2 Gedanken zu „Obstblüte im Oberen Triestingtal (O)“

  1. So wunderschön die Blütenpracht auch sein mag, es gibt einen Hacken dabei. Laut Experten ist es das dritte Mastjahr in Folge. Normalerweise gibt es nur alle 7-11 Jahre ein solches. In früheren Zeiten trieben die Menschen ihre Nutztiere in die Wälder um die reichlichen Früchte wie Eicheln oder Bucheckern zu nutzen. Solche Mastjahre sind ein enormer Stress für Bäume und Sträucher. Angeblich gibt es schon durch Stress verursachte Schäden im Wurzelbereich. Laut Experten ein alarmierendes Zeichen. Vor allem stressen Trockenheit und Frost die Pflanzen. Bei mir hat sich die Ns-Menge auf 48 mm im Jahr 2020 erhöht! L.G.

    1. Servus Helmut,
      Taktgeber der Mastjahre ist nach einer Studie von Wissenschaftlern der Universität Neapel die NAO (nordatlantische Oszillation). Die NAO hat demnach einen großen Einfluss nicht nur auf das europäische Klima- und Wettergeschehen, sondern auch auf die Samenproduktion von Waldbäumen. Mastjahre traten, wie du schreibst, in der Vergangenheit in Abständen von mehreren Jahren statt. Hängt auch von der Baumart ab. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich durch den rasanten anthropogen verursachten Klimawandel diese Zyklen nun ändern.
      Was mich aber interessieren würde, was die Obstblüte mit einem Mastjahr zu tun?
      Ich wünsche dir im Mai ein paar Mittelmeer-/Balkantiefs 😉
      LG, Franz

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