Die Erhaltungsneigung bleibt hartnäckig und bestätigt weiterhin die Siebenschläferregel

Die derzeit voranschreitende Meridionalisierung der Zirkulation vom Nordatlantik bis OE erweist sich nicht als nachhaltig. Das eingefahrene zonale Zirkulationsmuster wird Anfang August rasch wiederhergestellt.

 

Hinter dem gestrigen Hitzeschub und der nächtlichen Gewitterfront erfolgt heute Mi  bei durchschnittlichen sommerlichen Temperaturen ein wechselhafter Tagesgang. Kühlere und stabiler geschichtete atlantische Luftmassen haben die labile Warmluft nach S abgedrängt. Dort (Stmk, K) bleibt auch heute die Gewitterneigung mit Unwetterpotential bestehen.

Zwischen dem Tief über Skandinavien und neuem nachrückendem Tief über dem NA zwischen den Azoren und  Island wölbt sich über GB ein Rücken des Azorenhochs auf:

 

Mit seiner langsamen Verlagerung nach O gelangen die Ostalpen von Do bis inkl. Sa unter Hochdruckeinfluss.  Einher damit geht ein  hochsommerlicher Wetterabschnitt mit moderater Hitze, da die frischere Luft aus N an der Rückseite des Tiefs über Russland die Ostalpen nicht erreicht. Es wird aber keine extreme Hitze wie gestern, wo an meiner Messstation 34,8 °C und in Wien über 37 °C gemessen wurden.

Exemplarisch die Geopotential-/druckstruktur am Sa:

 

Nach Passage der Keilachse  erreicht im Laufe des  So nach den aktuellen Simulationen von GFS an der Vorderseite des WE-Troges eine Gewitterfront die Ostalpen. Anfang kommender Woche hat sich nach den aktuellen Modellrechnungen zwischen Islandtief und Azorenhoch wieder eine leicht mäandrierende zonale Zirkulation eingestellt, wobei der zyklonale Einfluss mit einer verbundenen Abkühlung wieder zunimmt:

 

Übersicht anhand der Ensemblerechnungen von GFS für den Gitterpunkt „Oberes Triestingtal“:

 

Eine Detailprognose für die erste Auguswoche folgt.

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