Winterliche Facetten am Schneeberg: Nebel, Sonne, bizarres Raueis, Tiefschnee

Anstieg über den Fadensteig, Abfahrt über den Hoyosgraben.

 

Die Entscheidung, heute eine Schitour auf den Schneeberg zu unternehmen, fiel bereits gestern,  nachdem ich in der LAWIS-Grafik den Schneezuwachs sah 🙂

Quelle: LAWIS

 

Kraftraubende Spurarbeit durch tiefverschneiten Wald und dichtem Nebel  beim Zustieg zum Fadensteig:

 

Die Nebelobergrenze ist ziemlich genau am Beginn der Felsen oberhalb der Waldgrenze:

 

Nachkommender Bergsteiger, der später die Spurarbeit durch die Ausstiegsrinne des Fadensteiges übernimmt: 

               

                

 

Ausstieg auf die Hochfläche:

 

Traumwetter mit Sonne, kaum Wind und überrschend lockerer Schneeauflage auf der meist abgewehten Hochfläche:

 

Erst bei der Fischerhütte setzt unangenehm starker SO-Wind:

 

Herrliche Tiefschneeabfahrt zum und durch den Hoyosgraben:

4 Gedanken zu „Winterliche Facetten am Schneeberg: Nebel, Sonne, bizarres Raueis, Tiefschnee“

  1. Lieber Franz,
    ich verstehe sehr gut, dass Du früher keine Aufnahmen gemacht hast. Ich bin vor 40 Jahren schon durch den Himalaya gegurkt (mit alten schrottreifen Bussen, nicht gewandert, noch geklettert), vor dem von der Morgensonne in Gold gehüllten Anapurna auf die Knie gegangen und habe immer gemeint: bloß keine Fotos! Sowas spießiges! Eindrücke müssen sich für immer im Herzen festbrennen. Das haben sie auch, aber heute bereue ich es wie verrückt und bin den Leuten die solche Aufnahmen wie Du der Öffentlichkeit zeigen doch unendlich dankbar. Vor drei Jahren hatte ich das erste mal im Leben eine Kamera in der Hand und bin total vom Fotovirus befallen.
    Freue mich auf weitere hochherrliche Bilder von Dir lieber Franz und allzeit guten Abstieg!!!!!
    LG
    Anette

  2. Danke lieber Franz, dass Du uns teilhaben lässt an dieser Schönheit, die das Herz klopfen lässt. Nicht zuletzt wegen des Anblicks Deiner Wanderrouten – man sieht: Du kannst nicht anders! Und deshalb solche Bilder!!!! Irgendwie wahnsinnig wagemutig, aber was wären wir ohne Pioniere wie Du einer zu sein scheinst?

    LG
    Anette

    1. Liebe Anette,

      danke für deine Worte!

      Auf dem Bild des oberen Balken meiner Website steht „Leidenschaft Berge“. Diese Tugend kommt eben in vielen meiner Erlebnisberichten zum Ausdruck. Manchmal im wahrsten Sinne des Wortes. Denn was für den Betrachter faszinierend wirken mag, kann manchmal grenzwertig sein und dem Begriff „Leiden“ sehr nahe kommen……………….sei es durch die körperliche Anstrengung oder Wetterallüren. Egal ob ein „Abenteuer“ anstrengend oder mühelos ist, eines passiert (fast) immer: die enge Verbindung mit der Natur schafft in mir eine Art „Flowzustand“ und nachher habe ich trotz körperlicher Strapazen mehr Energie als vorher.
      Dazu kommt noch, dass ich am liebsten in der unberührten Natur – alleine oder mit gleichgesinnten Freunden – unterwegs bin. Ruhe ist mir wichtig. „Mit der Herde wandern“ meide ich.
      Dass ich die Eindrücke meiner Erlebnisse auch fotografisch mitnehme, war nicht immer so. Vor allem von meinen Westalpentouren gibt es kaum Fotos. Die Prioritäten waren anders gesetzt, Gewichtsminimierung war ganz wichtig. Die Fotografie als spannendes Hobby habe ich erst in den letzten Jahren entdeckt und hat noch Entwicklungspotential.

      Das tun zu können, was man gerne tut, bedeutet FREIHEIT;
      Das gerne zu tun, was man tut, bedeutet GLÜCK.

      LG, Franz

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