Das Azorenhoch wird zum Zünglein an der Waage………

……….für das Wetter in der Karwoche und zu Ostern.
Die Unsicherheiten  in der Entwicklung ab dem kommenden Wochenende sind allerdings noch sehr hoch, wie aus den ENS für Österreich-Ost im Beitragsbild ersichtlich ist.

Heute Di erwartet uns ein astreiner sonniger Frühlingstag mit Föhn an der Alpennordseite.

Im Laufe des morgigen Mi legt sich eine  Mittelmeerstörung mit Regen an die Südseite der Alpen und erreicht bis zum Abend den Osten und nachtsüber auch die Alpennordseite.

Do auf Fr erfolgt die Passage einer Kaltfront aus NW .

Sa kurze Beruhigung mit nachfolgender feuchter WNW-Lage am So und zu Wochenbeginn.

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Wie wird das Wetter zu Ostern 2015 ?

Noch zwei Wochen bis Ostern und immer wieder die Frage nach dem zu erwartenden Wetter.

Den Wetterablauf so lange im Voraus kann kein Meteorologe genau vorhersagen, kein Wettermodell exakt berechnen.  Die Unsicherheiten einer Wettervorhersage nehmen im Verlauf des Mittelfristzeitraumes (4 bis 9 Tage) kontinuierlich zu. Die Treffsicherheit für 14-Tage Vorhersagen, wie sie von einigen Computermodellen in Diagrammen und symbolischen Bildern für die Parameter Wolken, Sonne, Niederschlag und  Temperatur angeboten werden, entsprechen nach meiner Wahrnehmung nicht mehr als einem „Zufallsergebnis“.

Sind allerdings im  Mittelfristzeitraum anhaltende stabile Druckkonstellationen  erkennbar, kann der Synoptiker durchaus einen Trend für die wahrscheinlich herrschende Großwetterlage in der ferneren Zukunft von 14 Tagen erkennen.

Zusammefassend für Euopa bin ich zu folgender Einschätzung für Ostern 2015  gekommen:

– Hochdruck mit viel Sonne und milden Temperaturen von der iberischen Halbisel is ins westliche Mittelmeer;
– niederschlagsanfällig und kühl in Osteuropa und dem östlichen Mittelmeerraum;
– Tiefdrucktätigkeit und Schlechtwetter in Skandinavien;
– wechselhaftes eher kühles W- bis NW-Wetter mit Frontdurchgängen  in den Alpen und Mitteleuropa.

Meine Einschätzung basiert auf der Analyse der letzten Modellläufe und ich möchte sie nachfolgend  exemplarisch anhand des heutigen GFS-Morgenlaufes erklären.

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Es wird unbeständiger und feuchter

Mit dem kalendarischem Frühlingsbeginn gestern  knapp vor Mitternacht geht auch die wolkenarme sonnige Hochdruckphase zu Ende.
Nach dem Kaltfrontdurchgang in der kommenden Nacht kommt die eingeflossene kühle Luftmasse zwar rasch unter Hochdruckeinfluss, der auch am Wochenbeginn für noch freundliche und wieder mildere Verhältnisse sorgen wird,  zur Wochenmitte kündigt sich allerdings mit einem Abtropfprozess ins westliche Mittelmeer eine kühle und feuchte Wetterphase an.

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Schitour auf den Hochkönig

Der Hochkönig ist mit 2941m der höchste Gebirgsstock der Berchtesgadener Alpen. Auf der Hochfläche liegt die Übergossene Alm, ein ehemaliger Gletscher, der mittlerweile auf wenige Firnflecken zuammengeschmolzen ist.

Vom Arthurhaus führte die Route über die Mitterfeldalm entlang der Mandlwände immer in Richtung der markanten Torsäule. Über das Ochsenkar wird die Übergossene Alm erreicht, wo bald das Matrashaus am Gipfel des Höchkönigs sichtbar wird.

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Schitour auf das Weißeck

Das Weißeck ist mit einer Höhe von  2711m der höchste Berg der Radstädter Tauern.

Meine Anstiegsroute führte mich vom Talschluss des Zederhaustals (Lungau) durch das breite Kar der „Hölle“ und eine steile Ausstiegsflanke auf die Felskarspitze und über den Südgrat des Weißeck auf dessen Gipfel.
Die Abfahrt führte durch das steile Ödenkar ins Riedingtal.

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Gute Chancen zu Beobachtung der Sonnenfinsternis

In den  kommenden drei Tagen (Mi bis Fr) dominiert flache Druckverteilung mit antizyklonaler Prägung: viel Sonne, ein paar Cirren und über dem Bergland einzelne Quellungen in der thermisch aktiven Kontinentalluft. Die Temperaturen sind der Jahreszeit angepasst und liegen in den Niederungen im mittleren zweistelligen Bereich.
Nach den letzten Modellsimulation wird der wolkenarme Wettercharakter auch noch am Fr anhalten, sodass die Chancen für eine Beobachtung der Sonnenfinsternis recht gut stehen  :)
Die Kaltfront am Wochenende wird schwächer ausfallen, als in meiner letzten Analyse/Prognose angekündigt und voraussichtlich auch nicht nachhaltig sein. Ein Schwall subpolarer Kaltluft dringt  zwar am Wochenende bis ME vor, gerät von Westen her aber rasch unter Hochdruckeinfluss. In den ENS des Beitragsbildes (Gitterpunkt Österreich Ost) ist der kurze Temperatursturz am Sonntag und der anschließende Anstieg zum Wochenbeginn gut zu erkennen.

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Kein nachhaltiger Frühlingsdurchbruch in Sicht

Langsamer Temperaturanstieg und ab heute Mo  von Tag zu Tag höherer Sonnenanteil bringen in der begonnenen Woche auch dem seit Tagen feuchtkalten Osten ein paar gemäßigte Frühlingstage.

Die herrschende Südföhnlage steuert bis Di noch wolkenreiche und teilweise feuchte Luft an die Alpensüdseite; freundlich und föhnig  mit hohen Wolkenfeldern bleibt es an der Alpennordseite.

Mit Aufhören des Föhns herrscht Mi/Do schwacher Hochdruckeinfluss in Gesamtösterreich mit frühlingshaften Temperaturen  ehe sich zum kommenden Wochenende ein neuerlicher Temperatursturz von Norden ankündigt.

Bereits die Sonnenfinsternis am kommenden Fr wird sich häufig hinter Wolken verstecken.

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Zweigeteiltes Österreich

Die Kaltfront hat unser Land gestern planmäßig von Nord nach Süd überquert und sich einem Balkantief angegliedert. Im östlichen Nordstau gab es in höheren Lagen bis 20cm Neuschnee, der Süden blieb aufgelockert und trocken.

Der Osten und die Alpennordseite von NÖ/OÖ bleiben zwischen dem Balkantief und einem Skandinavienhoch bis Sa in einer kühlen und feuchten Nord- bis Nordostströmung mit vielen Wolken aber kaum Niederschlägen. Alpensüdseitig und im Westen herrscht schwacher Hochdruckeinfluss mit angenehm milden Temperaturen.

Am So stellt sich das Wetter um. Die Strömung dreht auf südöstliche bis südliche Richtung. Die Zweiteilung bleibt bestehen, allerdings mit geänderten Wettercharakter: mild und föhnig mit Sonne und hohen Warmluftwolken an der Alpennordseite,   trüb und feucht an der Alpensüdseite.

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Grossglockner………der magische Berg/ eine Winterbesteigung

Majestätisch ragt die Spitze des Großglockners in den Himmel, mit 3798m ist er der höchste Berg Östereichs. Von allen Seiten  ist er aufgrund seiner Form ein Blickfang.

Für den Bergsteiger gilt er als eine sportliche Herausforderung, für Mystiker als Kraftquelle.
Der christliche steirische Schriftsteller Jakob Lorber widmete dem Großglockner sogar „Ein Evangelium der Berge“.

Meine Motivation, den Großglockner alljährlich zu besteigen:
Herausforderung, Energiequelle und vor allem weil es Spaß macht  :)  nach dem Motto:

Das tun zu können, was man gerne tut, bedeutet FREIHEIT;
Das gerne zu tun, was man tut, bedeutet GLÜCK.

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von Franz Zeiler