Ab dem Wochenende zunehmend hochsommerlich

Nach einer langen Absenz kehrt die Hitze zurück. Der mitteleuropäischen Wohlfühlsommer weicht wieder dem Hochsommer.

 

Eine feuchtlabile sommerliche Luftmasse lagert derzeit über den Ostalpen und ist anfällig tageszeitliche Entwicklungen.

Ein schwächer Höhentrog aus W labilisiert die Luftmasse, zunehmende Konvektion bringt bereits heute Mi gewittrige Schauer über dem westl. Bergland, verbreitet am morgigen Do

Stabilisierung erfolgt Fr/Sa. Die Gewitterneigung beschränkt sich aufs Bergland und die Alpensüdseite und geht deutlich zurück. Die Temperatur legt zu.
Die großräumige Druckverteilung zeigt einen Keilvorstoß in Richtung Skandinavien:

 

Ein flacher, in die Höhenströmung eingebetteter, Höhentrog lässt am So die Schauer- und Gewitterneigung wieder aufleben.

Zu Beginn der neuen Woche ändert sich an der Großwetterlage über Europa wenig.
ME verbleibt an der Vorderseite eines Troges über dem Nordostatlantik im Einflussbereich eines Rückens, dessen Achse sich von der Iberischen Halbinsel über WE nach Skandinavien erstreckt. Der Mo bringt  an der Rückseite des durchgeschwenkten Troges noch angenehm temperiertes Rückseitenwetter (Beitragsbild).

Die beginnenden Hundstage (ab Di, 23. Juli) werden ihren Namen gerecht. Subtropische Warmluft hat große Teile von WE/ME erreicht:

 

Die GWL weist eine omegaähnliche Druckstruktur auf, wobei aufgrund der hohen Dynamik am Atlantik das  Ablaufdatum nach dem amerikanischen GFS-Modell bereits erkennbar ist. Nach den letzten Modellsimulationen dürfte ein forscher Vorstoß der nördlichen Frontalzone bis ME im Verlauf der kommenden zweiten Wochenhälfte das Skandinavienhoch abschnüren, und die kurze Hitze mit einer Gewitterfront beenden.
Das europäische EZ-Modell von gestern (heutiger Modelllauf noch nicht verfügbar) tendiert im Gegensatz dazu zu einer längeren Hitzewelle.

Aktualisierung folgt.

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