Der Oktober bleibt viel zu warm

Die milde Föhnlage der letzten Tage mit einer vorherrschenden SW-lichen Grundströmung,  geprägt von Nebelanfälligkeit in den Niederungen und Sonne auf den Bergen,  wird in den nächsten Tagen durch schwache Randtiefs, die uns aus  Westen erreichen,  gestört bzw. kurzzeitig unterbrochen.
Die Wiederholungs-/Erhaltungsneigung der großräumigen Druckkonstellation bleibt aber insgesamt bestehen.  So wird der Atlantiktrog  durch Zyklogenese südl. von Grönland im Laufe der nächsten Woche regeneriert und aktiviert neuerlich die Warmluftzufuhr aus subtropischen Breiten in Richtung WE/ME.
In der feuchte Grundschicht bildet sich aufgrund gradientenschwacher Bedingungen weiterhin häufig Boden- und Hochnebel mit unterschiedlicher Tendenz zur Auflösung.
Darüber wechselhaft und mild,  Frostgefahr ist vorläufig kein Thema.

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Überschreitung Hochkalter mit Blaueisgletscher

Der dritte Tag meines Kurzurlaubs in der Berchtegadener Bergwelt führte mich von Hintersee in das mit riesigen Felsblöcken übersäte Blaueiskar. In seinem oberen Teil liegt der nördlichsten Gletscher der Alpen, das Blaueis. Der Weiterweg überwindet westseitig eine Wandstufe und erreicht über einen aussichtsreichen Grat den Gipfel des Hochkalters.
Über das Ofental gelangte ich nach einem langen Abstieg zum Ausgangspunkt zurück.

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Watzmannbesteigung

Nachdem ich bei meiner gestrigen Bergtour den Watzmann mit seiner Ostwand und dem Grat, der seine Gipfel (Hocheck, Mittelspitze, Südspitze) verbindet, immer im Blickfeld hatte, war der Plan für den heutigen Tag rasch festgelegt:  die Besteigung der Mittelspitze, dem höchsten Punkt mit 2713m.

Mit dem Mountainbike ging es bis hinter die Kührointalm; der Weiterweg führte über die Falzalm, das Watzmannhaus auf das Hocheck, dem nördlichen Gipfel des Watzmanngrates. Von dort erfolgte auf einem teilweise luftigen aber gut versicherten Grat die Überschreitung zur Mittelspitze.

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Der aussichtsreiche Schneibstein im Hagengebirge

Buntgefärbte Herbstwälder, milde Temperaturen, beste Fernsicht und – abgesehen von ein paar Cirren – Sonnengarantie…………..ideale Verhältnisse für Bergtouren.

Nach der morgendlichen Nebelfahrt ins Berchtesgadenerland wechselte ich in Hinterbrand, etwas oberhalb von Berchtesgaden,  vom Auto auf das  Mountainbike. Von dort führte die Route mit dem Rad auf den teilweise sehr steilen Hüttenweg zum Carl-Stahlhaus und weiter zu Fuß auf den Gipfel des Schneibstein (2276m).

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Die beständige Föhnlage schwächelt erst zum nächsten Wochenende

Dies bedeutet eine Fortsetzung des derzeitigen Wettercharakters mit oftmals (Hoch-)nebel über den Tälern und Becken, hohen Wolkenfeldern und Sonne mit ungewöhnlich warmen Teperaturen darüber in mittleren Höhen und auf den Bergen.
Das atlantische Zentraltief streift bis zum Di den Westen Österreichs mit schwachen Störungsausläufern. Die Dynamik ist zu schwach, um die feuchte Grundschicht im Osten und Süden zu durchmischen.
Abgesehen von den  Alpentälern wird der Nebel  hartnäckig bleiben und sich nur örtlich auflösen.

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Ein goldener Oktobertag über dem Nebel

Meine heutige Devise:  wenn schon Nebel, dann wenigstens mit  „Draufblick“     😉
Da die Obergrenze heute zwischen 1100m und 1200m lag, entschied ich mich heute Früh für eine kurze Wanderung in den Gutensteiner Alpen mit zwei Gipfeln über 1300m.

Von der Ebenwaldhöhe, knapp unter der Nebelobergrenze, führte die Route zunächst auf den Hochstaff, dann über die Kleinzeller Hinteralm auf die Reisalpe und mit kleinen Wegvariationen wegen vielversprechender Fotomotive wieder zurück.

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Wie wird der Winter 2014/2015?

Schneereich und kalt………..mild und feucht…………….hochdrucklastige Inversionslagen mit Nebel unten und Sonne oben ?

Ist eine Winterprognose mehrere Monate im voraus in unserer chaotischen Atmsphäre überhaupt möglich?

Ja, wenn man großräumige Einflussfaktoren und deren klimatische Fernverknüpfung/Fernwirkung in die Simulationsrechnung einfließen läßt.

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Nebel unten, Sonne oben, im Übergangsbereich herrliche Lichtphänomene………..

…………………die Kurzfassung für die nächsten Tage und das bevorstehende Wochenende. Flache Druckverteilung zwischen einem atlantischen Tiefdrucksystem und einem Hoch über Osteuropa führt bei uns zu gradientenschwachen Verhältnissen, bei der eine Durchmischung der Luftmasse mit verbundener Auflösung der Nebelfelder nur inneralpin und in Föhntälern  erfolgt. Zu Wochenbeginn eine schwache Störung aus Westen gefolgt von einer markanten Föhnlage.

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von Franz Zeiler