittleren Höhen auch wieder mildere Luftmassen aus Osten advehiert werden, wird der Schnee unterhalb ca. 1200m-1500m in Regen übergehen und die Pegelstände der Flüsse ansteigen lassen.

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Nächtlicher Frontdurchgang im oberen Triestingtal

Der Wetterumschwung mit einer markanten Kaltfront hat sich schon seit Tagen als Relikt des Ex-Hurrikans GONZALO abgezeichnet und wurde von den Wettermodellen sowohl von der Intensität, als auch vom Timing gut erfasst.
Im oberen Triestingtal (Altenmarkt/Thenneberg) ist die Kaltfront um 00:35 mit starken Windgeräuschen, kurzem Starkregen und entferntem Geblitze eingetroffen und rasch und überraschend „sanft“ durchgezogen. Das zugehörige schmale und an der Vorderseite stark abgegrenzte Niederschlagsband ist im Beitragsbild oben gut ersichtlich.

Die Front brachte hier nur 4,6mm/m2  Regen und Gott sei Dank keine Sturmschäden.

In exponierten Höhenlagen, wie etwa der Hohen Wand, wurden Windspitzen von kapp 100 km/h gemessen; Orkanböen gab es dagegen lt. Radiomeldung an einer Messstelle nördl. des Triestingtals im Wienerwald mit  151km/h (vermutlich Buchbergwarte).

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von Franz Zeiler