Dem föhnigen Herbstwetter zum Oktoberausklang folgt ein unbeständiger Novemberbeginn

Nach Passage einer schwachen Front, die gestern das sonnige  Herbstwetter durch hohe Bewölkung unterbrach, gelangen die  Ostalpen zwischen einem atlantischen Sturmtief mit Kern südlich von Island und einem Hochdruckgebiet mit Zentrum über den Karparten in einer milden und trockenen SW-lichen Grundströmung. Heute Mi und morgen Do überwiegt ein ruhiger, milder, trockener und sonniger Wettercharakter. Allfällige Nebelfelder lösen sich vormittags auf. 

 

Exemplarisch die Geopotential-/Druckstriktur des aktuellen GFS-Modelllaufes für morgen Do:

 

Mit langsamer Annäherung des atlantischen  Tiefdruckgebiets steilt die Strömung ab Fr auf und es wird föhnig. Gleichzeitig verlagert sich das Hochdruckgebiet im O in Richtung Russland. 
Während der Fr noch verbreitet sonnig verläuft, muss am  Wochenende im äußersten SW mit beginnendem Wolkenstau gerechnet werden. An der Alpennordseite und im O bleibt es mit hohen Wolkenfeldern und teils auffrischendem föhnigem Wind beim freundlichen und milden Herbstwetter.

Exemplarisch die Geopotential-/Druckstriktur des aktuellen GFS-Modelllaufes für Sa:

 

Am kommende Wochenbeginn und damit dem Start in den November erfolgt eine nachhaltige Wetterumstellung. Das eingangs erwähnte atlantische zentrierte Sturmtief ist zu einer komplexen und „unaufgeräumten“  Tiefdruckzone mit 4 erkennbaren Kernen mutiert. Der atlantische  Tiefdruckeinfluss weitet sich bis ME aus. Auch wenn die Erfassung dieses Tiefdruckkomplexes für die Wettermodelle eine große Herausforderung sind, ist das Potential für ein Starkwinderreignis im Bereich GB, Benelux und den nördlichen Teilen von  D  vorhanden.

Exemplarisch die Geopotential-/Druckstriktur des aktuellen GFS-Modelllaufes für kommenden Mo, Allerheiligen

 

Im Ostalpenraum  dreht der Wind vorübergehend auf W und frischt dabei auf, ehe am Di, Allerseelen, der Föhn an der Vorderseite einer Randtiefentwicklung über dem Golf von Genua (siehe obige Karte) nochmals auffrischt. 

Ab Mitte kommender Woche soll sich dann endgültig unbeständiges und zunehmend kühles Tiefdruckwetter durchsetzen. Im Bergland und möglicherweise auch in den höheren Alpentälern wird der erste größere Wintereinbruch wahrscheinlich.

Exemplarisch die Geopotential-/Druckstriktur des aktuellen GFS-Modelllaufes für kommenden Mi:

 

Aktualisierung folgt!

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