Archiv der Kategorie: Aktuelles / Erlebnisberichte (Berichteblog)

Ex-Hurrikan GONZALO´s Hinterlassenschaft am Schneeberg

Die Kaltfront des Sturmtiefs (Ex-Hurrikan GONZALO) fegte am vergangenen Mittwoch als Schneesturm mit über 200km/h über die exponierte Hochfläche des Schneeberg. Gräben, Mulden und Leehänge wurden dabei  bis knapp 1200m schon recht gut mit Schnee befüllt.
Am Donnerstag lag das Sturmtief  über dem Balkan und steuerte eine Okklusion mit feuchtmilder Mittelmeerluft aus NO  mit starken Niederschlägen gegen den Alpennordrand und den Osten. Die Schneefallgrenze stieg am Schneeberg auf Gipfelniveau. Der Regen fror oberhalb 1700m auf dem unterkühltem Schnee zu bizarren Eisskulpturen, die in der sehr trockenen  Luftmasse unter wolkenlosem Himmel trotz Sonne konserviert werden.
Die „Besichtigung“ heute war sehr beeindruckend und erinnerte mich sehr an die Verhältnisse nach dem Sturmtief XAVER im vergangenen Dezember.

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GONZALO: Die Entstehung, der lange Weg und sein Abgang

Für mich waren die letzten 10 Tage einer der spannendsten Wetterabschnitte in diesem Jahr.
Das bevorstehende ruhige  Herbstwetter lässt momentan  keine interessanten Wetterentwicklungen  bei uns erkennen.
Das schafft Zeit für einen Nachbetrachtung  des   Hurrikan    GONZALO         🙂

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Nächtlicher Frontdurchgang im oberen Triestingtal

Der Wetterumschwung mit einer markanten Kaltfront hat sich schon seit Tagen als Relikt des Ex-Hurrikans GONZALO abgezeichnet und wurde von den Wettermodellen sowohl von der Intensität, als auch vom Timing gut erfasst.
Im oberen Triestingtal (Altenmarkt/Thenneberg) ist die Kaltfront um 00:35 mit starken Windgeräuschen, kurzem Starkregen und entferntem Geblitze eingetroffen und rasch und überraschend „sanft“ durchgezogen. Das zugehörige schmale und an der Vorderseite stark abgegrenzte Niederschlagsband ist im Beitragsbild oben gut ersichtlich.

Die Front brachte hier nur 4,6mm/m2  Regen und Gott sei Dank keine Sturmschäden.

In exponierten Höhenlagen, wie etwa der Hohen Wand, wurden Windspitzen von kapp 100 km/h gemessen; Orkanböen gab es dagegen lt. Radiomeldung an einer Messstelle nördl. des Triestingtals im Wienerwald mit  151km/h (vermutlich Buchbergwarte).

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WELCOME !

Exactly 140 days ago, on Juni 1,   these websites have gone online. Time for a short  résumé.
An evaluation of the statistics data shows , that daily visits have continously increased.
At the beginning,  in average  50 daily visitors were counted; currently there are about 250 daily visits from countries all over the world:

77%……………………..Austria
10%……………………..Germany
8%……………………….USA
5%……………………….different international countries

Due to this fact my today´s report is written in English   🙂

First of all, many thanks for your interest. I´m trying to continue in writing sophisticated articles dealing with weather forcasts and climate themes as well as publishing  photo sequences of my mountaineering adventures.
If you have any suggestions for improving my weathersites, please let me know!

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Überschreitung Hochkalter mit Blaueisgletscher

Der dritte Tag meines Kurzurlaubs in der Berchtegadener Bergwelt führte mich von Hintersee in das mit riesigen Felsblöcken übersäte Blaueiskar. In seinem oberen Teil liegt der nördlichsten Gletscher der Alpen, das Blaueis. Der Weiterweg überwindet westseitig eine Wandstufe und erreicht über einen aussichtsreichen Grat den Gipfel des Hochkalters.
Über das Ofental gelangte ich nach einem langen Abstieg zum Ausgangspunkt zurück.

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Watzmannbesteigung

Nachdem ich bei meiner gestrigen Bergtour den Watzmann mit seiner Ostwand und dem Grat, der seine Gipfel (Hocheck, Mittelspitze, Südspitze) verbindet, immer im Blickfeld hatte, war der Plan für den heutigen Tag rasch festgelegt:  die Besteigung der Mittelspitze, dem höchsten Punkt mit 2713m.

Mit dem Mountainbike ging es bis hinter die Kührointalm; der Weiterweg führte über die Falzalm, das Watzmannhaus auf das Hocheck, dem nördlichen Gipfel des Watzmanngrates. Von dort erfolgte auf einem teilweise luftigen aber gut versicherten Grat die Überschreitung zur Mittelspitze.

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