Frühsommerlich bei zunehmender Schauer- und Gewitterneigung

Die großskaligen Druckstrukturen stehen fest:
Tiefdruckzone NA (Nordatlantik), Höhentiefkomplex OE, Hoch Skandinavien, Rücken zentrales Mittelmeer mit schwacher Brücke zum Skandinavienhoch.
Von den Modellen immer wieder simulierte und schwer erfassbare Kaltlufttropfen (KLT), die entweder an der Südseite des Skandinaviens über das nördliche ME nach W ziehen oder vom NA über WE in Richtung Mittelmeer wandern, machen eine Detailprognose aber schwierig bis unmöglich. 
Während vom Wettercharakter deshalb keine stabilen Aussichten in Wochenfrist zu erwarten sind, ist der Temperaturanstieg auf (früh-)sommerliche Tmax abgesichert. Denn die eingeflossene recht trockene kontinentale Luftmasse wird langsam von feuchtlabiler milder Mittelmeerluft abgelöst.  Gradientenschwache Bedingungen, sowohl im Bodendruckfeld, als auch im Geopotentialfeld, stellen sich ein. Sie schaffen in der schwülen Lufmasse ideale Bedingungen für die Ausbildung von Schauern und Gewittern im Tagesgang; vor allem im Berg- und Hügelland und am häufigsten im SW. Die schwachen Windverhältnisse begünstigen lokal gößere Regenmengen.

 

Vom aktuellen GFS-Modelllauf berechnete Geopotential-/Druckstrukturen für heute Mi und den kommenden Wochenanfang:

 

 

Die exemplarischen Ensemblerechnungen der letzten 4 GFS-Modellrechnungen für den Gitterpunkt „Oberes Triestingtal“:

 

Während im NO im Mittelfristzeitraum deutlich weniger Schauer und Gewitter (s.o.) vorhergesagt werden, erwartet das Wettermodell in der feuchtlabilen milden Mittelmeerluft im SW, wie eingangs beschrieben,  ein deutlich höheres NS-Aufkommen.
Exemplarisch die die Ensemblerechnungen für einen willkürlich gewählten Gitterpunkt im SW (Osttirol, Oberkärnten):

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