Hochdruckwetter mit Sonne und täglicher Erwärmung dominieren bis Sa. Der in meinem letzten Analysebeitrag erwähnte Kaltluftvorstoß erfolgt etwas weiter im O, sodass der Ostalpenraum nur in abgeschwächter Form betroffen ist. Es bleibt für die Jahreszeit über den Mittelfristzeitraum hinaus aber relativ kühl.
Es kühlt ab So zwar merklich ab, der antizyklonale Einfluss bleibt aber zunächst vorherrschend.
Da die Luftmasse sehr trocken ist, muss zu kommenden Wochenbeginn einerseits in prädestinierten windgeschützten Tallagen wieder mit Bodenfrost gerechnet werden, andererseits ist mit der Sonne ein starker Temperaturanstieg im Tagesverlauf zu erwarten.
Modellübergreifend wird über den Monatswechsel hinaus die Fortsetzung der Atlantikblockade simuliert. Dabei soll sich das blockierende Hochdruckgebiet mit seinem Kern in den letzten Apriltagen im Seengebiet nördl. von Schottland positionieren und mit einem Keil nach Nordskandinavien erstrecken. Im Gegenzug dehnt sich ein Trog des Tiefs über Russland in Richtung ME aus. Aus S drückt gleichzeitig feuchtmilde Luft gegen die Alpen:
Der Ostalpenraum könnte in weiterer Folge zur Kampfzone der unterschiedlichen Luftmassen mit unbeständigem Wettercharakter werden. Einer tendenziell trockeneren aber kühlen Alpennordseite, würde eine feuchtere Alpensüdseite mit nennenswerten NS-Mengen gegenüberstehen.

