Wochenprognose: Zonale Zirkulation behält die Oberhand

Der Verlauf der Frontalzone  verlagert sich etwas nach N, wodurch die Ausprägungen von Wind und NS die Alpen abgeschwächt erreichen.

Am Wochenende bis weit in den Mo hinein bestimmt an der Vorderseite des extrem stark ausgeprägten Orkantiefs VIKTORIA bei Island eine trockene und zunehmend milde WSW-Strömung mit hohem Wolkenschleier (aktuelles Beitragsbild aus Thenneberg) das Wetter der Ostalpen:

 

 

In der Nacht auf Di quert eine Kaltfront in abgeschwächter Form. Mit ihr kühlt es auf hohem Niveau ab, dahinter setzt sich ein Zwischenhoch durch; Nordstaureste lösen sich im Tagesverlauf auf:

 

Die nächste Kaltfront aus NW quert nach den letzten Berechnungen von GFS am Mi. Ihr folgt ein Schwall subpolarer, aber nicht wirklich kalter, Meeresluft:

 

Eine leicht mäandrierend Trog-/Rückenstruktur löst bis Mitte kommender Woche die glatte zonale Zirkulation über dem Nordatlantik vorübergehend ab.

Am Do erreicht mit der westl. Grundströmung das nächste Zwischenhoch die Ostalpen  …….

 

………… dicht gefolgt von einer weiteren Kaltfront am Fr.

 

Zum nächsten Wochenende liegt der Alpenraum nach den letzten Modellsimulationen von GFS und IFS des EZ zwischen einem Nordmeertief und einem Hoch über der Biskaya auf der warmen und leicht antizyklonalen Seite der Frontalzone:

 

Darüberhinaus lassen sich keine belastbaren Prognosen machen. Das wahrscheinlichte Szenario ist meiner Meinung eine Fortsetzung des wechselhaften und insgesamt zu milden Westwindwetters. Damit könnte der Winter 2019/2020 der zweitwärmste in der Messgeschichte der ZAMG werden.  

Aktualisierung folgt.

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