Wanderung unterhalb der imposanten Dachstein-Südwand

Die Dachstein Südwand fällt 850m mit senkrechten Wänden zur Ramsauer Seite ab. Die Wand ist durchzogen von Bändern, Schluchten, Rissen und Überhängen und stellt ein schwieriges Kletterunternehmen dar.

Ein langer anspruchsvoller Klettersteig (Johann-Klettersteig), versichert mit 700m Stahlseil und unzähligen Trittstiften in den senkrechten Passagen, führt durch die Südwand zur Dachsteinwarte. Eine meiner Dachsteinbesteigungen führte über diesen Klettersteig.

Ohne Kletter- und Gipfelambitionen wanderten wir zwischen der Talstation der Seilbahn, der Dachstein-Südwandhütte und der Bachlalm den Fuß der gesamten Südwand entlang und genossen die überwältigenden Einblicke in die Wand. Schattenspendende, bunt verfärbte Lärchenwälder bildeten den Anfang und das Ende dieser faszinierenden und kurzweiligen Wanderung.

 

Am Beginn unserer Wanderung befindet sich der westliche Teil der Dachstein Südwand bereits in der Sonne.  Aufgrund der für Oktober ungewöhnlich hohen Temperaturen bin ich froh, dass der erste Teil der Tour außerhalb des Lärchenwaldes fast bis zur Dachsteinsüdwandhütte (rechts der Bildmitte) noch im Schatten verläuft:

 

Die Weg quert am Beginn die Seilbahn, die zum Gipfel des Hunerkogels führt:

 

Ungetrübte Fernsicht in die hohen Tauern mit Großglockner, Wiesbachhorn und Hoher Tenn (von links nach rechts):

 

Lawinenreste im Schwadringkar unter dem Hunerkogel haben sich über den warmen Sommer hinweg gehalten und werden (hoffentlich bald  🙂 ) vom frischen Schnee bedeckt sein:

 

Von der geschlossenen Dachsteinsüdwandhütte überblicken wir die gesamte Südwand:

 

Ein einsamer Platz zum Rasten, der seinesgleichen sucht:

 

Leuchtende Lärchenwälder beim Abstieg:

Ein Gedanke zu „Wanderung unterhalb der imposanten Dachstein-Südwand“

  1. Hallo Franz!
    Danke für die schönen Bilder, die wecken Kindheitserinnerungen. Ich war mit meinen Eltern im Winter und auch manchmal im Sommer/Herbst bei einem Bauern in der Hachau. Die Südwand in ihrer ganzen Pracht am Morgen vom Fenster aus zu sehen, das war sogar für mich faules Kind ein Grund zum Aufstehen . Auf der Bachlalm waren wir natürlich auch öfters und die damals im Winter sehr abenteuerliche Autofahrt von Ramsau nach Filzmoos ist mir noch in guter Erinnerung. Liebe Grüße aus Altenmarkt

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