Glorienerscheinung über dem Nebel am Hocheck

Eine Glorie ist eine Lichterscheinung, die durch Rückstreuung von Licht an feinen Tröpfchen von Nebel oder Wolken entsteht. Dabei umgibt den Schatten des Beobachters/Fotografen eine weiße kreisrunde Fläche, die wiederum von einem Kranz  der Spektralfarben des Lichts umgeben ist und sich dadurch von der Umgebung abhebt.

Gestern am Vormittag konnte ich dieses Lichtphänomen von der Warte des Hochecks schön beobachten und festhalten.

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Die Weichenstellung zu einer winterlichen Großwetterlage ist aufgeschoben

Der Polarwirbelsplit ist (vorerst)  zu fragil, um eine Umstellung des derzeitigen Zirkulationsmusters mit der laufenden Regeneration der Vorderseitenlage über ME zu bewerkstelligen.

Der November bleibt daher weiterhin überdurchschnittlich höhenmild.

Eine Weichenstellung in Richtung winterlicher GWL wird von den Modellen in der erweiterten Mittelfristrechnung zwar immer wieder angedeutet, die Unsicherheiten sind aber noch zu groß, um in einer Analyse darauf einzugehen.

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Der Föhn lässt nicht locker

Wie in einer Endlosschleife wiederholt sich die Abfolge von mehreren Föhntagen, kurz unterbrochen von einer schwachen Störung.  Die Ursache für dieses Muster liegt in der Erhaltungsneigung der Atmosphäre, auf die ich in meinen Wetteranalysen regelmäßig eingehe.
Wärend gestern ein Frontdurchgang trübes Wetter brachte, hat heute wieder der Föhn die Herrschaft im Wettergeschehen übernommen.
Die Begleiterscheinungen – Nebel, Sonne, Föhnstau, kontrastreiches Licht etc. – schaffen ideale Fotomotive. Ein paar Eindrücke sind in der nachfolgenden Bildsequenz enthalten.

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Weder ein Hochdruckwetter noch ein Kaltlufteinbruch ist in Sicht

Trotz gestörter Zirkulation zeichnet sich für den weiteren Verlauf des November für ME keine Änderung des Wettercharakters ab. Es bleibt höhenmild mit überwiegend SW-Grundströmung, die nur durch kurze Frontdurchgänge unterbrochen wird.
Südstau, Föhn an der Alpennordseite und häufiger Nebel im Flachland bzw. im Alpenvorland bleiben wetterbestimmend.

Abkühlung ermöglicht bis auf weiteres nur die jahreszeitlich bedingte negative Strahlungsbilanz  in den windschwachen Niederungen/Tälern durch hausgemachte Grundschichtprozesse.

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Ein Polarwirbelsplit könnte die Zirkulation umkrempeln und die Mildphase beenden

Bis Mitte des Monats bleibt alles beim alten eingeschwungenen Zirkulationsmuster:
höhenwarme Vorderseitenlage.

In den  nächsten Tage ist die Ostalpenregion somit weiterhin dreigeteilt:

-mit häufigen Niederschlägen an der Alpensüdseite,
-Föhn, weitgehend trocken, etwas Sonne und hohen Wolken an der Alpennordseite,
-Nebel in den Niederungen des östl. Flachlandes und Alpenvorlandes.

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Sonne wird Mangelware

Der Föhnsturm, der derzeit noch an  der Vorderseite des Langwellentroges warme Luft aus Nordafrika zu den Alpen bingt, überschreitet heute seinen Höhepunkt.
Er hat gestern verbreitet in die Niederungen durchgegriffen und die zähen Nebelfelder ausgeräumt.  Die Temperaturen sind dabei lokal auf knapp über 20° gestiegen. An derAlpensüdseite haben starke Stauniederschläge eingesetzt.;
Mit dem langsamen Vorankommen des Troges nach Osten, schwächt  sich der Föhn  im Laufe des Tages von  West nach Ost ab und ist bis Morgen im ganzen Land vorbei.
Im Westen setzt dabei bereits heute Mi Regen ein; rückseitig fließt kühlere Meeresluft ein, sodaß dort die Schneefallgrenze ab morgen Do in mittlere Lagen sinkt;
im Süden halten die intensiven Stauniederschläge,  die bis über 2000m als Regen fallen,  an:  Hochwassergefahr im Gail- und oberen Drautal!
An der Alpennordseite und im Osten heute noch einiges an Sonne aber insgesamt zunehmend bewölkt und ab morgen Do auch leichter Regen, der sich am Sa vorübergehend etwas verstärkt.

Eine  nachhaltige Wetterbesserung zum Wochenende und zum kommenden Wochenanfang  ist nicht in Sicht.

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Nebel, Sonne, Föhnsturm, Regen……………

………….bei überdurchschnittlichen Temperaturen sind die Begleiter durch die kommende Woche.

Das Allerheiligenwetter gestern gestaltete freundlicher als erwartet. Im Hochdruckzentrum sorgten Absinkprozesse für Abtrocknung bis  in die untersten Luftschichten und  dünne hohe nächtliche Stratocirrusbewölkung verhinderte stärkere Abstrahlung und damit starke bodennahe Abkühlung.  Als  Folge konnte sich nur eine schwache Inversion in ca. 500m ausbilden, darunter bildeten sich zwar dünne Nebelfelder, diese lösten  sich mit der Soneneinstrahlung rasch auf und gingen in  Dunst über (ausgenommen im Flachland des äußersten Ostens und Teilen des Wr. Beckens, wo der Nebel beständig blieb). Darüber war es wie angekündigt extrem mild, windschwach und sonnig mit großartiger Fernsicht bei wenigen Cirren (Beitragsbild).

Heute zu Allerseelen liegt …………………………..

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von Franz Zeiler