Mäßig kaltes tiefdruckgeprägtes Winterwetter

Wie erwartet und in meiner letzten Analyse beschrieben hat gestern in den Olpen ein Nordstaulage Neuschneezuwachs bewirkt. Auch wenn die Schneemengen nur mäßig waren (Beitragsbild vom Hocheck/Oberes Triestingtal), so wurdet das Landschaftsbild überall – ausgenommen im SO – winterlich.

Die wetterbestimmenden Druckgebilde sind ein markantes, pulsierendes, ortsfestes Atlantikhoch, das sich gegen die Frontalzone stemmt, und ein ausgedehntes Höhentief über dem Mittelmeer. Im Ostalpenraum überwiegt kommende Woche weiterhin der zyklonale Einfluss. Neuschneemengen halten sich allerdings in Grenzen. Nur entlang der Grenze zu Slowenien bis in den Bereich der Koralpe versorgt eine Mittelmeerokklusion anfangs der Woche oberhalb ca. 500m mit nennenswerten Neuschneemengen. Um die Wochenmitte (Mi, Do) beruhigt sich das Wetter. Auf höheren Bergen und im äußersten W wird es sonnig, während meist tiefe Wolken Erscheinungsbild prägen. Dazu bleibt es die gesamte Woche winterlich kalt, wie es zur Jahreszeit passt. Nur in tiefen Lagen gibt es bei Tmax über den Gefrierpunkt vorübergehend Tauwetter.
Erst im erweiterten Mittelfristzeitraum Ende des Monats könnte beim Blick in die Glaskugel eine NW-Lage den Nordstaulagen größere Neuschneemengen bringen. 

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