Wochenprognose: Intakter Polarwirbel bis in die Stratosphäre lässt dem Winter keine Chance

Nach dem kühlen, aber nur mit homöopathischen Mengen an Schnee versehenen Wetterabschnitt der letzten Tage (Bilder nachfolgend am Beitragsbeginn) folgt für Winterfreunde eine deprimierende Woche: ungewöhnlich mild (vor allem auf den Bergen und den Föhntälern nördlich des Alpenhauptkammes) und kaum NS.   Noch erkenne ich keine Indizien, dass sich an diesem Zustand bis Weihnachten etwas nachhaltiges ändert. … Continue Reading ››

Höhenwarme Luftmassen statt winterlichem Wetter

Die aktuellen -7 °C an meiner Messstation in Thenneberg mögen zwar an Winter errinnern, der Eindruck täuscht jedoch. Bei näherer Betrachtung der gemittelten Temperaturkurve der Ensembles des  amerikanischen GFS fällt mir nur der Vergleich mit einem an Grippe erkrankten Menschen ein: hohes Fieber (= viel zu hohe Temperatur)! Kränkelnd mit leicht erhöhter Temperatur verlaufen noch … Continue Reading ››

Wochenprognose: Der winterlichen Inversionslage folgt eine unbeständige Westwetterlage

Bis auf weiteres gibt es nur "Berglandwinter", auch wenn es gegen Mitte der Woche vorübergehend abkühlt und sich einige Flocken bis ins Flachland verirren können. Zonale Zirkulation mit weit im N verlaufender Frontalzone hat sich in den letzten Tagen eingestellt. Die Hochdruckbrücke mit winterlicher Inversionlage im Alpenraum wird mit der Verlagerung der Frontalzone nach S heute … Continue Reading ››

Inversionwetterlage im Oberen Triestingtal

Temperaturabnahme mit der Höhe gilt als als Normalzustand einer atmosphärischen Schichtung. Von einer Inversionswetterlage (Inversion=Umkehr) spricht man, wenn die Temperatur mit der Höhe zunimmt. Im Gegensatz zur üblichen Schichtung lagert am Boden die schwere Kaltluft und darüber liegt die leichtere Warmluft. Inversionswetterlagen treten bei Hochdrucklagen, bevorzugt im Spätherbst und Frühwinter auf, wenn die Sonnenstrahlung am … Continue Reading ››

Schneeberg vor dem Eintreffen warmer Luftmassen

Nichts Neues, aber immer wieder faszinierend  🙂 Wenig Schnee für Anfang Dezember, aber bizarres Raueis ................ ........... so präsentiert sich heute der Schneeberg bei durchwegs frostigen Temperaturen, glasklarer trockener Luftmasse und windschwachen Bedingungen.   Bereits bei der Ankunft in der Morgendämmerung erkenne ich die bescheidenen Schneemächtigkeit:   Sonnenaufgang während des Anatiegs: Continue Reading ››

Winterprognose 2019/2020

Betrachtet man die Langfristmodelle der anerkannten Meteodienstleister, so gibt es keinen Zweifel über den Verlauf des heute begonnenen meteorologischen Winters im Alpenraum: mild und feucht. Unisono kommen die auf Hochleistungsrechner basierenden meteorologischen Langfristmodelle zu diesem Ergebnis. Dass in Zeiten des anthropogen verursachten Klimawandels mit einem Temperaturanstieg von 2 K (deutlich über dem Mittel von 1 K global) … Continue Reading ››

Wochenprognose: Zonalisierung der GWL mit Aufbau einer Hochdruckbrücke

Der morgige beginnende meteorologische Winter macht sich nur sehr "schaumgebremst" bemerkbar. Auch wenn es aktuell (07:00) im Oberen Triestingtal bis ins Tal nass schneit, die Schneemengen werden bis Wochenanfang eher homöopathischer Natur sein. Danach dominiert Hochdruckeinfluss. Nach dem ungewöhnlich warmen November reicht es wenigstens zu einer deutlichen, in den Niederungen nachhaltigen,  Abkühlung.  Die Einschätzung für den … Continue Reading ››

Saharastaub und Bodenfrost

Auch der gestrige Di bot im Triestingtal das gewohnte Bild: Nebel in der feuchten kühlen Grundschicht, Sonne und sehr milde Temperaturen oberhalb der Inversion in ca. 800m. Im Gegensatz zum Mo war allerdings die Fernsicht durch advehierten Saharastaub stark getrübt und an der Inversionsgrenze gab es erstmals seit langem wieder bodenfrosttaugliche Temperaturen. Nachfolgend ein paar Eindrücke vom Hocheck:   Continue Reading ››

Ein Kaltstart des Winters wird immer konkreter

Der meteorologische Winter umfasst die Monate Dezember bis Februar. Derzeit ist vom Winter, wie in meiner Wochenprognose beschrieben,  noch nichts zu merken. Zum Monatswechsel sinkt die Temperatur aber rasch auf ein frühwinterliches Niveau ab. Diese Entwicklung, ausgelöst von einer Aufwölbung des Azorenhoch am Nordatlantik und eine Drehung der Strömung über ME auf NW (Sa) und … Continue Reading ››

von Franz Zeiler