Wochenprognose: Hohe Persistenz der flachen Druckverteilung mit unbeständigem Wetterchrakter

Das kurze Zwischenhoch, das derzeit im Oberen Triestingtal die Obstblüte prächtig erstrahlen läßt (Beitragsbild, Fotostrecke demnächst!), wird heute Sa von W abgebaut. ME befindet sich ab morgen So unter einem breiten Geopotentialtrog, der sich von NO-Europa über ME bis in den Mittelmeerraum erstreckt. Im Geopotentialfeld herrschen gradientenschwache Bedingungen (wenig Wind) bei relativ kühler Luftmasse.  Dadurch ist die Luftschichtung leicht instabil. Auch wenn im Bodendruckfeld leicht antizyklonale Verhältnisse anzutreffen sind, muss in der potenziell instabilen Luft im Tagesgang mit Quellwolken inkl. Schauern und einzelnen Gewittern gerechnet werden.
Die GWL zeigt hohe Persistenz, sodass sich in der kommenden Woche nicht viel an der Geopotential-/Druckkonstellation und dem Wettercharakter ändern wird.

 

Exemplarisch die Geopotential-/Druckstruktur für Wochenbeginn vom aktuellen GFSA-Modelllauf:

 

Ob sich die GWL zum nächsten Wochenende ändern wird, ist noch sehr unsicher. Einerseits simulieren die Wettermodelle die Annäherung  kalter Luft polaren Ursprungs aus N, andererseits wird an der Vorderseite eines Cutoffs über dem westl. Mittelmeer feuchtwarme Luft in Richtung Alpen gesteuert.

Es dürfte aber unbeständigen, nur mäßig warm und beim gradientenschwachen Wettercharakter bleiben.

Die simulierten Geopotential-/Druckstrukturen für nächsten Sa:

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