Der (Früh-)sommer hält Einzug

Die Regenmengen der zwei Adriatiefentwicklungen (So und Di auf Mi) mit Vb-ähnlicher Zugbahn an meiner Messstation in Thenneberg betrugen aufsummiert fast 80mm (30mm am So, knapp 50mm Di/Mi). Da das Triestingtal von konvektiven Einlagerungen (Schauer/Gewitter) verschont wurde und der Regen durchwegs in stratiform fiel, wurde dieser von den Böden gut aufgenommen und die Triesting erreichte „nur“ ein annähernd einjähriges Hochwasserereignis (HQ1).
Wie bereits in der Mitte meines letzten Beitrags kurz beschrieben, wird das bevorstehende Wochenende frühsommerlich.
Der heutige Do verläuft noch weitgehend bewölkt und mit N-Wind kühl aber bereits meist trocken.
Wechselhaft gestaltet sich der morgige Fr bei deutlich ansteigenden Temperaturen und Winddrehung auf SO am Nachmittag.
Sa/So werden allfällige Morgennebel am Vormittag rasch der Sonne Platz machen. Nachmittags entstehen zwar vor allem über dem Relief und im O Quellwolken, lokale Schauer bleiben aber die Ausnahme. Bei SO-lichem Wind betragen die Tmax in den Niederungen frühsommerliche Werte (>20°C).
In dieser Gangart mit potenziellen Sommertagen geht es in der kommenden Woche weiter. Bei flacher Druckverteilung begünstigen die feuchten Böden und eine labile Luftschichtung die Ausbildung konvektiver Entwicklungen an den Nachmittagen!

 

Die beiden nachfolgenden Karten zeigen exemplarisch die simulierte Geopotential-/Druckstruktur für kommenden Mo und Do vom aktuellen GFS-Modelllauf. Die Zyklonalität im Geopotentialfeld über dem Mittelmeerraum soll nun deutlich abnehmen. In der dritten Maidekade dürfte eine nachhaltige Wetterumstellung zu einem (früh-)sommerlichen Wettercharakter mit flacher Druckverteilung erfolgen:

 

Ensembles der letzten 4 GFS-Modellläufe für den Gitterpunklt „Oberes Triestingtal“:

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