Der Winter tut sich schwer

Keine Kaltluft, kein Schnee bis ins Flachland …….. das ist die Kurzbeschreibung des Wetters bis Weihnachten. Erst zu den Weihnachtsfeiertagen kündigt sich eine langsame Wetterumstellung an. Deutlich kälter wird es dabei auf den Bergen, Chance auf Schnee sehe ich aber nur in höheren Lagen. In den Niederungen – insbesondere im Flachland des O – wird es bestenfalls nasskalt, d.h. vom Temperaturempfinden kein Unterschied zu den kommenden Tagen. Bis ins Flachland schneetaugliche Kaltluft ist und bleibt auf Distanz. 

 

Bis zum Wochenende bleibt es bei der ruhigen Inversionslage mit feuchtkühlen, zu Nebel und Hochnebel neigenden Luftmassen in den Niederungen und recht milder, von der Grundschicht entkoppelter  Luft aus SW auf den Bergen und den Föhntälern der Alpennordseite. Oberhalb der Inversion trifft man auf reichlich Sonne, an und knapp unterhalb der Inversionsgrenze auf Raueisbildungen (Beitragsbild).

 

An der Vorderseite eines sich langsam annähernden Atlantiktroges verstärkt sich zu Beginn kommender Woche die Warmluftzufuhr begleitet von hohen Wolken. Vor allem über der Grundschicht wird es noch milder: 

 

Bei Durchmischung der Luftmasse  könnten Mitte der Woche und am Hl. Abend vor Eintreffen einer Front im Donauraum und im östlichen Flachland milde 10 °C erreicht werden.

Die Weihnachtsfeiertage und darüber hinaus überwiegt nach den letzten Simulationen (sowohl GFS als auch EZ) zyklonal geprägtes Wetter. Der oben erwähnte Atlantiktrog erstreckt sich bei positiver Achsneigung von Skandinavien über das nördl. ME und WE bis zur Iberischen Halbinsel. Eine LMG (Luftmassengrenze) liegt an der Trogvorderseite und verlagert sich nur langsam nach O:

 

In den Ostalpenraum gelangen zwar in weiterer Folge mit der weitern Ostverlagerung des Troges nach den aktuellen Simulationen Luftmassen  polaren Ursprungs, diese haben sich auf ihrem weiten Umwege über den NA allerdings stark erwärmt, sodass es für Schnee im Flachland nicht reichen dürfte.

Ob sich der Winter zum Jahreswechsel durchsetzen kann, werde ich in der nächsten Wochenprognose näher beleuchten.

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