Watzmannbesteigung

Nachdem ich bei meiner gestrigen Bergtour den Watzmann mit seiner Ostwand und dem Grat, der seine Gipfel (Hocheck, Mittelspitze, Südspitze) verbindet, immer im Blickfeld hatte, war der Plan für den heutigen Tag rasch festgelegt:  die Besteigung der Mittelspitze, dem höchsten Punkt mit 2713m.

Mit dem Mountainbike ging es bis hinter die Kührointalm; der Weiterweg führte über die Falzalm, das Watzmannhaus auf das Hocheck, dem nördlichen Gipfel des Watzmanngrates. Von dort erfolgte auf einem teilweise luftigen aber gut versicherten Grat die Überschreitung zur Mittelspitze.

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Der aussichtsreiche Schneibstein im Hagengebirge

Buntgefärbte Herbstwälder, milde Temperaturen, beste Fernsicht und – abgesehen von ein paar Cirren – Sonnengarantie…………..ideale Verhältnisse für Bergtouren.

Nach der morgendlichen Nebelfahrt ins Berchtesgadenerland wechselte ich in Hinterbrand, etwas oberhalb von Berchtesgaden,  vom Auto auf das  Mountainbike. Von dort führte die Route mit dem Rad auf den teilweise sehr steilen Hüttenweg zum Carl-Stahlhaus und weiter zu Fuß auf den Gipfel des Schneibstein (2276m).

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Die beständige Föhnlage schwächelt erst zum nächsten Wochenende

Dies bedeutet eine Fortsetzung des derzeitigen Wettercharakters mit oftmals (Hoch-)nebel über den Tälern und Becken, hohen Wolkenfeldern und Sonne mit ungewöhnlich warmen Teperaturen darüber in mittleren Höhen und auf den Bergen.
Das atlantische Zentraltief streift bis zum Di den Westen Österreichs mit schwachen Störungsausläufern. Die Dynamik ist zu schwach, um die feuchte Grundschicht im Osten und Süden zu durchmischen.
Abgesehen von den  Alpentälern wird der Nebel  hartnäckig bleiben und sich nur örtlich auflösen.

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Ein goldener Oktobertag über dem Nebel

Meine heutige Devise:  wenn schon Nebel, dann wenigstens mit  „Draufblick“     😉
Da die Obergrenze heute zwischen 1100m und 1200m lag, entschied ich mich heute Früh für eine kurze Wanderung in den Gutensteiner Alpen mit zwei Gipfeln über 1300m.

Von der Ebenwaldhöhe, knapp unter der Nebelobergrenze, führte die Route zunächst auf den Hochstaff, dann über die Kleinzeller Hinteralm auf die Reisalpe und mit kleinen Wegvariationen wegen vielversprechender Fotomotive wieder zurück.

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Wie wird der Winter 2014/2015?

Schneereich und kalt………..mild und feucht…………….hochdrucklastige Inversionslagen mit Nebel unten und Sonne oben ?

Ist eine Winterprognose mehrere Monate im voraus in unserer chaotischen Atmsphäre überhaupt möglich?

Ja, wenn man großräumige Einflussfaktoren und deren klimatische Fernverknüpfung/Fernwirkung in die Simulationsrechnung einfließen läßt.

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Nebel unten, Sonne oben, im Übergangsbereich herrliche Lichtphänomene………..

…………………die Kurzfassung für die nächsten Tage und das bevorstehende Wochenende. Flache Druckverteilung zwischen einem atlantischen Tiefdrucksystem und einem Hoch über Osteuropa führt bei uns zu gradientenschwachen Verhältnissen, bei der eine Durchmischung der Luftmasse mit verbundener Auflösung der Nebelfelder nur inneralpin und in Föhntälern  erfolgt. Zu Wochenbeginn eine schwache Störung aus Westen gefolgt von einer markanten Föhnlage.

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Ein herrlicher Altweibersommertag mit Morgennebel im Tal und klarer Bergluft oberhalb einer Inversion am Hocheck

Der heutige Tag begann mit Morgennebel in den Tälern mit einer Obergrenze in ca. 700m.  Darüber von der Früh an fast wolkenlos mit wenigen Cirren und glasklarer trockener Luftmasse.

An der Obergrenze des Nebels heizt die Sonne um diese Jahreszeit recht rasch die die Hänge der herausragenden Berggipfel auf, sodass durch das Aufsteigen der erwämten bodennahen Luft die Zirkulation in Schwung kommt. Die feuchte Nebelluft in den Tälern vermischt sich in der Folge mit der trockenen Luft darüber…………der Nebel wird zu Dunst, die Sonne erreicht die Täler.

In den engen Tälern der Gutensteiner Alpen südlich des Triestingtals  ist das Volumen der Nebelmenge geringer, weshalb dort die Nebelauflösung viel rascher erfolgt als im breiteren Triestingtal.

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Auf Hoch Kieron folgt unspektakuläres Herbstwetter

Hoch Kieron   brachte uns einen Hauch von Altweibersommer, der uns auch heute über und außerhalb des Nebels bei dünnen Cirren Sonnenschein und Wärme bringt.
Bereits mit dem morgigen Di hat Kieron seinen Schwerpunkt zum Balkan verlegt und bei uns macht sich über dem Vormittagsnebel hoher Wolkenaufzug eines sich nähernden Höhentroges bemerkbar.
Mi/Do durchwachsen mit vielen Wolken und lokalen Regenschauern, gefolgt von freundlichen Tagen mit angenehmen Temperaturen.
Ein möglicher kontinentaler Kaltluftvorstoß zum Wochenende ist damit vom Tisch    :-)

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Erhaltungsneigung beendet Altweibersommer nach wenigen Tagen

Das Hochdruckgebiet, das uns ein paar Tage Altweibersommer bringen wird,  setzt sich schwerer als erwartet  gegen die herrschende nördliche Strömung durch.  Heute Nacht und morgen Sa vormittags wird es nach Osten zu (OÖ,NÖ) noch flachen Nordstau mit ein paar Regentropfen geben.

Weiter im Westen und der Alpensüdseite hält morgen nach Nebelauflösung der Altweibersommer  Einzug.
Den Osten wird er dann ab So beglücken   :-)

So und Mo  teilweise zähe Nebelfelder in der feuchten Grundschicht, die sich im Laufe des Vormittags aber überall auflösen werden, gefolgt von einem sonnigen Tagesverlauf.

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Der Altweibersommer steht in den Startlöchern

Der Altweibersommer ist eine meteorologische Singularität (so bezeichnet man in der Meteorologie Wetterlagen, die zu bestimmten Zeiten im Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit auftreten  und deutlich vom üblichen Witterungsverlauf abweichen wie z.B auch das Weihnachtstauwetter, die Hundstage, die Eisheiligen oder die Schafskälte im Juni) und ist typisch für den Zeitraum zwischen Mitte September und Mitte Oktober.

Der Altweibersommer ist das Ergebnis eines stabilen Hochdruckgebietes über Mitteleuropa. Typische Begleiterscheinungenrscheinungen sind Morgennebel, trockene Luft mit bester Fernsicht über einer flachen Inversion, Tmax bis knapp über 20° und die rasch fortschreitende herbstliche Laubverfärbung.

Genau dieser Witterungsabschnitt erwartet uns ab dem kommenden Wochenende   :-)

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von Franz Zeiler