Aprilwetter, wie schon seit Jahren nicht……..nach Ostern kommt der Frühling langsam in Schwung

Wie in meiner letzten Analyse bereits erwähnt, ist ein frühlingshafter Wetterabschnitt als Licht am Horizont zu erkennen.

Synoptisch sieht es nach einer langsamen Progression der Langwellen auf der NH (nördlichen Hemisphäre) aus. Auslöser ist ein neuerlicher markanter Kaltluftvorstoß über die Davisstraße auf den Atlantik. Hoch GB und unser kalter  „Ostertrog“ werden dadurch langsam nach Osten verlagert. Bis zum Beginn der zweiten Märzdekade zeigen viele Modellsimulationen dann einen Rücken über ME, wodurch einem frühlingshaften Wetterabschnitt nichts mehr im Wege steht. Wenn die meridionale Langwellenstruktur erhalten bleibt, wie es derzeit simuliert wird, ist keine rasche Änderung zu erwarten   🙂

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Osterprognose und Ausblick auf die weitere Entwicklung

Die von Sturmtief NIKLAS eingeleitete  stürmische Nordwestlage in den Ostalpen dauert erwartungsgemäß an. Mit einer markanten Kaltfront wurde  in der vergangenen Nacht in den Nordalpen nochmals ein winterlicher Wetterabschnitt, der voraussichtlich bis über die  Osterfeiertagen andauert, eingeleitet.

Am Alpenostrand wechselhaft mit Schauern, die  Alpensüdseite bleibt bei Nordföhn und viel Sonne begünstigt.

In  die Woche nach Ostern nach wie vor viel zu kalt, erst zum Beginn des zweiten Monatsdrittels, gibt es einen Lichtblick am Horizont:

der Frühling könnte zaghaft Einzug halten  😉

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April, April, der macht, was er will!

Dieses Sprichwort kommt nicht von „ungefähr“.
Dahinter steht der jahreszeitlich bedingte Kampf von warmen Luftmassen, die von südlichen Breiten nach Norden drängen, mit der im Norden noch vorhandenen polaren Kaltluft.
Ostern fällt alljährlich in diese Zeit und ist häufig betroffen (Beitragsbild von gestern).

Die mittleren Breiten mit Mitteleuropa sind dabei die Zonen, über denen diese unterschiedlichen Luftmassen aufeinanderprallen und sich dieser Ausgleich abspielt.  Der Wettercharakter gestaltet sich dabei sehr launisch und wechselhaft mit einer raschen Abfolge von Wolken, Sonne, Regen- und Graupelschauern bis hin zu gewittrigen Schauern.
Da diese Wettererscheinungen typisch für den Übergang von der kalten (Winter) zur warmen (Sommer) Jahreszeit sind und der April den  Übergangsmonat darstellt, hat sich dafür auch die Bezeichnung Aprilwetter eingeprägt.

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Die Aussichten für die Karwoche und Ostern bleiben sehr „bescheiden“

Eine  Front mit Sturmtiefcharakter jagt in den nächsten Tagen die nächste. Dabei liegt die Frontalzone knapp nördlich oder direkt über dem Ostalpenraum. Für ME bedeutet das starken Wind aus NW (zeitweise in Böen  auch Sturmstärke), Wolken, Regenschauer, zeitweise Graupel bis in tiefe Lagen und Schnee – teilweise in großen Mengen von über 1m – in höheren Lagen der Alpennordseite .
Sonne und der Jahreszeit gemäße Temperturen  höchstens zwischendurch im Lee der Alpen.
Zweistellige Höchsttemperaturen sind Mangelware.
Auch für die Osterfeiertage bleiben die Aussichten bescheiden mit für die Jahreszeit viel zu tiefen Temperaturen.
Erst in der Woche nach Ostern kündigt sich wieder ein langsamer Temperaturanstieg aus Westen an (siehe ENS mit Temperaturen in 1500m für Gitterpunkt  Wien im Beitragsbild).

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Stürmisch, wechselhaft, kühl, niederschlagsanfällig………….

………………….so lauten die Hauptmerkmale des Wettercharakters in der Karwoche, wobei die Alpensüdseite auf der freundlicheren und trockeneren Seite liegt,  während auf die Nordstaulagen recht feuchte Zeiten zukommen.

Wie prognostiziert hat eine Kaltfront mit leichten Niederschlägen (siehe Beitragsbild) nachtsüber unser Bundesgebiet erreicht. Sie zieht im Lafe des heutigen Fr nach Osten ab.
Morgen Sa abgesehen von abklingendem Nordstau mit langsamer Wolkenauflösung überall einiges an Sonne.
Am So mit einer Warmfront bewölkt, Regenschauer und zunehmend  kräftiger Westwind.

Ab Mo   zunehmende Drehung der Strömung auf NW und stürmisch,  wechselhaft,  kühl,  niederschlagsanfällig.

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Das Azorenhoch wird zum Zünglein an der Waage………

……….für das Wetter in der Karwoche und zu Ostern.
Die Unsicherheiten  in der Entwicklung ab dem kommenden Wochenende sind allerdings noch sehr hoch, wie aus den ENS für Österreich-Ost im Beitragsbild ersichtlich ist.

Heute Di erwartet uns ein astreiner sonniger Frühlingstag mit Föhn an der Alpennordseite.

Im Laufe des morgigen Mi legt sich eine  Mittelmeerstörung mit Regen an die Südseite der Alpen und erreicht bis zum Abend den Osten und nachtsüber auch die Alpennordseite.

Do auf Fr erfolgt die Passage einer Kaltfront aus NW .

Sa kurze Beruhigung mit nachfolgender feuchter WNW-Lage am So und zu Wochenbeginn.

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Wie wird das Wetter zu Ostern 2015 ?

Noch zwei Wochen bis Ostern und immer wieder die Frage nach dem zu erwartenden Wetter.

Den Wetterablauf so lange im Voraus kann kein Meteorologe genau vorhersagen, kein Wettermodell exakt berechnen.  Die Unsicherheiten einer Wettervorhersage nehmen im Verlauf des Mittelfristzeitraumes (4 bis 9 Tage) kontinuierlich zu. Die Treffsicherheit für 14-Tage Vorhersagen, wie sie von einigen Computermodellen in Diagrammen und symbolischen Bildern für die Parameter Wolken, Sonne, Niederschlag und  Temperatur angeboten werden, entsprechen nach meiner Wahrnehmung nicht mehr als einem „Zufallsergebnis“.

Sind allerdings im  Mittelfristzeitraum anhaltende stabile Druckkonstellationen  erkennbar, kann der Synoptiker durchaus einen Trend für die wahrscheinlich herrschende Großwetterlage in der ferneren Zukunft von 14 Tagen erkennen.

Zusammefassend für Euopa bin ich zu folgender Einschätzung für Ostern 2015  gekommen:

– Hochdruck mit viel Sonne und milden Temperaturen von der iberischen Halbisel is ins westliche Mittelmeer;
– niederschlagsanfällig und kühl in Osteuropa und dem östlichen Mittelmeerraum;
– Tiefdrucktätigkeit und Schlechtwetter in Skandinavien;
– wechselhaftes eher kühles W- bis NW-Wetter mit Frontdurchgängen  in den Alpen und Mitteleuropa.

Meine Einschätzung basiert auf der Analyse der letzten Modellläufe und ich möchte sie nachfolgend  exemplarisch anhand des heutigen GFS-Morgenlaufes erklären.

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Es wird unbeständiger und feuchter

Mit dem kalendarischem Frühlingsbeginn gestern  knapp vor Mitternacht geht auch die wolkenarme sonnige Hochdruckphase zu Ende.
Nach dem Kaltfrontdurchgang in der kommenden Nacht kommt die eingeflossene kühle Luftmasse zwar rasch unter Hochdruckeinfluss, der auch am Wochenbeginn für noch freundliche und wieder mildere Verhältnisse sorgen wird,  zur Wochenmitte kündigt sich allerdings mit einem Abtropfprozess ins westliche Mittelmeer eine kühle und feuchte Wetterphase an.

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von Franz Zeiler