Weiterhin spätsommerlich warm, Hurrikan Helene bedroht die Azoren

Während am Atlantik die Hurrikansaison voll eingesetzt hat, setzt sich im Alpenraum das (spät-)sommerliche warme, aber nicht ganz beständige Wetter  bis über das Wochenende hinaus fort. 
Hochdruckeinfluss bei sommerlichen Tmax und hohen Wolkenfeldern (Cs/As; vor allem heute Di) herrscht bis morgen Mi. An der Vorderseite einer sich nähernden schwachen Kaltfront wird es am Do deutlich labiler mit mehr Wolken und vor allem im Bergland mit Schauern und Gewittern. Die Kaltfront sorgt am Fr für einen unbeständigen Wettercharakter mit Regenschauern und lokalen Gewittern, die im Tagesverlauf auch das östliche Flachland erreichen. Am Sa liegt die Kaltfront bereits südlich der Alpen, im N und O setzt sich zunehmend sonniges Rückseitenwetter durch. Ab So wird ein Zwischenhoch wetterbestimmend. Details folgen!

Der Blick auf den Atlantik:

 

Aktuell tummeln sich dort 3 Hurrikane (Beitragsbild, Quelle: NOAA).

Vor allem FLORENCE, mittlerweile zu einem Major Hurrikan der Kat 4 hochgestuft, weist bei seinem vorhergesagten Landfall an der der SO Küste der USA am Do hohes Schadenspotential auf.
ISAAC, derzeit noch als Tropensturm eingestuft, wird bei seiner weiteren Zugbahn nach W Hurrikan Kat 1 erreichen und die Kleinen Antillen überqueren.
Interressant für die nördliche Frontalzone und damit zumindest indirekt für unser Wetter dürfte Hurrikan HELENE werden. HELENE bleibt am offenen Atlantik, schlägt aber nach den letzten Berechnungen einen Haken nach N, gewinnt über den recht warmen Meerwasser noch an Stärke und könnte, sofern die momentanen Berechnungen eintreffen, in der Nacht zum So die Azoren überqueren oder zumindest streifen:

 

 

Bei der weitere Verlagerung  wird HELENE mitsamt der energiereichen Warmluftmasse in die Zirkulation eines atlantischen Sturmtiefs eingebettet und im Gradientenfeld zum blockierenden Rücken über ME in Richtung europäisches Nordmeer gelenkt. Dabei wird das System nach derzeitigen Berechnungen des amerikanischen GFS als außertropisches Tief GB, die Nordsee und Teile Skandinaviens beeinflussen :

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