Das Mittelmeertief, das das Wochenendwetter wolkenverhangen, windig (Südföhn), trüb und teils feucht gestaltete, bestimmt auch heute Di noch den Wettercharakter. Mit südl. Höhenströmung steuert es Wolken und mitgeführten Saharastaub über die Ostalpen:
Quelle: GSA
Morgen Mi verlagert es sich unter gleichzeitiger Abschwächung weiter nach S und es verliert langsam seinen Einfluss auf die Ostalpen. Im Bodendruckfeld steigt der LD. Die Wolkendecke bekommt Lücken und vor allem im W und S wird es zeitweise recht sonnig. Die Luftschichtung bleibt allerdings instabil, sodass sich mit der Sonneneinstrahlung über dem Bergland Quellwolken und lokale Schauer bilden.
In weiterer Folge versucht das Subtropenhoch mit einem Rücken, der sich von der Iberischen Halbinsel in Richtung ME erstreckt, eine Brücke zum Hochdruckgebiet über Skandinavien/Baltikum zu bilden. Eine Tiefdruckrinne im 500hPa-Geopotentialfel, die sich vom Tief bei Island bis zur Ukraine erstreckt, verhindert jedoch eine Stabilisierung. Von Do bis zum Wochenende kündigt sich ein leicht durchwachsenes und mildes Aprilwetter an. Zur Sonne mischen sich Quellwolken; die lokale Schauerneigung über dem Berg- und Hügelland ist Do und So größer; Fr und Sa bleibt es oft trocken.
Exemplarisch die simulierten Karten mit der Geopotential-/Druckstruktur für Do und Sa vom aktuellen GFS-Modelllauf:
Wie geht es kommende Woche weiter?
Die Blockinglage dürfte bestehen bleiben. Das Skandinavienhoch dehnt sich nach W bis Grönland aus. An seiner langen Südflanke tummeln sich Tief´s vom NA über ME bis Westrussland. Eine High-over-Low-Lage kündigt sich an, wobei im Ostalpenraum voraussichtlich der zyklonale Einfluss die Oberhand behält:



