Wochenprognose: Weiterhin abwechslungsreiches Atlantikwetter (GWL Wz) mit Spätwinterintermezzo zur Wochenmitte

Die festgefahren Großwetterlage West-zyklonal (GWL Wz) setzt sich bis zum meteorologischen Winterende fort und dauert voraussichtlich auch in der ersten Märzdekade an.

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Spätwinter vs. Vorfrühling

Meteorologisch und kalendarisch  befinden wir uns noch im (Spät-)winter. Der Blick in die Natur vermittelt unverkennbar den Eindruck, das phänologisch der Vorfrühling bereits Fuß gefasst hat. Die viel zu milden Westwetterlagen sind wie ein ausgebreiteter Teppich für den Frühling und „Gift“ für einen nachhaltigen winterlichen Wetterabschnitt in den Niederungen.

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Wochenprognose: Zonale Zirkulation behält die Oberhand

Der Verlauf der Frontalzone  verlagert sich etwas nach N, wodurch die Ausprägungen von Wind und NS die Alpen abgeschwächt erreichen.

Am Wochenende bis weit in den Mo hinein bestimmt an der Vorderseite des extrem stark ausgeprägten Orkantiefs VIKTORIA bei Island eine trockene und zunehmend milde WSW-Strömung mit hohem Wolkenschleier (aktuelles Beitragsbild aus Thenneberg) das Wetter der Ostalpen:

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Wochenprognose: Enorme Wetteraktivität am Atlantik mit LMG über ME

Wie in einer Zeitschleife ähneln sich aktuell die Wetterabläufe und meine Prognosen. Auf die Ursache bin ich u. a. in meinem letzten Beitrag eingegangen:
der PW (Polarwirbel) ist derzeit in allen Stockwerken außergewöhnlich gut ausgeprägt und zentriert strukturiert.

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Die turbulente und milde Westwetterlage hat nur kurze Pause

Die aktiv dynamische Westwetterlage der letzten Tage mündete nach frühlingshaften Temperaturen, starken Regenfällen mit lokalem Überflutungen und extremen Sturm in ein Winterintermezzo mit ergiebigen Schneefällen in den Nord- und nördlichen Zentralalpen, verbunden mit erhöhter Lawinengefahr.

Die Nordstaulage mit nennenswertem Neuschnee vom Arlberg bis in die NÖ Voralpen hält heute Mi an, ab morgen Do setzt sich bis inkl. Wochenende Hochdruckeinfluss  durch. Möglicherweise die Ruhe vor dem nächsten Sturm.

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Wochenprognose: Fortbestand des zonalen Zirkulationsmusters mit erhöhtem NS-Aufkommen

Der Jänner war auf den Bergen mit einer positiven Temperaturabweichung von 3,6 K über dem langjährigen Mittel von 1981-2010  einer der mildesten Jänner in der Messgeschichte der ZAMG. Durch die Hochdruckdominanz bildeten sich aufgrund der jahreszeitlich bedingten negativen Strahlungsbilanz häufig Inversionslagen aus, woduch der Temperaturüberschuss in der gedeckelten Grundschicht mit 1,6 K deutlich geringer ausfiel (Quelle Jännerbilanz ZAMG).

Hinsichtlich Temperaturen tritt der Februar – zumindest in der ersten Hälfte – in die Fußstapfen des Vormonats. Die Zirkulation bleibt weiterhin zonal geprägt mit Zufuhr milder Atlantikluft (aktuell), kurz Unterbrochen von kühlen Rückseiten (kommende Wochenmitte). Der Unterschied im Wettercharakter ist die deutlich erhöhte Wetteraktivität im Alpenraum. 

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