Dem Altweibersommerhoch folgen Kaltfront am Do und anschließend eine unbeständige WNW-Lage

Die Hochdruckdominanz mit recht milden Temperaturen dauert in den Ostalpen noch bis Mi an. 
Ein kleinräumiger KLT (Kaltlufttropfen) eines schwachen Höhentroges der Frontalzone (siehe letzter Analysebeitrag) tropft heute Mo nach S ab und labilisiert die Luftmasse im W (V, T). Während im westl. Bergland der heutige Wettercharakter von konvektiv durchsetzter Regen geprägt ist, bleibt es im O und S weitgehend trocken bei Sonne und Schleierwolken.                                                                                                                                                               


Di/Mi
überwiegt noch schwacher Hochdruckeinfluss. 

Im Laufe des Do quert eine atlantische Kaltfront, induziert ein Oberitalientief und leitet de angekündigten Wetterwechsel zu kühlerem und unbeständigem Herbstwetter ein:

 

Hinter der Kaltfront stellt sich ab Fr eine zügige WNW-Strömung mit herbstlichem Temperniveau und etwas Schnee auf höheren Bergen ein. Dabei überwiegen im Nordstau oft die Wolken. Das zonale Zirkulationsmuster dürfte am kommenden Wochenende anhalten. Die genaue Ausgestaltung des Wetterablaufes, wie die zeitliche Abfolge von Fronten mit Niederschlägen und Zwischenhochs, ist noch offen:

 

Ab nächsten Wochenbeginn könnte ein Keil des Azorenhochs für Wetterberuhigung sorgen. Dies ist aber noch keine belastbare Prognose, sondern der von mir abgeleitete Trend aus der Zusammenschau der verschiedenen Wettermodelle.

Update folgt!

 

2 Kommentare zu „Dem Altweibersommerhoch folgen Kaltfront am Do und anschließend eine unbeständige WNW-Lage“

  1. Siehst du eine niederschlagsreichere Phase kommen? Wie groß ist das Jahresdefizit bis dato in Theneberg? Gruß Oliver

    1. An meiner Messstation in Thenneberg, die ich seit 2013 betreibe, fehlen auf die durchschnittliche NS-Menge bis Anfang Oktober gut 200mm!
      Bis Mitte Oktober erwarte ich, abgesehen von den Nordstaulagen, keinen nennenswerten NS.
      Allerdings sind die Chancen für einen zwar milden, aber feuchten Winter deutlich erhöht. Das Zusammentreffen des Wetterphänomens El-Nino und die Westphase der QBO dürfte häufiges Westwindwetter mit atlantischen Fronten bewirken.

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