Wochenprognose: Die Hundstage beginnen mit einer stabilen hochsommerlichen Omegalage

Labile und hochsommerlich warme Luftmassen erreichen heute Sa den Ostalpenraum. Über dem Bergland und im SW entstehen im Laufe des Tages wieder verbreitet Gewitter.
Eine schwachen Störung labilisiert am morgigen So die Luftschichtung zusätzlich. Mit Schauern und Gewittern ist beginnend von der Alpennordseite im Tagesverlauf verbreitet zu rechnen. Der Schwerpunkt verlagert sich bis zum Abend in den SO. Die Temperatur geht mit der Bewölkung nur unwesentlich zurück; es wird drückend schwül.
Mit NW-licher Strömung erreicht am Mo der hohe  Wolkenschirm einer Warmfront und gleichzeitig warme stabile Luft die Ostalpen.  Die labile gewitteranfällige Luftmasse wird zur Alpensüdseite abgedrängt.
Ab Di, dem Beginn der Hundstage, sorgt eine breite Aufwölbung des Subtropenhochs über dem Alpenraum bis Skandinavien für eine omegaähnliche GWL. Warmes bis heißes, stabiles, hochsommerliches Hochdruckwetter bestimmt die Folgetage der kommenden Woche. Einzelne Wärmegewitter beschränken sich auf das SW-liche Bergland. Dabei sind die höchsten Temperaturen anfangs im W zu erwarten, da der  O Österreichs an der Ostflanke der Omegastruktur zunächst in einer schwachen nördlichen Strömung verbleibt:

 

 

Die Hundstage beginnen am 23. Juli und Enden am 23. August . Als meteorologische Wettersingularität stellen sie im langjährigen Mittel die heißeste Zeit des Sommers dar. 

 

Die Omegastruktur ist bis ins Jetstreamniveau ausgebildet, was für hohe  Stabilität der Druckstruktur spricht:

 

Die Omegastruktur und damit die Hitzephase hat nach den gängigen Wettermodelle, wie es das europäische Modell schon Mitte der Woche berechnete,  auch am kommenden Wochenende noch Bestand. Das flankierende Höhentief im O schwächelt jedoch. Damit gerät die Taille des Omegas, die genau über den Alpen liegt und die schwächste Stelle des Hochdruckwetters darstellt, aus W unter Bedrängnis. Bei weiterhin hochsommerlichen Temperaturen wird labile  Luft die Gewittertätigkeit in den Ostalpen wieder aufleben lassen. Ein Vorstoß der Frontalzone bis Österreich, wie es das amerikanische GFS-Modell noch Mitter der Woche simuliert hat, ist jedoch (noch) nicht zu erwarten.

Exemplarisch die von GFS simulierte Geopotential-/Druckstruktur mit meinen eingezeichenten Wettersymbolen für nächsten Sa:

 

Aktualisierung folgt!

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