Alle Beiträge von Franz

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Schitour auf den Göller

Sturm FELIX, der von vergangenen Freitag bis Samstag – begleitet von ungewöhnlich warmen Luftmassen subtropischen Ursprungs – über NÖ fegte, hat dem Schnee bis in die Gipfelregionen stark zugesetzt. Nur oberhalb von 1000m hat sich eine dünne Schneedecke gehalten, die nach dem Temperatursturz vom Sonntag heute zu Betonschnee gefroren war. Auf der harschigen Oberfläche lagen je nach Exposition bis zu 25 cm Pulverschnee der Kaltfront.
Am Göller fand ich heute trotz der geringen Mächtigkeit der Schneedecke ganz brauchbare Verhältnisse vor    🙂

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ELON und FELIX………….die Auswirkungen im oberen Triestingtal

In den letzten Analysebeiträgen  habe ich die Orkantiefentwicklungen am Atlantik und das resultierende Sturmerreignis in unserem Gebiet ausführlich behandelt.
Genau genommen handelte es sich um die Ausläufer von zwei Orkantiefs (namentlich ELON und FELIX), die uns Fr,09.01. und Sa,10.01. überquerten.   Bei uns hat sich die Warmfront von FELIX, die gestern Sa für Temperaturrekorde sorgte, in der Nacht von Fr auf Sa über die abziehende Kaltfront von ELON geschoben und für eine lückenlose Fortsetzung der stürmischen Verhältnisse gesorgt.
Heute können wir auf ein mit 2 Tagen ungewöhnlich lang andauerndes Sturmereignis  zurückblicken, das zum Glück im oberen Triestingtal keine nennenswerten Schäden verursacht hat.

Nachfolgend ein paar Bilder von Sa, 10.01. als Dokumentation des Wetterereignisses.

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Kalt-warm-kalt und stürmisch

Das seit Tagen von den Wettermodellen simulierte Sturmereignis ist im Kurzfristbereich angelangt und wird auch bei uns für ruppige Tage sorgen und unterhalb 800m die herrliche Winterlandschaft wieder in ein grünes Erscheinungsbild verwandeln.

Das nördl. Alpenvorland, der Alpenostrand und insbesondere exponierte Höhen- und Kammlagen, wo der Sturm zeitweise Orkanstärke erreichen wird, sind die hauptbetroffenen Gebiete.

Nach Analyse der letzten Modellrechnungen erwarte ich für meine Gegend folgende Sturmspitzen in Böen:

Triestingtal:  100 km/h
Buchberg/Wienerwald: 130 km/h
Hocheck: 150 km/h
Schneeberg:  180 -200 km/h

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Kurze Wetterberuhigung gefolgt von stürmischem Westwindwetter

Die ergiebigen Schneefälle im östlichen Nordstau vom Toten Gebirge bis zum Schneeberg  gehen bis morgen früh zu Ende, wobei die Intensität in der  Nacht nachlässt. Dabei sind in den genannten Gebieten nochmals 20cm-30cm Neuschnee begleitet von starkem Wind zu erwarten.
In Summe sind etwa in den Gutensteiner Alpen in den letzten Tagen oberhalb 1000m über 75cm Neuschnee gefallen.
In den Tälern bei Temperaturen um den Gefrierpunkt hoher Nassschneeanteil und deshalb deutlich weniger mächtige Schneedecke  (aktuelles Beitragsbild; Mo, 19:00).

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Potential für ein extremes Sturmereignis zum Ende der ersten Jännerdekade

Auf die polseitigen Umwälzungen von Kaltluftmassen nach NO-Kanada und in weiterer Folge über Neufundland auf den Atlantik habe ich am Ende eines Reports vom 1.1. schon hingewiesen.
Über dem warmen Atlantik werden dabei Tiefdrucksysteme induziert, die mit einem Kerndruck von bis zu 940hPa über Island nach Skandinavien wandern. Im Süden hält derzeit ein sehr potentes Azorenhoch dagegen, sodass es vor der europäischen Atlantikküste zu enormer Isobarendrängung kommt (siehe exemplarisches Beitragsbild). Sturm/Orkan, der auch das Festland bzw. ME erreicht, ist zu befürchten.

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Sturm, massig Neuschnee im Nordstau, Sonne zum Feiertag

Aktuell ist im oberen Triestingtal bei frostigen Tempeaturen im Tal und höhenmilder Luftmasse ein farbenprächtiger Morgenhimmel zu beobachten (Beitragsbild).

Der weitere Wetterablauf bis zum Dreikönigstag am 6.1. gestaltet sich alles andere als langweilig.
Die Schneedecke leidet zwar bis in mittlere Höhenlagen unter den derzeit im Ostalpenraum lagernden milden Luftmassen, das wird sich aber – zumindest in der Osthälfte Österreichs – in den kommenden Tagen ändern.

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