Unbeständige, nasskalte, teils stürmische NW-Lage (GWL NWz) mit anschließendem Milderungstrend

Der Mittelfristzeitraum ist geprägt von einem sich immer wieder aufs Neue regenerierenden Hochdruckgebiet über dem NA (Nordatlantik) und einer „Tiefdruckautobahn“, die  an seiner NO-Flanke über Skandinavien nach OE (Osteuropa) führt. Die Ostalpen liegen im Gradientenfeld dieser beiden Druckzonen in einer NW-Strömung, mit der bei abwechselnd mehr oder weniger starken Isobarendrängung Kalt- und Warmfronten an die Alpennordseite gesteuert werden. Die wesentlichen Attribute des bevorstehenden Wetterabschnitts im Mittelfristzeitraum sind:
Unbeständig, zeitweise stürmisch, nasskalt in den Niederungen (N und O), markante Neuschneemengen in den höheren Nordstaulagen, meist trocken und freundlich an der nordföhnigen Alpensüdseite.
Die Trend für für den erweiterten Mittelfristzeitraum (erstes Februarwochenende) ist natürlich noch mit einer Portion Spekulation behaftet, aber aufgrund der recht persistenten Druck-/Geopotentialverteilung über dem atlantischen/europäischen Sektor der NH (nördliche Hemisphäre) rechne ich mit einer Fortsetzung des großräumigen Zirkulationsmusters , wobei eine Wellenprogression wahrscheinlich zu einer Verstärkung der NAO (nordatlantischen Oszillation) und einer Verlagerung des Azorenhochs nach O führen wird. Eine  Zonalisierung/Westwetterlage mit atizyklonaler Prägung für den Alpenraum wäre die Folge.

Wie ich zu dieser Einschätzung komme, versuche ich im nachfolgenden Beitrag mit einer topdown-Analyse der berechneten Entwicklung des PW´s (Polarwirbel) von 10hPa (Stratosphäre) bis in die Troposphäre zu erklären.

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